Deuxieme jour
Tschüss, Namur es war schön bei dir. Unser Fazit: eine unprätentiöse Stadt mit freundlichen Menschen, die sich sogar bemühen, auf Deutsch mit uns zu sprechen.


Veröffentlicht: 24.07.2025
Angekommen in Douville/Trouville. Die Orte sind touristisch, urban und maritim. Es ist belebt, relativ groß, wir parken nach ziemlich langer Autofahrt und setzen uns ins nächstgelegene Restaurant, wegen dringender Bedürfnisse. Das Restaurant war okay und die Laune beim Verlassen wieder gut.
Es gibt einen großen Yachthafen und einen breiten Sandstrand, den wir aber nicht gesehen haben. Wir wollen ja heute noch nach St. Malo, bis dahin brauchen wir noch fast 3 Stunden.
Unterwegs fuhren wir über die Brücke der Normandie, die sehr schön ist. Es ist eine Schrägseilbrücke. Sie führt über die Seine. Bei der Überquerung lief Non je ne regrette rien von Edith Piaf von unserer Playlist.
Und was haben wir noch gesehen?
Etretat. Das ist ein altes kleines Dörfchen mit einer langen Fischer-Tradition. Früher roch es im Dorf nach Kabeljau. Dann wurde eine Bahnverbindung von Paris nach Etretat gebaut und die Touristen lösten den Fisch als Haupteinnahmequelle ab. Wir bestiegen die berühmten Kreidefelsen, von dort hatte man einen wunderschönen Blick über den Ort, die Bucht, die Klippen …und die Möwen.
Noch eine Stunde Fahrzeit bis St. Malo und wir machen eine Pause auf einer Raststätte an der Autobahn und sehen da ein Schild zu einem Aussichtspunkt. Wir laufen dort hin und sehen zum ersten Mal den Mont Michel, ganz, ganz weit weg und ganz ganz ganz klein aber wir freuen uns!
Wir sind in St. Malo angekommen. Unser heutiges Domizil ist die Jugendherberge in Strandnähe. Wir laufen nach Intra-Muros in den alten Stadtkern.
Der riesige Sandstrand und das bretonische Meer bei untergehender Sonne waren überwältigend.
Morgen ist Ruhetag. Wir werden in einem Hotel mit Garten sein und mal ein bisschen faulenzen und lesen…