Nebel und Blumen
Nach dem actionreichen Abend in Keelung sind wir am nächsten Morgen erstmal frühstücken gegangen. Cinnamon Roll durfte natürlich wieder nicht fehlen. Für diesen Tag hatten wir...
Veröffentlicht: 01.05.2026
Am nächsten Morgen haben wir das Chill Chill House ziemlich früh verlassen und sind Richtung Süden aufgebrochen. Erster Programmpunkt wie immer die Suche nach gutem Kaffee.
Und natürlich sind wir fündig geworden. Dieses Mal in einem kleinen, eher unscheinbaren Spot: 寓林庭園咖啡. Ein älteres Ehepaar betreibt dieses kleine Garagen Café, beide eigentlich schon im Ruhestand. Und genau das hat den Ort so besonders gemacht. Die Frau hat uns kurzerhand angeboten, uns ihren gross angelegten Garten zu zeigen. Da konnten wir natürlich nicht nein sagen. Während sie uns durch die Pflanzen geführt hat, hat ihr Mann ganz entspannt weiter an einem Bonsaibaum gearbeitet. Kommuniziert haben wir das Ganze über Google Translator, was dem Moment nochmal einen ganz eigenen Charme gegeben hat.
Nach diesem kleinen, unerwarteten Highlight sind wir weiter Richtung Süden gefahren und nach etwa drei Stunden in Tainan angekommen. Direkt beim Einchecken im U.I.J Hotel & Hostel ist uns eins aufgefallen:
Der Duft in diesem Hotel ist next level. Schwer zu beschreiben, aber man merkt ihn sofort.
Am Abend unserer Ankunft haben wir uns erstmal thailändisches Essen bei TAI YA geholt und es ganz entspannt auf der Terrasse unseres Hotels gegessen. Genau das, was man nach einem Reisetag braucht.
Am nächsten Tag haben wir es etwas ruhiger angehen lassen. Erst eine kleine Chill und Shopping Session, bevor wir uns auf den Weg zu 窟仔kula咖啡 gemacht haben. Dort gab es richtig gute und vor allem erfrischende Kaffeedrinks. Einer davon mit Soda und Zitronensaft. Klingt erstmal ungewöhnlich, ist aber bei dem tropischen Klima genau das Richtige.
Was uns in Taiwan generell aufgefallen ist, dass die Teekultur überall präsent ist. Gefühlt hatten wir ständig einen Tea to go in der Hand, meistens in diesen typischen Bechern mit Strohhalm. Ob klassischer Milk Tea, grüner Tee oder irgendwas dazwischen. Es gehörte einfach für uns zum Alltag dazu.
Danach ging es weiter zum Sicao Green Tunnel. Ein ziemlich witziges Erlebnis. Man fährt mit einem kleinen Boot durch eine Art natürlichen Tunnel aus Mangroven. Die Äste hängen teilweise so tief, dass man sich wirklich ducken muss. Vor allem mit den Sonnenhüten, die man beim Einstieg aufs Boot bekommt.
Zum Abschluss des Tages wollten wir unbedingt noch die Salzfelder von Jingzaijiao sehen. Also sind wir relativ zügig dorthin gefahren, weil es dort besonders zum Sonnenuntergang schön sein soll. Und wir haben es gerade noch rechtzeitig geschafft. Diese weissen Salzfelder, kleine Hügel und dann dieses warme Licht vom Sonnenuntergang.
