Tag 6: Entspannt durch Akko
Heute haben wir den Tag entspannt begonnen. Es war sogar Zeit für ein Frühstück in unserer gemütlichen Wohnung. Für uns ging es heute mit der Bahn nach Akko, nicht allzu weit...

Veröffentlicht: 29.07.2022




























Unser letzter Tag ist angebrochen. Einerseits fühlt es sich an, als wären wir schon immer hier, andererseits, als wäre es nur einen Wimpernschlag her, dass uns das quirlige Tel Aviv begrüßt hat.
Heute haben wir uns für Nazareth entschieden. In unseren Reiseführern findet man nicht viel über Nazareth und auch das Internet spuckt nicht viel aus, sondern hinterlässt den Eindruck, man fahre in eine graue Stadt, die nichts anderes zu bieten habe als ein paar verstaubte Kirchen.
Zum Glück haben wir uns trotzdem entschieden, uns Nazareth genauer anzuschauen. Fakt ist, in Nazareth gibt es wirklich viele Kirchen. diese haben wir uns auch, zumindest zum Teil, angeschaut, z.B. die Verkündigungsbasilika und die griechisch-orthodoxe Kirche. Aber Nazareth ist auch bunt und quirlig, hat gute Falafelläden (ja, wir haben wieder Falafel gegessen), einen kleinen arabischen Basar und viele bunte und individuelle Häuser und kleine Gassen.
Gegen frühen Nachmittag lassen wir Nazareth hinter uns und fahren mit dem Zug wieder nach Haifa und sitzen noch, lange nachdem die Sonne untergegangen ist, am Zamir Beach. Heute ist Sabbat und viele Familien treffen sich am Strand und sitzen und essen.
Da unsere Rav-Cards für den Bus leergefahren sind und sich ein erneutes Aufladen nicht lohnt, entscheiden wir uns ausnahmsweise dafür, ein Taxi für den Heimweg zu nehmen. So einfach ist das wegen des Sabbats nicht, aber als wir schließlich ein Gett-Taxi ergattern können, lassen wir uns ein letztes Mal zu einem Falafelstand bringen, bevor wir durch das deutsche Viertel und vorbei an dem beleuchteten Bahai-Garten die unzähligen Treppen hinauf zu unserer Wohnung steigen. Wir packen und räumen auf.
Morgen müssen wir uns verabschieden. Mach's gut, Israel. Mach's gut 52 Hillel St., Haifa.