Neufundland umrundet
Heute schreibe ich und es trifft mich-Wir sind seit 8 Wochen unterwegs in unserem neuem Leben.Um 5.10Uhr erhalten wir von Jesse die Nachricht dass es jetzt 5 Jahre her ist als...

Veröffentlicht: 03.09.2023
Am Sonntag den 29.8.23 sind wir bereit und möchten mittags die Fähre nach Labrador nehmen.Wir kaufen uns ein Ticket und stellen uns pünktlich in unsere vorgeschriebene Position.Alles entwickelt sich schwieriger als geplant.Das Schiff hat Verspätung und das Abladen dauert sehr lange.Als das Beladen beginnt,sind wir noch frohen Mutes-letztendlich stehen wir noch als die Rampe schließt und das Schiff ablegt.Als die Einweiserin ihre Warnweste auszieht und ins Auto steigt,frage ich mal nach,was denn hier los ist?Sie meint nur freundlich,dass das Schiff voll ist und wir sollen unser Ticket auf die 18 Uhr Fähre umschreiben lassen-Ok- Ok das machen wir.Wir wartenbis 16 Uhr und stellen uns ganz vorne an.Endlich ,die Fähre kommt.Wir stehen und warten-Das hatten wir doch schon mal?Ganz zum Schluss lässt man uns aufs Schiff.Camper sind nicht so wichtig?Nach 2Stunden,es ist inzwischen dunkel,kommen wir in Labrador/Quebéc an und stellen uns bei strömenden Regen auf unseren vorher ausgesuchten Stellplatz.Trotz Regen gibts morgens eine Strandwanderung.
Wir besuchen den höchsten Leuchtturm der Küstenregion L‘Anse Amour.Schön anzusehen.Hier gibt es auch Reisebusse und Souveniers,wie sich das gehört.
Nächsten Tag begeben wir uns auf die Expedition 51*Route,die hunderte Kilometer durchs Land führt. Es ist hier nicht so,wie man es beispielsweise von der A5 Richtung Frankfurt kennt.Nein,wir begegnen in 300 km ca.8-10 Autos und 2 überholen uns.
Der 1.Stop ist Goose Bay,ein ehemaliger Militärflughafen und der heutige Flughafen Labradors.Es gibt wenig Straßen,so ist das Fliegen hier wie Busfahren. Das Flugmuseum ist auch nett gemacht/alles international
Weitere 300 km liegen am nächsten Tag vor uns,bis Churchill Falls.Wir haben komplett kein Netz.Touristen können sich für diese Tour Sattelitentelefone mieten.Bei dieser ganzen Strecke (fast 1000 km)gibt es kaum Häuser. Leider ist auch unser ausgesuchter Stellplatz für die Nacht(OVERLANDER App)nicht mehr für WoMos erlaubt.Schade, es ist vieles hier für uns verboten,trotz dass es ein so großes ursprüngliches Land ist oder grad deshalb.Natürlich finden wir einen Platz und nächsten Tag erreichen wir Labrador Stadt.Hier kann man wieder einkaufen und es ist nicht mehr ganz so einsam. Nach der Stadt ist jetzt Labrador zu Ende und wir befinden uns im Bundesstaat Québec.Wir stolpern von einer Zeitzone in die nächste.Inzwischen liegen 6 Stunden zwischen Deutschland und Quebec.
Jetzt sind wir in der französischen Ecke des Landes.Man begegnet uns sehr freundlich und wir fühlen uns wohl.
Ach ja-Bären gibt es hier wirklich-wir haben welche gesehen
Bis bald
Anette Jörg und Freddy