Kurz gesagt: Ich bin zurück von Taiwan
Dieser neue taiwanesische Film (2025), der auf der Biennale in Venedig gelaufen ist, war meine Wahl im "Entertainmentprogramm" der Air China auf dem Nachtflug. Er handelt von...

Veröffentlicht: 19.05.2026
Auf Taiwan und in Festlandchina ist die Zeit der heimischen Sommerzeit um sechs Stunden voraus. Wer erst nachdenken muss, wie ich gelegentlich: Die Sonne geht im Osten auf, und war daher in den Ländern im Osten schon früher bei den Menschen als bei mir, wo ich eben gerade bin. Ergo:
Während es mich hic et nunc in Wien um vier Uhr früh im Morgengrauen zu diesem Blogbeitrag aus dem Bett getrieben hat, ist meine "innere Uhr", noch unterwegs - z
wischen Taiwan und Peking ist es gerade 7 Uhr, Zeit für mein Morgenjournal.
Das Titelselfie habe ich gestern nach der Ankunft in Wien Schwechat auf der Fahrt in die Stadt mit der S7 aufgenommen, zwischen Praterstern und Handelskai um 7.45 Uhr. Trotz verkürzter Schlafenszeit schau ich gar nicht so müde aus. Kein Wunder, denn die Kurzschlaf-Vorzüge des Peking Capital-Flughafens (PEK), auf dem ich eine Umsteigezeit von an die 5 Stunden hatte, zwischen 22 Uhr und 3 Uhr früh, habe ich ja schon in einem früheren Blogbeitrag geschildert.
Von der Heimreise ist mir besonders Taipei Main Station in Erinnerung geblieben. Der Bahnhof ist auf mehreren Etagen an eine Shopping Mall angeschlossen ist, die enorme Ausmaße hat. Ich war am Samstag dort, da wird flaniert, gegessen und eingekauft, was das Zeug hält. Und es war nicht leicht, die Gepäcksfächerposition wiederzufinden, in der ich meinen Rücksack zwischengelagert hatte, um noch im Zentrum spazieren zu gehen und ins National Taiwan Museum hineinzuschauen . Was mich fasziniert hat sind die Vertriebseinrichtungen von Zeug für junge Leute.
Und vom National Taiwan Museum habe ich drei etwa sechs Minuten lange Videos - abgefilmt mit meinem Handy - mitgebracht: The People of Taiwan, The Nature of Taiwan, The Hero in the Field (letzteres über den Ethnologen Ushinosuke MORI).
Diese Videos zeige und kommentiere ich gerne bei Gelegenheit persönlich. Nur vom Anschauen ginge zuviel unter, wie bei Touristik-Videos. Das sind diese drei Filme nämlich nicht.