Veröffentlicht: 16.03.2025
Nachdem ich weitere drei Tage auf der Lodge mit den anderen verbrachte ging es alleine weiter die Westküste nach oben bis Franz Josef.
Erster Zwischenstopp war Haast wo ich mir noch zusammen mit einer Tüte Chips den Sonnenuntergang anschaute. Danach hieß es zum Campingplatz und schlafen. Am nächsten Morgen fuhr ich den ganzen Weg bis zu Franz Josef/Fox Glacier. Dort angekommen machte ich noch eine kleine Wanderung die mich unvorbereiteter Weise durch einen langen Tunnel führte. Also hieß es Schuhe aus und Barfuß durch, leider musste man den gleich weg zurück da der Tunnel auf einer Seite geschlossen war. Angekommen im Camp kochte ich noch.
Am nächsten Morgen war es endlich soweit, jetzt hieß es auf zum Fallschirm springen. Yuhuuu! Allerdings sprang mein Auto nicht an, glücklicherweise war ich aber schon an Ort und Stelle weshalb ich es zunächst stehen ließ. Und dann ging es los, mit dem Bus zum Flugplatz, rein in die Anzüge und Nach kurzem Interview ab in den Flieger. Zusammen mit 8 weiteren Teilnehmern ging es auf knapp 4000 Meter Höhe. Ein unvergesslicher Flug nach oben. Dann leuchteten die Lichter grün, die Klappe ging auf und nach einander sprangen wir. Ich als viertes, kurz nach vorn gerobbt an den Rand des Flugzeugs, Kopf in den Nacken und ab.
Freier Fall, eine fantastische Aussicht, ein unvergessliches Gefühl und 45 Sekunden später öffnete sich der Fallschirm. Kurz durchatmen und genießen, wir gleiteten weitere 3 Minuten nach unten und landeten auf der Wiese.
Bis darauf, das ich extremen Druck auf Nase, Ohr und Schläfe hatte war es eine fantastische, manche würden sagen wahnsinnige Erfahrung.
Dankbar!
