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Zuletzt in Griechenland

Kreta 26.08.2018 bis 09.09.2018

Veröffentlicht: 10.10.2018

 
 

 


26.08.2018

Aufstehen gegen 02:50 Uhr. Das war schon echt die Härte. Aber der Flieger ging bereits um 06:00 Uhr. Es half ja nichts. Gegen 04:00 per Bahn zum Flughafen. Gegen 04:15 traf ich dann meinen Bruder Chris am Flughafen. Nach dem ganzen Boarding Prozedere dann Abflug gegen 06:10 Uhr. Es war ein ruhiger Flug. Bereits 2,5 Stunden später waren wir über dem Mittelmeer unterwegs. Gegen 10:10 begann der Landeanflug auf Iraklion. Gegen 10:30 Ortszeit waren wir da.

Frühfliegeralarm in Fuhlsbüttel

Anflug auf Iraklion


Gegen 11:20 dann Abfahrt zum Hotel Poseidon. Dort kamen wir gegen 11:45 Uhr an. Hier dann erstmal auspacken und ankommen. danach haben wir uns ein wenig umgeschaut. wirklich ein nettes Hotel gelegen in einer tollen Umgebung. Da wir bereits ausserhalb der Saison waren bekam jeder ein Dreibettzimmer. Also Platz ohne Ende.


Berglandschaft um Amoudara

Hotel Poseidon


Dann ging es auch schon zum Strand. Für mich sozusagen ein Heimspiel. Ich war ja 2017 schon mal hier. Obwohl ich die Ecke schon kannte war ich wieder begeistert von dem schönen Strand. Da waren wieder die Schattenplätze unter den Tamarisken die natürlich ständig besetzt waren. Dann die verschiedenen Strandrestaurants. Toll das die Liegestühle und Sonnenschirme nach wie vor zur freien Verfügung waren.

Schattenplätzchen Unter den Tamarisken

Herlich-Das Meer

Erster Tag am Strand

Für uns wurde es Zeit fürs Mittagessen. Wir kehrten ins Strandrestaurant Caravel vom Yianna Hotel ein. Wir gönnten uns Frikadellen mit Country-Kartoffeln und Joghurt-Dip. Dazu Cola.

Danach gab es noch Quark mit Kirschen und Raki aufs Haus.
Jetzt waren wir wieder fit.


Chris beim Essen


Ich beim Essen



Das leckere Dessert

Danach erstmal relaxen. Gegen 16:00 Uhr dann bei starken Wellengang das erste Mal ins Meer. Herlich. Gegen 17:30 zurück zum Hotel. Kurz noch was beim Supermarkt eingekauft und dann aufs Zimmer. Gegen 20:30 Uhr zum Abendessen nach Amoudara ins Roxane. Gegen 22:30 Uhr zurück zum Hotel


27.08.2018 Beachtag - Juchhu !!!

Heute das erste Mal zum Frühschwimmen.
Wir hatten den Pool ganz für uns. Danach dann Frühstück und gegen 10:30 Uhr zum Strand. Erstmal ein wenig relaxen und gegen 12:00 Uhr ins Wasser.  Danach schauten wir uns den Gebirgsfluß an der hier ins Meer fließt.

Der "Frühschwimmer-Pool"

Der Gebirgsfluss auf dem Weg ins Meer

Der schöne Sandstrand von Amoudara

Geliebtes Meer...

In der Bucht lagen einige Schiffe auf Reede



Mr. Universum Chris

Mr. Universum Andrew

In der Bucht lagen einige Schiffe auf Reede. Eines davon praktisch bis zum Ende unseres Urlaubs. Möchte nicht wissen was das an Liegekosten verursacht.
Wir machten wir dann noch eine kleine Fotosession wie es sich für Norddeutsche Jungs von der Küste anbietet. Danach ein kleines Mittagessen. Danach relaxen und dann nochmal ins Wasser. Gegen 16:00 Uhr zurück zum Hotel. Noch kurz im Supermarkt einkaufen. Gegen 20:30 ins Roxane in Amoudara - Lecker Seafood Pasta
mit Cola und Raki- Lecker. Danach noch ein wenig umgeschaut in Amoudara. Gegen 22:30 zurück ins Hotel.




