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Nun ist der Tag also gekommen, an dem ich mich von der wunderschönen Insel Koh Samui verabschieden musste. Ich hatte hier eine traumvolle Zeit in der ich sehr erholt habe und die ich in vollen Zügen genossen habe. An die Zeit auf Koh Samui werde ich gern zurück denken und es wieder auf meine Liste mit Wunschreisezielen setzen ;-). Für den Weg zum Flughafen hatte ich wieder einen Shuttle über das Hotel gebucht, welcher mich um 08:30 Uhr zum Flughafen brachte. Der Fahrer war der selbe freundliche kleine Thailänder, der mich vergangene Woche auch in Empfang genommen hatte. Also eine Sache müssen die am Flughafen auf Koh Samui ändern. Es ist ja schön, wenn der Ankunftsbereich wunderschön gestaltet ist und Urlaubsfeeling pur vermittelt, aber das kann man doch nicht im Abflugbereich, wo es einem eh schon schwer fällt nach Hause fliegen zu müssen, machen. Einfach nur schön, richtig paradiesisch gestaltet. Schon allein um den Flughafen einmal zu sehen, empfehle ich eine Reise nach Koh Samui. Mit der Abfertigung und dem Flug selber lief alles glatt. Also "Bye bye Koh Samui" und "Welcome to Bangkok". Bangkok ist der letzte Stopp auf meiner Reise, bevor es in vier Tagen zurück nach Deutschland geht. Ich bin gespannt was mich in dieser Stadt nun, außer brüllender Hitze, erwartet. Da ich innerthailändisch geflogen bin, musste ich mich bei der Landung in Bangkok keinen Einreiseformalitäten unterziehen, da ich das ja schon vor dem Flug nach Koh Samui über mich ergehen lassen habe. Somit konnte ich heute ganz entspannt meinen Koffer vom Kofferband fischen und dann Richtung EXIT steuern wo mich hoffentlich mein bestellter Taxitransfer in Empfang nehmen würde. Ich muss gestehen, dass ich bei dem Blick auf die vorherrschenden heißen Temperaturen doch von meinem Plan abgewichen bin mit der Bahn mit Sack und Pack in die Stadt zu fahren ohne genau zu wissen wo ich genau hin muss. Da war die Fahrt mit dem klimatisierten Taxi doch angenehmer und stressfrei. Als Unterbringung in Bangkok habe ich mir ein Hostel, das CHERN Hostel, ausgesucht. Jetzt denkt bloß nicht, dass ich in einem Schlafsaal oder Mehrbettzimmer mit Etagendusche schlafe. Nein! Ich habe ein Einzelzimmer mit eigenen Bad, Kühlschrank, Safe und Fernseher. Eigentlich ist es wie ein Hotelzimmer, aber günstiger ;-). Das Hostel liegt in einer Seitenstraße in einem Hinterhof (diesen Satz überliest hoffentlich meine Mutter) nur 15 Minuten vom Großen Palast und den großen Tempelanlagen entfernt. Auch andere Sehenswürdigkeiten sind fußläufig zu erreichen. Auch wenn die Thais scheinbar der Meinung sind, dass zu Fuß laufen reinste Zeitverschwendung ist. Denn jedes Mal wenn ich gerade los gegangen bin, bekommt man die Frage "Tuk-Tuk?" gestellt. Ja, es ist zwar heiß, aber trotzdem möchte ich meine Zeit nicht nur auf einem lauten, stinkenden, motorisierten Dreirad verbringen. Also die Fragen "Tuk-Tuk?" und "Massage?" gehören zu einem Bangkok-Aufenthalt auf jeden Fall dazu und nerven spätestens am zweiten Tag. 

Heute blieb mir nach meiner Ankunft noch ein halber Tag für Sightseeing. Von meinem Hostel aus war der "Goldene Berg" zu Fuß zu erreichen. Gut auf dem 10-minütigen Weg hätte ich mindestens 3x ins Tuk-Tuk einsteigen können. Auf dem "Goldenen Berg" gibt es eine kleine Tempelanlage, die mit viel Gold verziert und über 344 Stufen erreichbar ist. Von oben hat man einen 360 Grad Blick über die Stadt. Danach bin ich zu Fuß zur Khao San Road gelaufen. Dies ist wohl die bekannteste Straße in Bangkok und vor allem Anlaufpunkt von Backpackern oder Junggebliebenen. In diesem Schmelztiegel reihen sich unzählige Restaurants und Geschäfte dicht aneinander und von überall dröhnt Musik. Heute am Samstag, wurde das Angebot der Khao San Road noch durch einen Streetmarket erweitert, wodurch es noch etwas wuseliger zuging. Besondere Highlights, die ich gesehen habe, waren ein aufgespießtes Krokodil über einem Grill welches mit einem großen Werbeplakat "Crocodile BBQ" angepriesen wird. Nein, ich habe es nicht probiert! Erschrocken habe ich mich als mir eine vorbeilaufende Thailänderin riesengroße Spinnen am Spieß unter die Nase hielt. Skorpione habe ich dann auch noch gesehen. Fotos davon machen, war leider verboten, was ein Indiz dafür ist, dass es wohl verboten ist diese Produkte dort zu verkaufen. Für mein Abendessen habe ich mir ein gut besuchtes und einladend aussehendes Lokal ausgesucht, wo ich thailändisch essen konnte. Für meinen Wassermelonenshake, Spring Rolls als Vorspeise und einem seht leckeren Thai-Curry habe ich in Summe umgerechnet 6€ bezahlt. Vor meiner Abreise hatte ich mir in Deutschland für diesen Abend eine Eintrittskarte für die Aussichtsplattform vom Bajkoye Hotel gebucht. Bevor ich mich auf die Aussichtsplattform begab, habe ich mir eine Etage tiefer einen Cocktail, in meinem Fall ein Tequila Sunrise, der im Eintrittspreis enthalten war, schmecken lassen und die Stadt beim Sonnenuntergang beobachten. Als es dann ganz dunkel war, wirkte gleich alles ganz anders wieder und der Ausblick von der Aussichtsplattform war sehr beeindruckend. Nachdem ich mich satt gesehen hatte, wollte ich den Rückweg ins Hostel antreten und das sollte per Taxi erfolgen. Da es hier in Bangkok Taxen wie Sand am Meer gibt, war das Heranwinken eines Taxis nicht schwer. Zuerst wird abgeklärt ob der Taxifahrer bereit ist das Taximeter an derzuschalten und dann wird über die Zieladresse gesprochen. Der Taxifahrer war sehr nett und hat auch ohne Murren das Taximeter aktiviert. Ich bin gut zurück zum Hostel gekommen. Für eine Strecke von ca. 10 Kilometern habe ich 80 Baht, was umgerechnet 2,25€ sind, bezahlt. Da es hier in Bangkok wirklich unglaublich heiß ist, habe ich nach meiner Rückkehr ins Hostel nur noch geduscht und bin ins Bett gegangen.


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