Überfahrt nach Honiara, Salomonen - Seetag
Nachdem wir gestern zwei Inseln von Vanuatu besucht haben, fahren wir nun nach Honiara, wo wir morgen am Nachmittag ankommen sollten. Honiara ist die Hauptstadt der Salomonen....


Veröffentlicht: 23.04.2025

























Wir sind schon in der Nacht bei der Insel Guadalcanal, auf der Honiara liegt, angekommen. Danach haben wir die Insel einmal umrundet.
Im Pool haben die Kajak-Instruktoren noch gezeigt, wie man eine Rolle macht. Als wir im Hafen von Honiara angekommen sind, war die Paul Gauguin von Le Ponant schon dort. Auch ein kleines, luxuriöses Schiff, das von der Grösse zwar kleiner als unseres ist, aber ein paar Passagiere mehr hat und vor allem in der Südsee fährt.
Als wir angedockt waren, sind wir gleich losgezogen und haben Honiara erkundet. Honiara hat etwa 100'000 Einwohnende. Die letzten Jahrzehnte gab es verschiedene, grosse, zum Teil mehrere Jahre dauernde Unruhen mit Toten und abgebrannt Stadtteilen. Auch wenn die Stadt als etwas gefährlich gilt, merkt man nichts davon. Weder verhalten sich die Einheimischen selbst vorsichtig, noch sind sie unfreundlich oder aufdringlich - im Gegenteil. Und obwohl es die Schulpflicht nicht durchgesetzt wird, trifft man ab und zu auf Einheimische, die Englisch sprechen. Es ist aber unglaublich staubig. Die Strassen sind nur teilweise geteert und deshalb tragen die Autos den Staub überall hin. Er ist teilweise so dicht, dass er wie Nebel über der Strasse steht. Darüber liegt der übliche Duft von mottenden Abfallhaufen. Und nicht nur auf den Strassen liegt Müll, die pittoresken, grünen Winkel der Stadt sind total vermüllt.
Die staatlichen Häuser sind natürlich die schönsten, sie sind aber nach unseren Standards bescheiden und roh. Man beachte den Parkplatz des Ministers.
Dafür haben sie hier schönere Handarbeiten als auf den anderen Inseln. Deshalb haben wir auch ein paar Sachen gekauft.
Auf dem Heimweg haben wir den Hafen noch angesehen. Nach dem Stadtrundgang haben wir gemerkt, dass dieser schöner ist und schönere Elemente hat, als die Stadt selbst.
