Wo der Fürst ruht und die Seele spazieren geht
Finale mit Fürstenflair – Branitzer Schloss und Park Und weil wir offenbar ein Faible für Fürsten mit Hang zur Gartenkunst entwickelt haben, gab’s zum Abschluss noch einen...


Veröffentlicht: 25.09.2025





























Nach dem Spreewald: Weltreise in Marzahn – Gärten der Welt, wir sind verliebt!
Eigentlich war die Reise nach dem Spreewald vorbei. Eigentlich. Aber dann kam dieser spontane Geistesblitz: „Lass uns noch einen Tag dranhängen und nach Berlin fahren – Gärten der Welt!“ Und was sollen wir sagen? Es war die beste Entscheidung.
Berlin, du grüne Wundertüte! Wer hätte gedacht, dass man mitten in Marzahn eine Weltreise unternehmen kann – ganz ohne Jetlag, aber mit Seilbahn, Aussichtsturm und japanischem Bier. Willkommen in den Gärten der Welt, wo wir zwischen Pagoden, Palmen und Plattenbau unser Herz verloren haben.
Schon beim Betreten des Parks spürt man: Hier geht’s nicht um Rasenpflege, sondern um Gartenkunst mit Charakter. 43 Hektar voller Überraschungen – von balinesischer Mystik bis zu koreanischer Zen-Stille. Und dann: Abheben! Mit der Seilbahn schwebten wir über das Gelände wie zwei botanische Superhelden, vorbei an Teichen, Tempeln und Touristen.
Im Japanischen Garten wurde es dann richtig feierlich: Weißer Tee, so edel wie ein Kimono, und japanisches Bier, das uns mit jedem Schluck ein bisschen mehr zum Zen-Meister machte. Wir saßen dort zwischen Ahorn und Kieselsteinen, nippten am Tee und dachten: Berlin kann auch Kyoto.
Der Aussichtsturm „Wolkenhain“? Ein architektonischer Höhenflug! Von oben sieht man nicht nur die Gärten, sondern auch, wie sich Berlin von seiner schönsten Seite zeigt – mit einem Hauch Fernweh und viel Grün.
Unsere Highlights:
• Der orientalische Garten mit seinen Mosaiken – 1001 Nacht in Marzahn!
• Der koreanische Garten – Ruhepol mit Gänsehautgarantie.
• Die Seilbahn – Pflichtprogramm für alle, die fliegen wollen, ohne zu zahlen wie für einen Langstreckenflug.
• Und natürlich: japanisches Bier unter Kirschbäumen. Muss man erlebt haben.
Fazit: Nach dem Spreewald dachten wir, es geht nicht besser. Dann kamen die Gärten der Welt. Ein Ort, der nicht nur schön ist, sondern auch klug gestaltet. Wer Lust auf eine Weltreise ohne Jetlag hat, sollte sich diesen Park nicht entgehen lassen. Wir sind begeistert, beseelt – und ein bisschen beschwipst. Danke, Marzahn. Du hast uns überrascht.
