Noch eine Wanderung
Gestern sind wir auf Streymoy von Saksun nach Tjørnuvik gelaufen. Dieser Küstenort hat für die Verhältnisse hier einiges für Touristen im Angebot. Wir haben sogar ein „Café“...

Veröffentlicht: 20.07.2026



















Irgendwo in Nirgendwo auf Eysturoy haben wir gestern eine Wanderung gemacht. Wobei die offiziellen Wanderwege von der Webseite der Färöer Inseln eigentlich oft gar keine Wege sind. Vielmehr schlägt man sich einfach anhand von Holzpfosten und Steinhaufen über Wiesen, Klippen, Geröll und Gestein durch, bis man irgendwo ankommt. Manchmal gibt es auch weder Wege noch Markierungen und man darf sich wie eine echte Pfadfinderin fühlen. Das macht einen riesen Spaß.
Gestern Abend ging’s dann mit der Fähre rüber nach Kalsoy. Hier ist das mit der Orientierung nicht so schwierig, denn es gibt nur eine Straße, die die vier Dörfchen miteinander verbindet. Weniger als hundert Einwohner*innen leben auf dieser Insel.
Wir haben die Seehundfrau getroffen und eine Wanderung zum Leuchtturm gemacht, was uns den bisher besten Ausblick dieser Reise beschert hat. An den Klippen mussten wir Schwindelfreiheit beweisen. Bei den tornadoartigen Windböen (zumindest hat es sich so angefühlt) mussten wir uns manchmal auf den Boden setzten, um nicht wegzuwehen. Das war aufregend!
Außerdem liegt hier James Bond begraben, der im letzten Film in dieser Kulisse gestorben ist.
