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Tag 374 - Abholung unseres Wohnmobils/RV‘s

Veröffentlicht: 21.12.2024

Haaaaaallooo zusammen!


Heute hatten wir so einiges zu erledigen.

Wir gingen im Hotel frühstücken, packten alles zusammen und checkten aus. Unser Gepäck durften wir noch bei der Rezeption deponieren.

Da wir immer noch kein Internet hatten, war dies unsere erste Mission.

Wir liefen los und fanden tatsächlich ein Telefonanbieter-Geschäft. Da wir einen Router dabei haben dachten wir, dass das Ganze relativ simpel wird: Simkarte kaufen, einlegen und Internet nutzen. Also kaufen wir eine Simkarte, setzten sie ein und nichts passierte. Als wir sie in eines unserer Handys einlegten bemerkten wir, dass diese für Hotspots (teilen des Internetzugangs) gesperrt ist. Aber immerhin konnten wir nun das eine Gerät zum navigieren nutzen, was bereits eine enorme Erleichterung war.


Die restliche Zeit liefen wir noch etwas dem Ufer entlang und waren richtig überrascht, was für unterschiedliche Tiere wir antrafen!

Wir sahen eine Art Leguan, einen Papagei und ein Krokodil!


Auf dem Rückweg gab es noch in einem hübschen Restaurant ein Erfrischungsgetränk und eine Portion Pommes zum teilen ☺️


Dann war es endlich soweit! 14 Uhr, wir holten unser Gepäck an der Rezeption und bestellten uns ein Uber um zur Wohnmobil-Vermietung zu gelangen.


Dort angelangt erwartete uns eine fragwürdige Einrichtung, mit diversen Wohnmobilen auf dem Vorhof.

Alles lag kreuz und quer rum, Fahrräder stapelten sich mit diversen Defekten und wirklich bedienen wollte uns auch keiner. Gerade als sich uns eine Dame annahm, kamen zwei weitere Touristen rein und waren sichtbar aufgeregt. Bei ihrem Wohnmobil würde nichts funktionieren, die Batterie sei komplett durch, der Generator springt nicht an, es dringt Wasser unter dem Kinderbett aus und die Laune war offensichtlich im Keller.

Ufffff…. Wir möchten mit dem Wohnmobil einen Monat lang rumfahren - was wird uns da wohl alles erwarten?


Jene Frau die uns bediente ging durch eine Türe und kam kurz darauf zurück: Mit der Managerin im Schlepptau und sichtbar verstört. Die Managerin kümmerte sich um die Beschwerde und die andere Dame fuhr bei uns mit der Instruktion fort. Es dauerte keine zwei Minuten, da brachen aus ihr die Tränen raus - ihre Managerin sei so fies gewesen, erklärte sie uns.

Vieles von der Instruktion ging komplett an uns vorbei, zu abgelenkt waren wir vom Mitleid der tränenüberströmten Mitarbeiterin.

Am Ende beruhigte sie sich wieder etwas und wir konnten uns zum Abschluss noch zwei Fahrräder aussuchen. Dies erwies sich als schwieriger als erwartet, denn kaum ein Fahrrad war funktionsfähig und nein, die Fahrräder waren nicht offeriert, sondern wir bezahlten einen ordentlichen Preis für die Miete.

Irgendwann hatten wir alles zusammen und die Fahrt mit dem drei Meter breiten Wohnmobil konnte beginnen.

Ich war Kevin sehr dankbar, als er sich mit einer Selbstverständlichkeit auf den Fahrersitz setzte, um die erste Fahrt zu übernehmen.

Nun mussten wir noch einkaufen, tanken und einen Stellplatz für die erste Nacht finden.


Erster Stopp: Lebensmittelgeschäft. Ich fand einen Shop, welcher gerade mal 20 Minuten entfernt war - voll ok, dachten wir uns. Doch dann gerieten wir in einen Stau… Und was für ein Stau…! Zudem hatte es auf einer Wegstrecke von einem Kilometer garantiert zwischen drei und vier Ampeln - so geschaltet, dass man bei praktisch jeder anhalten musste!

Nach etwa einer Stunde im Stau meinte das Navi immer noch munter „noch 10 Minuten“.

Da verloren wir die Geduld und fuhren rechts ran zu so einem kleinen Shop, welcher jedoch das Nötigste hatte. Wir waren unterdessen in so einer Art spanischem Viertel gelandet, denn kaum einer sprach noch englisch, nur noch spanisch! ☺️

So ganz üblich schien es auch nicht, dass sich Touristen hier her verirrten, denn wir wurden neugierig begutachtet.

Wirklich zufrieden waren wir nicht mit dem Einkauf, aber nun befand sich immerhin etwas im Kühlschrank.


Nächste Mission: Campingplatz suchen.

Wir entschieden uns für den nahegelegensten, welcher jedoch 1 Std 10 Min entfernt war.

Als wir den Campingplatz erreichten, war es bereits 19 Uhr und dunkel.

Die Rezeption war bereits nicht mehr besetzt und als wir langsam auf den Campingplatz fuhren, gingen hinter uns die Blinklichter eines Park-Ranger-Fahrzeugs an. Wir stoppten, liessen unsere Scheiben runter und schon kam die Platzwächterin auf uns zu.

Freundlich fragte sie uns, ob wir reserviert hätten. Als wir ihre Frage verneinten, lächelte sie, bat uns um einen Ausweis und führte uns zu einem freien Platz.

Es regnete immer wieder, weshalb wir es uns noch in unserem Wohnmobil gemütlich machten. Wir assen etwas Brot, quatschten über dies und jenes und besprachen den morgigen Tag.


So, das war’s wieder von uns und wir freuen uns bereits auf morgen! ☺️

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