22.06.2019 - Rammstein in Berlin
Ihr kennt doch die Gruppe Rammstein. Das sind die mit der extrem lauten Musik und den sehr sehr provokanten Texten. Und wer mich kennt weiß: Das ist genau mein Ding! Aber bei so...


Veröffentlicht: 13.07.2019

















Also wenn jetzt hier nicht gleich der Blitz einschlägt, habe ich euch nichts Sensationelles aus Lindau zu berichten. Unsere drei Tage Lindau bestehen nämlich leider hauptsächlich aus Regen, Regen, Starkregen und Gewitter. Die Chancen auf Blitzeinschläge stehen deshalb im Moment gar nicht so schlecht. Also mal abwarten.
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Natürlich hätte ich an dieser Stelle gerne anderes berichtet, aber mir sind doch tatsächlich die Ideen ausgegangen. Und das im Drei-Länder-Eck am Bodensee. Bootsfahrten und auch Stadtbesichtigungen fielen nämlich ins Wasser. Immerhin hatten wir aber am Anreisetag noch schönes Wetter und Gelegenheit, Lindau kurz anzuschauen.
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Der kleine Ort liegt auf einer Insel, die mit einer Brücke ans Festland angeschlossen ist. Die Kreisstadt Lindau ist größer, aber touristisch interessanter ist die Insel selbst. Übrigens besteht sie interessanterweise eigentlich aus drei eigenen Inseln. Noch 1831 hieß es, diese seien untereinander nur mit Brücken verbunden.
Heute ist die Insel Lindau immer noch recht klein: Sie ist nur 666 m breit und 1,3 km lang. Und weil der Ort auch noch hübsch anzusehen ist, gibt es auf den wenigen Quadratmetern jede Menge Hotels, Unterkünfte und Restaurants.
Weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist natürlich die Hafeneinfahrt von Lindau. Rechts sieht man den Neuen Leuchtturm, links den Bayerischen Löwen und im Hintergrund das Panorama der österreichischen Alpen. Auch der Blick stadteinwärts lohnt. Hier fällt vor allem der Mangturm ins Auge.
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Gern hätten wir von hier aus zum Beispiel die Insel Mainau per Boot besucht. Aufgrund des mäßigen Wetters, haben wir deshalb umgeplant. Sehr zu Stephanies Freude, haben wir in einer Regenpause die Berberaffen auf dem Affenberg Salem besucht. Sie leben in einem kleinen Waldstück und sind recht zutraulich. Das liegt daran, dass sie von den Touristen mit speziellem Affenpopcorn (ungezuckert) gefüttert werden können. Allerdings bekommt jeder Besucher wirklich nur eine Hand voll davon. Auch zahlreiche Störche leben auf dem Gelände und weitere Vögel.
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Da am nächsten Tag dann 100% Regenwahrscheinlichkeit avisiert war, musste eine Indoor-Aktivität gefunden werden. Gott sei Dank hat der berühmte Graf Zeppelin hier am Bodensee seine Zeppeline gebaut. Heute gibt es deshalb in Friedrichshafen ein großes Museum dazu. Jetzt sind wir alle nicht die großen Museengänger. Das liegt an der oft sehr theoretischen Aufmachung. Im Zeppelin-Museum ist es allerdings gelungen, (zumindest teilweise) ein Museum zum anfassen und erleben zu schaffen. Zum Beispiel wurde die Gondel eines Zeppelins mit seinen Kabinen, Salons etc. nachgebaut. Damit hatten wir fast schon das Gefühl, Gast eines solchen Luftschiffes zu sein. Alles erinnerte sehr an das Interieur eines Luxusliners der Wasserschifffahrt und war sicher auch so gedacht. Heutige Flugzeuge sind da gar nicht vergleichbar.
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Als wir dann das Museum verlassen hatten und der Regenschirm schon im Anschlag war, geschah plötzlich das Wunder: Die Sonne schien! Wenn auch nicht lange, hatten wir doch somit die Gelegenheit, die Uferpromenade von Friedrichshafen entlangzuschlendern. Dort war gerade das Seehasenfest im (halb)vollen Gange. Alles war schon aufgebaut, es fehlten nur die Gäste.
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Egal, alles wird gut, morgen fahren wir weiter in die Schweizer Alpen. Da warten kuschliche 8 Grad auf uns. Ich hoffe die Wetter-App hat das nicht ernst gemeint.
