
Veröffentlicht: 18.05.2025



































Wegen eines medizinischen Vorfalls musste der Zug einige Zeit anhalten. Das hat unser Programm etwas durcheinander gebracht. Wir sind deshalb erst mit einer Verspätung auf die Nachmittagstour: Den Flug zum knapp 350m hohen Uluru - dem Wahrzeichen Australiens. Der Flug ging am Flughafen von Alice Springs los. Der Flughafen ist interessant. Auf dem Flugfeld sieht man zwei A380, vielleicht etwa 20 Boeing 737 und Airbus 320 usw. Da fragt man sich, wieso eine kleine Stadt mit rund 30'000 Einwohnenden einen so grossen Flugverkehr hat. Die Lösung ist einfach, wegen des Klimas werden dort auch Flugzeuge zwischengelagert. Während Corona waren dort etwa 250 Flugzeuge parkiert und jetzt steht noch ein Rest da. Ein Teil ist auch schon als Ersatzteillager verwendet worden.
Der Flug zum Uluru mit einer Cessna Caravan dauerte 1 1/2 Stunden. Nachdem wir den Uluru und andere Gelände-Formationen (Salzseeen, Schluchten, Gebirgszüge, einen falschen Uluru usw.) aus dem Fluzeug aus betrachtet haben, konnten wir auf dem Flughafen Yulara, gleich neben dem Uluru, eine kleine Pause einlegen. Auf dem Rückflug haben wir nochmals weitere Landschaft ansehen können. Das Abendlicht hat mit den Schatten durch die tiefstehende Sonne nochmals schöne Bilder gebracht.
Wieder zurück in Alice Springs hat uns der Busfahrer noch kurz die Stadt gezeigt. Sie liegt gleich hinter einer Art Klus eines der kleinen Gebirge. Es ist wiederum eine sehr saubere, aufgeräumte Stadt. Es gibt viele Angebote Sportstadien, Aufführungs- und Versammlungshäuser, Museen usw., aber auch hier ist alles wenig belebt.
Wir hatten dann bei der ehemaligen Telegrafenstation ein Outdoor-Nachtessen. Das Essen, die Begleitmusik und die Unterhaltung waren ausgezeichnet. Nur war es unter 10°C und somit etwas kalt.
