Post Nr. 3 - die ersten Tage in Sydney
G'day mate, How you're doin, where're you from? Zwei Fragen, die ich seit meiner Ankunft in Sydney mindestens schon 1000x gehört habe. Nun gut, fangen wir doch am Anfang an:...

Veröffentlicht: 20.08.2016
hey ho,
Heut ist Mittwoch, der 08/24/2016, ich bin mittlerweile schon in Jindabyne angekommen und hab den dritten Tag in meinem Job hinter mir. Bis jetzt ist alles ziemlich blöd und vielleicht werde ich auch bald kündigen, deswegen weiß ich nicht, ob es sich lohnt überhaupt darüber zu schreiben. Falls ich hier bleiben sollte, werde ich euch später alles detailliert erzählen :).
Jetzt zu den schönen Dingen des Lebens: letzte Woche Donnerstag bin ich mit drei weiteren Leuten der Organisation und einer 'Betreuerin' in die Blue Mountains gefahren. Das ist ein National Park, welcher von 5 Aboriginistämmen bewohnt wird und größtenteils aus Regenwald besteht. Am Donnerstagmorgen sind wir mit dem Bus und einer etwas größeren Reisegruppe in einen Zoo gefahren, in dem ich das erste Mal lebende Kängurus gesehen hab und streicheln konnte.
Danach sind wir dann weiter zu einer kleinen dreistündigen Wanderung in die Blue Mountains gefahren. Das war eine wirklich schöne Tour, jedoch hat man bei dieser nur alle Touristenstellen abgeklappert und man hat das gesehen, was schon tausende vor dir gesehen haben. Schön war es trotzdem, hier ein paar Bilder:
Jedenfalls sind wir am Abend bloß noch in unser Hostel in Katoomba angekommen und haben Karten gespielt.
Am nächsten Morgen mussten wir schon zeitig aus den Federn, da wir einen achtstündigen bushwalk vor uns hatten. Mit dem Zug sind wir zum Treffpunkt gefahren und wurden dann von einem Hobby-Aborigini empfangen. Das war ein Typ sag ich euch! Der hat uns die ganze Zeit Geschichten und Traumgeschichten der Aboriginis erzählt und mit der Natur war er selbstverständlich auch sehr verbunden. Im Klartext bedeutet das, dass wir oft auf ein warten mussten, da er Bäume streicheln und deren Stimmen lauschen musste. War eigentlich super witzig und die Tour an sich war auch richtig richtig gut! Wir haben den Regenwald von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Die Wege, die wir gewandert sind, waren eigentlich keine Wege, da man manchmal nicht einmal Trampelpfade erkennen konnte. Aber genug mit Worten, jetzt kommen Bilder:
Am Samstagmorgen sind wir dann ein weiteres Mal zu Three Sisters gefahren, aber diesmal, um uns eine Aborigini Performance anzugucken und unseren eigenen Boomerang zu gestalten. Meiner sah leider nicht so schön aus, wie diese hier:
Trotzdem hatten wir viel Spaß dabei. Jedoch hat auch jeder Spaß mal ein Ende und so fuhren wir am Samstagnachmittag mit dem Zug zurück nach Sydney. Dort mussten wir uns dann auf die Suche nach einem Hostel machen und wurden nach einiger Zeit auch fündig. Das dritte Hostel in dieser Woche sollte nun das Mad Monkeys am Central Park sein. 36$ musste ich für eine Nacht in einem winzigen Zimmer bezahlen, aber so ist das nun mal im Leben eines Backpackers.
Sonntag stand ich schon früh auf, da ich den Greyhound Bus von Sydney nach Jindabyne nehmen musste. Die Busfahrt dauerte ganze 7 Stunden und kostete mich 94$ viel Geld, dafür, dass es sich wahrscheinlich nicht lohnt :D
Aber na ja wir werden sehen. Vielleicht wird noch alles gut :)
Cheers,
xxx
M.
