BLOG 4: San José / Costa Rica
Jetzt geht es mit Copa Airlines, der nationalen Fluglinie Panamas, weiter nach Costa Rica – dem Hauptziel unserer Reise. Diese in Mittelamerika dominante Fluglinie setzt


Veröffentlicht: 26.01.2026












































Jetzt geht es von San José Richtung Nordosten von Costa Rica nahe der Grenze zu Nicaragua, Ziel ist der Nationalpark Tortuguero.
Der Shuttlebus holt uns um 6.30 Uhr morgens, also kurz nach Mitternacht …, vom Hotel ab. Die Fahrt dauert mehr als 4 Stunden, immerhin unterbrochen durch eine Frühstückspause. Danach Umstieg in ein Boot, dass uns über das Flusssystem des Rio Tortuguero zur Mawamba Lodge bringt.
Der Aufenthalt dort ist sehr angenehm, schöne Anlage, großzügige „Suite“, freundliches Personal und vernünftiges Essen.
Der erste Ausflug – wieder per Boot, die Lodge ist anders nicht erreichbar – führt uns in den nahen Ort Tortuguero. Er bietet eigentlich nichts besonderes und ist vor allem auf die touristischen Besucher aus den verschiedener Lodges beim National Park ausgerichtet.
Der Ort Tortuguero existiert erst seit etwa 1930, als sich eine kolumbianische Familie in der Gegend niederließ. Gegen 1940 wurde in Tortuguero mit dem Abholzen des tropischen Regenwaldes begonnen. Hierfür wurden Flussarme zu Kanälen ausgebaut, um den leichteren Abtransport des Holzes zu ermöglichen. Heute gibt es in der Gegend nur noch sehr wenig Primärwald, der größte Teil der Vegetation besteht aus Sekundärwald.
Seit der Gründung des Nationalparks 1975 steht der Bereich unter Schutz, in dieser Zeit hat sich der Sekundärwald zu einem richtigen „Urwald“ entwickelt. Haupteinkommensquelle für die Bewohner Tortugueros ist heute der wachsende Tourismus. Im Ort sind einige, schon weitgehende verrostete Maschinenreste als Art Erinnerung an die Zeit der Holzschlägerungen aufgestellt.
Entlang des Karibik Strandes geht es zu Fuß zurück zu unserer Lodge, die als einzige Anlage in der Gegend Uferbereiche sowohl am Meer , wie auch am hier parallel verlaufenden Rio Tortuguero umfasst. Baden darf man auf beiden Seiten nicht – im Fluss nicht wegen der Krokodile und am Meer nicht wegen der sehr starken Strömungen.
Wir schaffen den Rückweg noch bei Sonnenschein und bewölktem Himmel. Kurz nach unserer Ankunft ergießt sich ein Sturzregen nieder, der nach knapp einer Stunde wieder von Sonnenschein abgelöst wird. Typische Wettersituation hier für den Beginn der „Trockenzeit“.
Hauptpunkt unseres Aufenthaltes ist die nachmittägliche Bootsfahrt in den Kernbereich des Nationalparks. Die oft angepriesenen Grosstiere, wie Jaguare, sehen wir natürlich nicht. Auch die verschiedenen Affenarten und Faultiere können wir in den hohen Regionen der Bäume mehr Erahnen als sehen oder Fotografieren, aber die Bootsfahrt auf dem Wasserlabyrinth durch den tropischen Wald hat seine eigene Stimmung und wir sehen doch recht viele Vögel und Reptilien.
Für den Abend haben wir uns für die „Dinner Cruise“ auf dem Restaurant-Boot „Katonga“ angemeldet – ein schöner Abend in besonderer Atmosphäre und gutem Essen und Malbec aus Argentinien.
Am nächsten Morgen geht’s wieder mit dem Boot zurück zur „Übergabestelle“, wo wir wieder in den Shuttlebus klettern und uns auf den Weg zu unserem nächsten Ziel machen.
