Barockschloss mit Prachtsgarten
Besuch von Het Loo in Apeldoorn nachgeholt

Veröffentlicht: 22.09.2026














Seit über 25 Jahren gestalten internationale Künstler und Künstlerinnen jährlich eine neue Themenausstellung aus Sand und weiteren Materialien im in den Niederlanden weit herum bekannten Sandskulpturenpark Garderen. Die Ausstellung hat jedes Jahr ein anderes Thema – dieses Jahr steht es unter dem Titel «Das Römische Reich». Über 200 teils lebensgrosse Skulpturen präsentieren sich in einem dekorativ gestalteten Garten oder in überdachten Hallen. Die Figuren sind erstaunlich detailreich gearbeitet und zeigen Architektur, Reliefs, Porträts und komplexe Szenen der damaligen Zeit.
Da Garderen nur knappe 20 Kilometer von Otterlo entfernt liegt, legen wir den Weg dorthin und zurück mit unseren Fahrrädern zurück. Die Fahrt durch die Veluwe gehört heute also nochmals zum Tagesprogramm.
Die Sandskulpturenschau selber hinterliess zwiespältige Eindrücke: Wo liegt die Grenze zwischen Kunst, Kitsch und Kommerz? Allein schon die schiere Menge der ausgestellten Objekte auf relativ beschränktem Raum erfordert einiges an Durchstehvermögen. Andererseits überzeugen einige der gezeigten Sandskulpturen mit starkem Ausdruck und gekonnter Ausführung. Schade nur, dass über die Künstlerinnen und Künstler praktisch nichts zu erfahren ist. Da hat uns seinerzeit das Sandskulpturen-Festival in Søndervig dann doch wesentlich grösseren Eindruck gemacht...