28.08.2018
Heute also mein Ausflug nach Chania. Ich fuhr mit dem Bus nach Iraklion und besorgte mir bei K.T.E.A. das Busticket. Mit den Busen dieser Linie kann man fast alle Ziele auf Kreta gut erreichen und Ausflüge auf eigene Faust unternehmen. Gegen 10:30 Uhr Start in Richtung Chania. Leider wurde das Wetter immer schlechter. Nach der Ankunft in Chania ging eine wahre Sintflut über diesem Teil der Insel nieder - und es hörte nicht auf. es machte keinen Sinn hier auf besseres Wetter zu warten. Also kaufte ich direkt das Rückfahrtticket.
Leider ein verschenkter Tag. Aber die restlichen Tage war nur noch Sonne angesagt.


Kurz vor der Abfahrt

Im Terminal der K.T.E.A.

Land unter in Chania


Die Autos wurden zu Außenbordern



29.08.2018
Ausflug nach Iraklion und Matala


Stadtplan von Iraklion - Rechts oben der venezianische Hafen


Teile des alten venezianischen Arsenals

Kastro Koules





Palmen gedeihen hier prächtig

Hotels und Apartmenthäuser in Hafennähe

Eines der großen Fährschiffe


Gegen 10:30 Uhr ging es zunächst einmal nach Iraklion. Da ich die Stadt schon kannte beschränkte ich mich auf den venezianischen Hafen. Ankunft in Iraklion gegen 11:00 Uhr. Ich schaute mir die vor Anker liegenden Boote an sowie die Festung Kastro Koules. Diese war taktisch clever zur Seeseite hin erbaut worden. Die Kanonen der ehemaligen Festung waren so ausgerichtet das ein Angriff auf Iraklions Hafen zur damaligen Zeit fast unmöglich war. Die Venezianer beherschten grosse Teile des Mittelmeerraumes von 697 - 1797. Kein Wunder das man hier überall auf ihre Bauwerke trifft. Von hier aus wanderte ich dann an der Marina Bar und dem Commercial Harbour vorbei in Richtung Busterminal.
Gegen 12:45 Uhr ging dann die Fahrt nach Matala los. Es ging vorbei an Olivenhainen und einer schönen Berglandschaft. Immer wieder ging es durch pitoreske Bergdörfer. Gegen 14:45 Uhr kamen wir dann in Matala an.

Die schöne Kirche eines Bergdorfes auf dem Weg nach Matala

Karte von Matala

Direkt an der Busstation gegenüber von der Baumskulptur stand die erste Shoppingmeile von Matala - Direkt am Ortseingang. Es ging vorbei an Souvenirshops, Hotels und Restaurants.

Baumskulptur am Ortseingang

"Shoppingmeile" am Ortseingang

Interessant wurde es dann auf dem Weg zur Bucht von Matala. Während ich durch die engen Gassen wanderte ergaben sich immer wieder tolle Ausblicke auf den Strand und das Meer. Nachdem ich die Bucht in Richtung Westen halb umrundet hatte konnte ich die alten Höhlen von Matala das erste Mal sehen. Diese sind circa 8000 Jahre alt und stammen aus der Zeit als die Menschen ihr Jäger-und Sammlerdasein aufgaben und sesshaft wurden. Sozusagen die ersten Wohnungen der Insel.

Der schöne Blick von einer der engen Gassen auf das Meer

Die alten Höhlen von Matala



"Piratennest" am Westende der Bucht

Hier nochmal die schöne Bucht

So langsam wurde es Zeit etwas für mein leibliches Wohl zu tun. Ich kehrte ins Cafe Port Side ein und gönnte mir einen Vanille Shake plus Kaffee und ein Stück Apfelkuchen mit Sahne. Dazu gab es noch 2 Mini-Croissants und ein Glas Wasser aufs Haus. Da konnte man erstmal die Seele baumeln lassen. Von meinen schattigen Sitzplatz aus genoss ich den Blick auf die Bucht.

Entspannung im Cafe Port Side


Und hier die nette Bedienung

Danach wanderte ich in Richtung westliches Ende der Bucht. Um dorthin zu gelangen musste ich mitten durch ein Fischrestaurant hindurch. Auch irgendwie komisch gemacht. In kleinen Felschnischen verkauften ein paar Althippies handgemachten Schmuck. Am Ende der Bucht schlugen die Wellen dann mit Schmackes auf die Felsen. Da gischte es ordentlich.

