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BLOG 2: Panama City

Veröffentlicht: 18.01.2026

Nach der fast endlos schienen Anreise von über 24 Stunden (Taxifahrt nach Wien, Wartezeit, Flug Paris, 6 h Transferzeit am Flughafen Charles De Gaulle und dann noch 11 h Flug bis Panama und fast 1 h Wartezeit bei der Einreise) haben wir’s doch gut überstanden.

Am nächsten Morgen starten wir gleich recht früh mit einem geführten Rundgang durch Casco Viejo, die Altstadt von Panama City.

Die ursprüngliche Stadt Panama wurde 1519 gegründet und existierte 152 Jahre. Im Januar 1671 ließ Gouverneur Juan Perez de Guzman die Stadt in Brand setzen, bevor der Pirat Henry Morgan sie angreifen und plündern konnte.

1672 regte der neue Gouverneur Antonio Fernández de Córdoba, ein mit Festungsbauten vertrauter früherer Soldat, den Bau einer neuen Stadt an, die dann im folgenden Jahr etwa 18 km vom Standort der ursprünglichen Stadt auf einer ganz vom Meer umgebenen Halbinsel gegründet wurde, wobei viel Wert auf starke Schutzmauern gelegt wurde.

Heute finden sich hier noch die ältesten Einrichtungen und Gebäude der modernen Panama-Stadt.

Das Viertel wurde 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Für uns geht es an der Plaza de La Independencia, dem Hauptplatz los, an dem auch unser Hotel liegt. Durch schmale holprige Kopfsteinpflastergässchen geht es durch die „Strasse der Hüte“ – das Projekt wurde von lokalen Hutmachern und der französischen Botschaft ins Leben gerufen, als Touristenattraktion und Lob der panamaischen Handwerkskunst. Die französische Botschaft liegt gleich um die Ecke an der Placa de Francia mit dem Panama Kanal Monument und der Büste von Ferdinand de Lesseps, dem Planer des Suezkanals und gescheiterten Erbauers des Panamakanals. Zum Kanal noch mehr im BLOG 3.

Über die pazifikseitige Stadtmauer führt uns der Paseo Las Póvedas (die Gewölbe von 1670 liegen unterhalb), vorbei an Souvenirständen, die vor allem von Indio Frauen betrieben werden,

zu einem der bekannten Aussichtspunkte auf das moderne Panama City.

Wir spazieren weiter über den Plazoleta Medio Baluarte vorbei an schön restaurierten Häusern.

Im Casco Viejo sind auch einige Ministeriumsgebäude und auch der Sitz des Präsidenten, sodass einige Teile der Altstadt aus Sicherheitsgründen für die Politiker abgesperrt und nicht zugänglich sind.

Ein weiteres markantes Gebäude ist die Kirche „San Francisco De Asis“.

Jetzt geht es mit dem Auto weiter, zunächst zu einem kurzen weiteren Blick auf dem moderne Stadt auf den Amador Causeway, einem künstlichen Damm, der als Wellenbrecher für den Kanal mit dem Aushubmaterial beim Bau desselben aufgeschüttet worden ist.

Das nächste Ziel ist der Parque National Metropolitano – ein recht großes Stück Regenwald direkt an die Stadt angrenzend. Auf dem Weg dorthin machen wir kurz Stopp beim ziemlich überdimensioniert erscheinenden „Panama-Convention-Center“ – die davor aufgestellte, optisch neu wirkende Diesel Lok der Panama Canal Railway ist natürlich ein Muss für Gerhard.

Die schweißtreibende Wanderung durch den Park ist doch etwas enttäuschend, wir sehen zwar jede Menge Pflanzen aber keines der angepriesenen Tiere des Regenwaldes – aber immerhin eine sportliche Betätigung nach dem langen Flug am Vortag.

Als Abschluss der offiziellen Führung besuchen wir noch eines der vielen einfachen Speiselokale beim Fischmarkt, dort „müssen“ wir Ceviche verkosten, ein in Lateinamerika sehr populäres Gericht aus roh mariniertem Fisch oder Meeresfrüchten mit viel Zwiebel und auf Wunsch mit höllisch scharfen Saucen.

Am Abend genießen wir noch das bunte Leben in der Altstadt und das ausgezeichnete Essen im sehr originellen Lokal „Casa Catedral“ – einer Kombination von technischem Museum und Restaurant.

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