Honiara, Salomonen
Wir sind schon in der Nacht bei der Insel Guadalcanal, auf der Honiara liegt, angekommen. Danach haben wir die Insel einmal umrundet. Im Pool haben die Kajak-Instruktoren noch...


Veröffentlicht: 25.04.2025













































Da heute ein Segment der Kreuzfahrt endet, verlässt uns auch ein Teil der Passagiere und neue kommen an Bord. Deshalb ist das Personal ziemlich ausgelastet. Die heimkehrenden Passagiere konnten zuerst noch eine kleine Inseltour machen und wurden dann zum Flugplatz gefahren, wo sie mit gecharterten Flugzeugen nach Sidney geflogen wurden.
Wir haben eine Inseltour zu den Kampf- und Gedenkorten der Schlacht um die Insel Guadalcanal gebucht. In der Schlacht oder besser in den Schlachten starben über 20'000 Japaner und knapp 7'000 Amerikaner. Der Sieg der Amerikaner gilt als entscheidender Wendepunkt im Kriegsgeschehen. Ausser den Gedenkmonumenten gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sehen. Der Schlachtverlauf ist sehr kompliziert und es braucht viel, um zu verstehen, wie das Ganze abgelaufen ist (vgl. z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Guadalcanal).
Nach der Tour war nochmals eine längere Stadterkundung mit Besuch des zentralen Marktes angesagt.
Der Verkehr ist unglaublich. Damit unsere Tour einigermassen nur eine Stunde länger als geplant dauerte, wurden wir auf dem Rückweg von drei Polizeimotorrädern begleitet, die mit Blaulicht vorausgefahren sind, den Weg freigemacht und den einbiegenden Verkehr gestoppt haben.
Unsere Erwartungen waren wegen der vielen, gewalttätigen Unruhen und der Warnungen wegen der Kriminalität und des vielen Abfalls tief. Die Insel hat uns aber gefallen. Zum einen waren die Leute überall sehr freundlich, zum anderen ist auch die Insel sehr schön. Nur das mit dem Abfall, dem überbordenden Verkehr und der staubigen, schlechten Luft stimmt innerhalb der grösseren Siedlungen. Ausserhalb ist dies viel weniger der Fall.
Eines der Monumente liegt beim Flughafen. Deshalb haben wir auch den Flughafen besucht. Es ist ein kleiner Flughafen, der aus der Zeit gefallen ist. Es gibt bei den Inlandflügen einen Scanner, dieser ist aber in keiner Steckdose eingesteckt - es hat auch keine in der Nähe (der Strom fällt ja sowieso oft aus).
Der Markt ist sehr gross und hat vor allem Lebensmittel. Daneben gibt es auch Kleider zu kaufen. Viele Stände und Läden verkaufen Second-Hand-Kleider aus Europa. Man sieht es an den Marken und Aufdrucken.
Zum Abschied wurde im Hafen eine traditionelle Musik- und Tanzdarbietung gezeigt.