Aufschlag der Wellen auf die Felsen

Fischrestaurant im Piraten-Look

Shops in einer Seitengasse


Von hier wanderte ich dann zurück in Richtung der Höhlen. Es ging nochmal in die "Shopping-Zone". Hier gönnte ich mir dann in einem Schmuckgeschäft ein neues Lederarmband. Danach wanderte ich via Strand in Richtung der Höhlen die ich mir zum Abschluss nochmal aus der Nähe ansehen wollte.

Blick an der Taverna Sirtaki vorbei auf den Strand und das Meer

Der schöne Sandstrand von Matala

Wie bereits erwähnt dienten die Höhlen früher als Wohnungen. Später wurden sie als Gräber verwendet. In den 60er Jahren lebten hier Hippies aus Westeuropa und Amerika. Der Eintritt kostete nur 2,- Euro - Ein echter Schnapper. Da wir ungefähr 30 Grad Celsius hatten zog ich nicht die ganz große Kletterpartie durch aber immerhin bekam ich noch genug vom Höhlensystem zu sehen.

Diese Höhle sah ein wenig wie ein Gesicht aus

Blick von den Höhlen aus auf die Bucht

Eingangsbereich einer Höhle

Blick aus einer der Höhlen auf die Umgebung

Gegen 17:00 Uhr ging es dann zurück nach Iraklion. Von dort dann weiter nach Amoudara. Ankunft dort gegen 19:20 Uhr. Gegen 20:00 Uhr dann ein kleiner Umtrunk auf Chris`Zimmer. Gegen 21:30 ins Roxane zum Abendessen. Gegen 23:00 Uhr in die Coktailbar Senses.

Netter Laden. Da wir außerhalb der Saison hier waren war es selbst um diese Zeit nicht besonders voll. Wir genossen unsere beiden Pina Coladas als krönenden Abschluß eines tollen Tages. Gegen 00:40 Uhr zurück im Hotel.


Der Eingang vom Senses

Chris bei seiner Pina Colada

Ich bei meiner Pina Colada


30.08.2018
Heute war dann mal wieder Chillen angesagt. Nach dem Frühschwimmen machten wir noch ein per juxige Unterwasserfotos. Danach erstmal noch eine kleine Fotosession im Hotelbereich. Das Poseidon ist ein Familienbetrieb mit ganz lieben Menschen die sich wirklich intensiv um ihre Gäste kümmern. Das Frühstücksbüffet war üppig und liess nichts zu wünschen übrig. Genau wie die Zimmer und der Swimming Pool. Wirklich sehr zu empfehlen. Nach dem Frühstück ging es dann gegen 10:30  zum Strand.


Chris bei seiner Unterwassermeditation

Ich bei meinen Schwimmübungen

Eingangsbereich vom Hotel

Die unmittelbare Umgebung vom Poseidon



Der Frühstücksraum mit dem aufgebauten Büffet

Zum Frühstück gab es jeden Tag frische Früchte und frisches Obst

...und immer wieder lieben Besuch

Am Strand dann erstmal ein wenig relaxen. Gegen 12:00 Uhr dann ins Wasser. Es herschte starker Wellengang. Entsprechend viele Surfer waren auf dem Wasser unterwegs.Gegen 13:00 Uhr dann Mittag im Tropical. Ich gönnte mir leckere Fleischbällchen, Chris gönnte sich eine Pizza. Gegen 14:00 Uhr nochmal ins Wasser. Ich brach dann gegen 16:15 Uhr auf und besorgte mir mein Ticket für die morgige Tour zur Lassithi-Hochebene. Gegen 18:30 nochmal an den Pool.

Die Surfer hatten heute Hochkonjunktur

Blick vom Strand auf Iraklion und das Stadion

Gegen 20:00 Uhr zum Abendessen ins Maxim. Ein tolles Restaurant mit netter und humoriger Bedienung. Endlich konnte ich mir mal Kleftiko bestellen (Überbackenes Lamm) - Sehr lecker. Gegen 22:00 Uhr  dann wieder  im Hotel

Gebrüder Rieck beim Speisen im Maxim


31.08.2018

Heute Also der Ausflug in die Lassithi-Hochebene. Ich musste bereits um 05:30 Uhr wegen der frühen Abfahrt aufstehen. ich marschierte zum Abholpunkt Dolphin Hotel. Gegen 07:10 Uhr kam der Bus und pickte mich auf. Wir fuhren in den Sonnenaufgang hinein und noch ein wenig die Küste entlang.


