Crossing....
Von Purto Peñasco aus fahren wir durch die gottverlassene Pinacate y Gran desierto del Pinacar. Sanddünen, Macchia und sonst nichts. Verkehr praktisch nicht vorhanden, dennoch...

Veröffentlicht: 14.01.2019
Von San Felipe aus nehmen wir die Mex5. Besorgte USler haben uns gewarnt, dass die Strasse teilweise durch Unwetter beschädigt wäre. Das heisst hier es fehlen auf dem asphaltierten Teil praktisch alle Teile die über einen Bach führen weggespült sind. Und das sind ziemlich viele. Außerdem hatten die Warner offensichtlich vergessen, dass der südliche Teil der „Autobahn“ noch im Bau ist und die Umleitungen allesamt durch die Steppe führen und zahlreich sind. Beschilderung eher keine.
Dennoch am Ende kein Problem und wir kommen wieder in der Zivilisation an wo wir erst einmal die Vorräte auffüllen und den weiteren Weg planen.
Da es entlang dieses Teiles der Mex1 praktisch nichts interessantes gibt nehmen wir den langen Weg bis Guerreo Negro auf uns. Entlang Bergen und weiten Tälern mit unzähligen Kakteen geht die zweispurige Bahn in ordentlicher Qualität. Spannend sind immer nur die Begegnungen mit den Sattelschleppern die zeigen wie schmal die Strasse ist.
In Guerrero Negro wollen wir am Meer stehen, treffen jedoch auf ein bewachtes Tor einer Saline. Den alternativen Weg sparen wir uns weil wir zwei amerikanische Paare mit Campern treffen die uns empfehlen in die Stadt zu gehen, da am Übernachtungsplatz ein paar unfreundliche Hunde zuhause seien.
Wir folgen den Amis und quartieren uns auf dem Innenstadtcamping ein. Eigentlich so garnicht unser Ding. Aber wir treffen hier auf Steff und Kathrin, ein Schweizer Päarchen unterwegs von Alaska nach Feuerland mit ihrem Allradsprinter. Man ist sich sofort sympatisch und wir verbringen den Abend bei Wein und Bier im Defender.