Odins Träne
Gestern sind wir nochmal ins Hochland gefahren, um die Strecken zu fahren, welche Anfang Juli noch gesperrt waren. Dabei sind wir wieder einmal durch phantastische Landschaften...

Veröffentlicht: 05.08.2026




















Die letzten Tage waren wir an sehr schönen, ruhigen, abgelegenen und weitestgehend Internetfreien Orten. Am Abend nach Odins Träne sind wir noch nach Langisjor in die schwarze Lavalandschaft gefahren und haben dort am Camping der Ranger Station übernachtet, nachdem wir noch den Aussichtshügel hinter dem Campingplatz besucht haben. Am nächsten Tag sind wir, nach einem Tipp einer Rangerin auf den fast 1100m hohen Sveinstindur gegangen. Sie sagte, das man bei sehr guter Sicht von da oben ca. 70 Prozent von Island sehen kann. Nach ca. 500 Höhenmeter waren wir oben und hatten eine wirklich hervorragende Sicht auf 4 Gletscher, eine schier endlose Fluss- und Seenlandschaft und ebenso endlose Berge in den tollsten Farben. Nach dem Abstieg sind wir wieder zurück Richtung Zivilisation und machten jedoch nochmal einen Abstecher zu Odins Träne, zu lange war die Suche danach, und zu beeindruckend das Schnorcheln darin, um daran vorbei zu fahren.
Wir fuhren aber nur ein kurzes Stück auf der Ringstraße um erneut ins "Outback" abzubiegen. Diesmal nach Pakgil, nachdem wir durch ein Lavafeld und an einer gigantischen Flusslandschaft vorbei gefahren sind, erreichten wir denCampingplatz der auf einer kleinen ebenen Fläche, eingerahmt von ca. 100 m Hohen Bergrücken liegt. Als am nächsten Morgen herrlichsten Sonnenschein und begrüßte beschlossen wir zu bleiben und genossen den Tag mit einer kleinen Wanderung. Heute sind wir dann aufgebrochen zurück in die hektische Welt der Ringstraße. Nachdem wir unsere sehr zur Neige gegangen Vorräte wieder aufgefüllt hatten, haben wir unmittelbar an der Ringstraße noch eine Sehenswürdigkeit entdeckt an der alle vorbei fahren. Es ist eine Höhle die schon im 16. Jahrhundert bewohnt war. Nach einem kurzen Weg zur Felswand hängt eine Eisenkette aus der ca. 10 m darüber liegenden Höhle. Die erste 3-4m sind überhängend, dann fast senkrecht zum Höhleneingang.
Danach weiter zum Campingplatz Skjol wo wir schon einmal waren.