Fastvollmond am Morgenhimmel über Amoudara


Karte der Lassithi-Hochebene


Gegen 10:00 Uhr erreichten wir unser erstes Ziel - Das sehenswerte Kloster Panagia Kera. Dieses liegt kurz vor der Hochebene. Vom Zugang zum Kloster hat man einen tollen Blick auf die umliegenden Berge des Dikti-Massivs.

Blick auf die nähere Umgebung des Klosters

Der Weg zum Eingangsbereich des Klosters

Das Kloster selbst ist schon ein sehenswertes Gebäude.

Es handelt sich übrigens um ein Nonnenkloster. Im Inneren des Klosters durften wir keine Fotos machen. an allen anderen Stellen war es okay. Während der kretischen Revolte gegen die türkischen Besatzer spielte das Kloster eine Hauptrolle - Es wurde während der Kämpfe schwer beschädigt. Noch einmal zurück zum Dikti-Massiv. Die Berge erreichen eine Höhe von 2148 Metern. Sie umschließen und schützen die Ebene die auf einer Höhe von 800 Metern liegt. Das Hochplateau wird komplett für die Landwirtschaft genutzt. Ich schaute mir noch kurz das Museum an. Dann ging die Fahrt weiter zum Kloster Vidiani.

Der gepflasterte Weg zum Ausgang des Klosters

Das Kloster liegt gut geschützt inmitten von Bäumen und ist bereits Teil der Hochebene. Vor dem Eingang zum Kloster steht noch eine der alten Lassithi-Windmühlen mit denen die hiesigen Bauern früher Grundwasser für die Bewässerung ihrer Felder nach oben gepumpt hatten. Nach der Umstellung auf leistungsfähigere Elektropumpen sind die Mühlen nach und nach verschwunden.

Eine der alten Lassithi-Windmühlen

Eingangstafel beim Kloster Vidiani

Vor dem Kloster befindet sich ein kleiner Garten mit Cafe. Auch dieses Kloster ist sehr sehenswert. Ich ging dann auch kurz hinein und sah mir das Kirchenschiff und den Altar an. Danach sah ich mir noch den Wohn-und Museumsbereich an. Es gab ein kleines Naturkundemuseum sowie eine kleine Ausstellung zum Kloster. Danach gönnte ich mir einen Eistee den ich dann im Garten im Schatten mit Blick auf das Kloster wegzog.

Der Klostergarten mit Cafe

Das Kloster Vidiani im Schutz der umliegenden Bäume

Der Wohn-und Museumsbereich des Klosters


Kurze Zeit später ging es weiter zur Zeushöhle bei Psychro. Der Parkplatz für die Busse und PKWs lag auf halber Strecke zwischen dem Dorf und der Höhle. Es ging über einen gepflasterten Weg bei über 30 Grad im Schatten hinauf. Das ging schon an die Substanz. Man musste sehen das man nicht überzog mit dem Tempo. Anderererseits wurde man, je höher es ging, mit dem tollen Panoramablick auf die Berge des Dikti-Massivs belohnt.

Beginn des Aufstieges zur Zeus-Höhle

Eselstation auf dem Weg - Einige Gäste liessen sich hochtransportieren

Überall gab es hier diese Diestelähnlichen Gewächse

Oben angelangt hatte man diesen tollen Ausblick

Jetzt hiess es erstmal wieder zu Atem kommen

Ich kaufte mir für 6,- Euro das Eintrittsticket und dann ging es auch schon hinab. Da ich die ganze Zeit in der Sonne aufgestiegen bin mussten sich meine Augen jetzt erstmal an das Dämmerlicht in der Höhle gewöhnen. Mit den steil hinabführenden Stufen musste man echt aufpassen; die waren feucht und glitschig. Dann ging es auch schon durch die wundersame Welt der Stalagmiten und Stalaktiten.
Ganz unten war ein kleiner Teich in den Touristen Glückmünzen hineinwarfen. Dann schob ich mich auch schon mit der Menge langsam wieder aus der Höhle hinaus.

