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Theresa goes New Zealand

Veröffentlicht: 29.07.2019

24.07.2019.
Der Tag, auf den ich so lange gewartete habe, war endlich gekommen. Nach einem tränenreichen Abschied von Zuhause ging es für Mama, Papa, David und mich mit gepacktem Koffer auf nach Düsseldorf.
Dort angekommen hieß es erstmal sich zurecht zu finden. 
Nachdem wir schnell online eingecheckt hatten, ging es zur Gepäckabgabe. Ein Stein rollte mir vom Herzen, als mein Gepäck mit 29,5kg, von 30 möglichen, angenommen wurde und sich auf den Weg nach Neuseeland machte.
Um die Zeit bis zum Boarding zu überbrücken, gingen wir hoch auf die Aussichtsplattform. Dort habe wir bereits meinen Emirates Flieger, den größten der ganzen Welt, gefunden und wir haben andere Flugzeuge beim landen und starten beobachtet. In diesem Moment habe ich angefangen zu realisieren, was ich hier eigentlich mache und mein Herz fing an zu rasen.
Es ging zum Boarding und ich war völlig überfordert. Musste mich von meinen Liebsten verabschieden:(… und alleine durch die völlig überfüllte Sicherheitskontrolle. Erst als ich an meinem Gate saß und meine Sitzreihe aufgerufen wurde um einzusteigen, ging es mir wieder besser. Durch den Finger ging es zum Flieger.
Der erste Flug ging über 6 Stunden nach Dubai. Ich saß dort auf meinem Fensterplatz, ganz alleine, neben mir selbstbewusste Machos und hatte eine riesen Angst vor dem Start. Als der überstanden war, gingen die 6 Stunden echt schnell um.
In Dubai angekommen machte ich mich sofort auf die Suche nach meinem Gate und war dabei völlig beeindruckt von der Größe des Flughafens. Natürlich musste ich zum anderen Ende des Flughafens...Da ich nicht Stunden unterwegs sein wollte, endschied ich mich für den Bus. Nach 10 Minuten war ich erleichtert an meinem Gate angekommen. Da ich noch Zeit hatte, erkundete ich ein bisschen die Shoppingmeile und besorgte mir Frühstück. 10 Minuten vor Beginn des Boardings war ich zurück an meinem Gate C9 und stellte erschrocken fest, dass sich dieses geändert hatte. Keine Person war mehr dort... Panisch rannte ich zur Busstation, stieg in einen Bus zu dem neuen Gate und war Gott sei dank noch pünktlich zum Boarding dort. Im Flugzeug konnte ich erstmal tief durchatmen.
Diesmal konnte ich den Start sogar ein bisschen genießen und war froh, das mein Ziel in Sicht war.
Also hieß es auf nach Auckland. Auf dem Flug wurde ich bestens versorgt, auch wenn das teilweise zu Wünschen übrig ließ. Als ich Melbourne überquert hatte, konnte ich es kaum noch abwarten und wurde langsam nervös, meine Host-Family zu treffen.

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