Norwegen-Nordkapp 1-17.September 2025 3.September
Heute fahren wir von Nordreisa nach Hammerfest. Sehen Renntiere,viele haben noch ihre Jungtiere dabei. Entlang des Burfjord,Badderen,Klubben,Alta, Sørstraumen pflücken wir auc


Veröffentlicht: 27.09.2025













Heute machen wir einen kurzen Halt in Hammerfest,können gerade noch das einlaufene Hurtigrutenchiff Midnadsol beobachten.Danach fahren wir zum Fischerdorf Forsøl,vorbei an vielen Renntieren.Unglaublich wie nah die Tiere an die Stadt kommen.
Forsøl ist ein Fischerdorf in der Gemeinde Hammerfest in der Provinz Finnmark , Norwegen . Es liegt an der Nordostküste der Insel Kvaløya , etwa 8 Kilometer nordöstlich der Stadt Hammerfest . Der Kvalfjord ist ein kleiner Fjord südlich des Dorfes.Das kleine Fischerdorf hat ca. 200 Einwohner.
Auf dem Weg bittet ein Schild an einer Gartenpforte darum, diese immer zu schließen, damit man die Rentiere nicht noch im Garten hat. In direkter Nachbarschaft wartet eine kleine Fischverarbeitung mit ebenso kleiner hauseigener Müllhalde. Das scheint typisch für den Ort, was nicht mehr benötigt wird, bleibt einfach liegen.
Das gilt auch für das im Hafen gekenterte Boot, knapp unter der Wasserlinie liegend. Nur ein Geländer der Kajüte ragt noch ein wenig heraus. So lange es nicht stört, ändert sich daran auch nichts. Müsste man es dann doch aus dem Wasser ziehen, bliebe es eben an Land liegen bis....ihr wisst schon.
Eine kleine Brücke führt über den Bach, der das Schmelzwasser aus der Umgebung ins Meer leitet. Ein Schild erinnert mich als Autofahrer, dass hier bereits sechsjährige Kinder zur Schule gehen. Kinder scheint es hier wirklich zu geben, in jedem Garten stehen ihre Räder, Spielzeuge und Spielgeräte. Die Winternächte hier in Forsøl auf Kvaløya sind lang… Und Norweger lieben Kinder. Insgesamt leben etwa 215 Menschen an diesem Ort.
Einigermaßen durch seine Lage windgeschützt reihen sich die Wohnhäuser in Forsøl auf Kvaløya an den Hängen entlang, daneben warten immer wieder abgemeldete Fahrzeuge auf ihre natürliche Verwesung, was bei den abgeliebten Holzbooten allerdings einige Jahrzehnte schneller gehen dürfte.
Am Ende des Hafens wartet eine größere Fischverarbeitung, hierher kommen auch Arbeiterinnen und Arbeiter aus dem benachbarten Hammerfest, die nicht in der Energiegewinnung ihren Platz gefunden haben. Ein Kutter legt mit Rentier gleichem Temperament an, seine frische Fracht zu löschen, ein Kühllaster holt die verkaufsfähige Ware in panierter Stäbchenform wieder ab.
Oberhalb der Fischverarbeitung stehen die riesigen Holzgestelle, an denen bis vor wenigen Tagen der Klippfisch trocknete. Nur noch ein paar Tiere hängen hier in der polaren Luft unter einem Netz, einem Vogel scheint im Netz die Gier auf diese Beute zum Verhängnis geworden zu sein.