Abstieg in den Hades...

Die fasziniernde Höhlenwelt der Zeushöhle


Der imposante Höhlenausgang ist erreicht

Der Esel hat seine Schuldigkeit getan und darf wieder hinunter

Am Parkplatz befand sich dieser Stand der frische Früchteshakes verkaufte

Am Parkplatz angekommen war noch etwas Zeit bis zur Weiterfahrt. Ich gönnte mir einen schönen kalten Früchteshake - Das war wirklich Göttlich ! Danach fuhren wir weiter zum Geschäft der Familie Pitarokilis.

Hier gab es durchaus annehmbare Ton-und Porzellanwaren, Gewürze, Olivenöl, Wein und Liköre, Konfitüre und Honig usw. Vor dem Eingang des Geschäftes findet sich sozusagen als Erinnerung an alte Zeiten ein kleiner Windmühlenpark. Das Geschäft ist einem griechischem Tempel nachempfunden. Einerseits kitschig andererseits aber auch wieder sehenswert. Direkt neben dem Eingang wacht eine auf einem Thron sitzende Zeustatue über den Eingang.


Der Windmühlenpark neben dem Geschäft

Das "Zunftschild" der Familie Pitarokilis

Der Tempelähnliche Eingang zum Geschäft

Hier gab es einiges: Tonkrüge-und Vasen, Teller, Statuen, Stoffwaren und sogar kleine Windmühlenmodelle

Als erstes folgte eine kleine Gewürzprobe typisch kretischer Gewürze - sowohl durch schmecken als auch durch riechen. da waren echt exotische Sachen dabei. Danach kaufte ich mir ein Glässchen Thymianhonig für Zuhause. Dann folgte die Wein-und Likörprobe. Es gab auch Schnaps, unter anderem Raki

Durchgang zum nächsten Raum mit Blick auf die Umgebung

Hier ein Foto aus der Weinabteilung

Nach der Verkostung ging es dann noch in die Töpferei wo uns einer der Mitarbeiter eine kleine Vorführung bot. Es sieht so leicht aus. Einige der Gäste haben sich dann auch mal daran versucht - mit recht unterschiedlichen Ergebnissen. Das sieht wirklich einfacher aus als es ist. Die Gäste durften ihre jeweilige Arbeit dann als Souvenir mitnehmen. Danach fuhren wir dann weiter zum Mittagessen.

Zu guter Letzt: Die hohe Kunst des Töpferns

Auch vor dem Restaurant gab es wieder die typischen Windmühlen zu sehen. Ich gönnte mir mit Reis gefüllte Weinblätter. Das war jetzt nichts besonders Grossartiges aber bei der Hitze hatte ich auch nicht so den richtigen Hunger.

Windmühle vor dem Restaurant

Essen im Freien und gut geschützt im Schatten.

Nach dem Essen fuhren wir weiter zum Bergdorf Krasi. Hier steht einer der ältesten Bäume Europas - eine 2000 Jahre alte Platane. Auf dem Weg zu diesem Naturwunder ging es durch die vielen engen Gassen dieses schönen Bergdorfes. Kurze Zeit später standen wir vor diesem Koloss. Der Stammumfang liegt ungefähr bei 18 Metern ! Ein wahrer Gigant. Direkt am Baum befinden sich die Aussenplätze eines kleinen Restaurants - Die Plätze sind natürlich äusserst begehrt. Nachdem wir den Baum ausreichend bestaunt hatten wanderten wir noch ein wenig im Dorf umher.

Eine der vielen engen Gassen von Krasi


Die 2000 Jahre alte Platane von Krasi

Der Baumstamm mit seinen 18 Metern Umfang - Der Hammer

Blick vom Dorf auf die nähere Umgebung

Der kleine Dorffriedhof

Über diese Treppe ging es zurück zum Bus - Ein letztes Bild von Krasi

Nach diesem letzten kleinen Rundgang wurde es Zeit für die Abfahrt. Gegen 15:15 Uhr Uhr fuhren wir ab in Richtung Amoudara. Gegen 17:30 Uhr erreichte ich dann mein Hotel. Zunächst mal aufs Zimmer ein wenig entspannen. Danach duschte ich und ging rüber zu Chris auf einen kleinen Cola-Baracardi. Zum Essen wollte er leider nicht mit. Also machte ich mich alleine auf den Weg in Richtung Strand. Dort machte ich noch eine Abendaufnahme von der Bucht und kehrte dann ein in das empfehlendswerte Tropical Restaurant. Gegen 22:30 dann zurück zum Hotel.

