Gardasee - Stationen des Heimweg
Unser Rückweg führte uns über Riva del Garda, Gargnano, Prevalle und Toscolano Maderno in Italien nach Buochs (Schweiz) an den Vierwaldstätter See. Auf dem Stellplatz des TCS...


Veröffentlicht: 20.05.2025





































































































Nachdem wir eigentlich schon viel früher im Jahr mit dem Camper los wollten, hat es letzten Donnerstag endlich geklappt und wir waren 4 Tage an der Mosel.
Unser Weg führte uns über Koblenz und Cochem nach Enkirch, auf einen wunderschönen Stellplatz mit direkter Mosellage.
Mit der Personenfähre (die dort direkt am Platz ist) kann man nach Kövenig übersetzen und von dort mit der Moselweinbahn entlang der Mosel nach Traben-Trarbach und Bullay und noch andere Weinorte. Außerdem ist dort auch direkt die Schiffsanlegestelle zur Mittelmosel-Fahrt, die man bei schönem Wetter sehr gut genießen kann, vorbei an Weinbergen und Burgen und auch malerischen Orte entlang des Flusses.
Enkirch ist ein kleiner Weinort im Herzen der Mittelmosel. Als anerkannter Erholungsort und durch seinen Ruf als "Schatzkammer rheinischen Fachwerkbaues" ist Enkirch in der Region bekannt. Schon lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 733 war das Gebiet von Enkirch besiedelt. Dies belegen zahlreiche Fundstücke, die in den Enkircher Heimatstuben ausgestellt sind. Die ersten Siedlungsspuren werden dem 3. Jahrtausend vor Christus zugeordnet.
Von dem Stellplatz aus, kann man mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut andere Moselorte erreichen. Wir hatten unseren Roller mit und waren so natürlich noch unabhängiger.
Am Ankunftstag haben wir nichts unternommen sondern nur die Sonne mit Blick auf die Mosel genossen und den vorbeifahrenden Schiffen zugeschaut.
Freitag ging es mit dem Roller nach Traben-Trarbach. Die Stadt besteht aus dem Stadtteil Traben dem Stadtteil Trarbach und liegt links und rechts der Mosel. Eine Fülle faszinierender Baukunst des Jugendstils und der "Belle Epoque" machen den Ort zu etwas besonderem.
Das Brückentor von Traben-Trarbach an der Mosel ist das Wahrzeichen der Stadt. Das Tor wurde 1899 als dekorativer Brückenabschluss nach Plänen von Bruno Möhring errichtet.
Das sogenannte Lorettahaus wurde, wie auch der gesamte Häuserkomplex nach der historischen Gestalt der Gräfin Loretta benannt. Die verwitwete Gräfin Loretta von Sponheim, geb. von Salm, hatte im 14. Jahrhundert den mächtigen Erzbischof und Kurfürsten Balduin von Trier festsetzen lassen.
Die Burg Grevenburg, die man vom Ort aus auf dem Berg sieht, ist nur noch eine Ruine. Erbaut wurde die Burg um 1350 von Graf Johann III., einem Sohn der legendären Gräfin Loretta, war bis 1437 Stammsitz der Grafen von Sponheim. In den Kriegswirren des 17. und 18. Jahrhunderts wechselte die Burg dreizehnmal den Besitzer. 1734 wurde sie von den Franzosen erobert und zerstört. An der Fassade des Lorettahauses befinden sich Figuren, die charakteristische Berufe aus dem Moselbereich darstellen.
Samstag war die Sonne uns nicht ganz so hold, aber es war trocken, so dass wir uns unseren Beherbergungsort Enkirch genauer angeschaut haben. Näheres über den Ort haben wir ja oben schon erwähnt.
Sonntag mittag ging es auch schon wieder heimwärts. Ein paar Bilder von der Heimfahrt sind zum Schluss noch dabei.
Näheres zum Stellplatz kann man unter folgendem Link ersehen:
https://www.enkirch.de/tourismus/womoplatz#/pois/RPT/01829000-692f-4d35-ac27-e262296d5ee8/wohnmobilstellplatz-enkirch
