Tag 25/29 Cape of Good Hope & Muizenberg
Heute starten wir für unsere Verhältnisse schon super früh 😂 Los ging’s nochmal zu den Pinguinen nach Simon‘s Town. Wir hatten einen Tipp bekommen, wo man mit den Pinguinen im...

Veröffentlicht: 16.09.2026
Morgens lief alles sehr gut. Wir sind pünktlich los gekommen und kamen ohne Stau entspannt am Flughafen an. Wer uns kennt, weiß, dass das schon an ein Wunder grenzt :D
Da Basti unser Auto noch außerhalb zum Parkplatz bringen musste, wartete Larissa mit den Kindern und dem Gepäck am Flughafen.
Ab diesem Zeitpunkt wurde es dann etwas mühsam. Alle Gepäckbänder in unserer Abflughalle waren defekt. Drei große Koffer, dreimal Handgepäck, ein Kinderwagen, ein Gepäckwagen und zwei Wirbelwinde mussten also in die nächst gelegene Halle befördert werden. Von Hilfe oder Rücksichtnahme keine Spur. Als wir dann endlich an einem funktionierenden Gepäckband standen, drehte sich Larissa kurz zum Servicepersonal um und daraufhin war Leo nicht mehr zu sehen. Der Flughafen rappelvoll durch das Ferienende. Nach einem kurzen Schock und aufgeregtem Gesuche, kam er uns dann freudig spazierend entgegen. Zum Glück hatten wir ein paar Vorsichtsmaßnahmen vorab getroffen: Armband mit seinem Namen und unserer Telefonnummer, AirTag und auffällige Kleidung. Better safe than sorry :D
Nachdem wir dann den Kofferstapel und das Gepäckband bewältigt hatten, kam Basti an und weiter ging es zur Abteilung fürs Sperrgepäck um den Kinderwagen aufzugeben. Dann weiter zur Sicherheitskontrolle. Wieder Pech. Die Sicherheitskontrolle an unserem Gate war gesperrt und wir mussten zum nächsten Gate laufen. Dort stand eine Schlange von über 100 m Menschen und so langsam machte sich ein kleiner Zweifel breit, ob wir es rechtzeitig zum Boarding schaffen würden. Nachdem wir dann über eine Stunde in der Familiensicherheitskontrolle angestanden hatten, ging es schnellen Schrittes - also sehr schnellen Schrittes - in Richtung unseres Gates. Joa das war eine ganz schöne Strecke und das ohne Kinderwagen und mit allem Handgepäck und den Kindern auf dem Arm. Dann Passkontrolle. 2 Min nach Ende der Boardingzeit. Die Panik stand uns ins Gesicht geschrieben. Ein paar nette Leute hatten uns vor gelassen und dann mussten wir noch zum passenden Gate rennen mit dem Gedanken, dass wir keine Chance mehr haben diesen Flieger zu bekommen. Schweiß gebadet kamen wir am Gate an und der Flieger hatte 20 Min Verspätung. Glück im Unglück, sonst wäre der Flieger weg gewesen. Merke: 3 Stunden vor Abflug reicht aufgrund des hohen Reiseaufkommens kaum. Beim nächsten Mal also noch früher. Improvisieren können wir ja also wurde im Stehen im Flieger gewickelt, da Leo nicht mehr auf die Flugzeugwickelkommode passt. Dann ging es endlich los und wir hätten vor Freunde los weinen können, da wir uns schon sicher waren, dass das heute mit dem Fliegen nichts mehr wird.
Der Flug war super und ging schnell rum. Beide Kids waren bis auf ein kurzes Mittagsschläfchen von Leo die ganze Zeit wach. Sie beschäftigen sich super und genossen die gelockerte Medienregelung während des Fluges.
Wir hatten super nette Flugbegleiterinnen, die ganz entzückt von Anni und Leo waren. Das Essen war top und eine nette Flugbegleiterin brachte uns zwei Gläser mit Champagner. Die Flugroute war super spannend, da wir über den Nordpol geflogen sind. Nach 10 Stunden kamen wir etwas müde aber sehr happy in Vancouver an. Alle Koffer waren super schnell da und mit dem Mietwagen ging auch alles super fix.
Die Fahrt zum Hotel war auch sehr schön. Im Hotel waren wir dann alle platt. Ein bisschen wurde noch rum geräumt, geduscht und Essen per Lieferservice ins Zimmer bestellt. Daraufhin wollten alle sofort ins Bett.