Abends an der Amoudarabucht

Abendstimmung im Tropical Restaurant am Strand

Seezunge - Sehr lecker !

01.09.2018

Heute nach dem Frühschwimmen und dem Frühstück ging es dann zusammen mit Chris nach Iraklion. Wir wollten dort auf den Samstagmarkt und waren schon sehr gespannt.
Ggegen 10:25 Uhr fuhren wir los und gegen 11:00 kamen wir oberhalb des Hafens an. Wir mussten uns etwas durchfragen haben uns aber letzten Endes doch noch ganz gut zurechtgefunden. Es ging durch eine Ecke Iraklions die auch für mich neu war. Das war natürlich nochmal richtig interessant. Als wir dann ankamen waren wir doch überrascht über die Größe dieses Marktes.


Einer von vielen Obstständen

Käsestand mit großer Auswahl

Es gab erstmal jede Menge Obststände. Dann natürlich Textilen ohne Ende: T-Shirts, Jeans, Shorts, Bikinis, Sweatshirts, Stoffhosen, Oberhemden und und und. dann auch noch Stände mit Lederwaren: Handtaschen Brieftaschen usw. Ausserdem Metzger, Bäcker, Fischhändler usw.
Hier und da gab es auch kleine Grillwagen für das leibliche Wohl.
Brüderchen und ich hingen dann erstmal an einem T-Shirt Stand fest.
Ich gönnte mir drei T-Shirts, Chris gleich 10 Stück. Andererseits: Bei Euro 3,- pro Shirt kann man nicht viel verkehrt machen.

Brüderchen im Shoppingrausch

Bei mir hielt sich der Kaufrausch in Grenzen

Zwischendurch gab es es mal kleine Lücken zwischen den Ständen so das man einen Blick auf die nähere Umgebung hatte. Wir hatten ja schon auf dem Weg zum Markt gesehen das die Wohnungen zumindest von Aussen einen guten Eindruck machten. Das war jetzt hier in Marktnähe auch nicht anders.

Blick auf die nähere Umgebung des Marktes

In der Nähe dieses Fischhändlers kaufte ich mir noch ein neues Portemonait. Ein Schnapper für Euro 6,-  Ich hatte Brüderchen aus den Augen verloren aber für diesen Fall hatten wir ja einen Treffpunkt abgemacht. War aber nicht nötig denn kurze Zeit später tauchte er hier beim Fischhändler auf. Er hatte kurz in einer Umkleide etwas anprobiert und war deshalb verschwunden. Wir waren jetzt soweit durch und hatten genug gekauft. Wir beschlossen den Markt zu verlassen und machten uns auf den Weg in Richtung Hafen.

Selbstverständlich gab es auch diverse Fischhändler

Blick auf den Hafen und die alten venezianischen Schiffswerften

Dort legten wir in der Marina Bar ein kleines Päusschen ein und gönnten uns eine kleine Erfrischung. Dabei genossen wir den Blick auf die vor Anker liegenden Boote und die alte venezianische Festung.
Danach machten wir uns auf den Weg zur Strasse 25 Avgoustou. Das war sozusagen die Hauptstrasse von Iraklion - Shoppingmeile und Standort für diverse Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Der Anleger an der Marina Bar

Im Hintergrund sieht man Kastro Koules

Hier machten wir natürlich erstmal die obligatorischen Touri-Fotos mit uns selbst. Muss ja auch mal sein. Dann schauten wir uns noch in den Shops um und wanderten so langsam die Strasse hinauf bis zur Kirche Agios Titos.

Chris in der 25 Avgoustou

...und meine Wenigkeit

Im Grünen liegendes Hinweisschild

Die schöne Kirche Agios Titos


Die Kirche ist dem Patron Kretas geweiht. Ursprünglich handelte es sich um eine Zentralkuppelmoschee die von den kretischen Türken bis 1923 benutzt wurde. Die Aussenmauern sind daher mit islamischen Ornamenten verziert. Ein wunderschönes Bauwerk. Danach ging es weiter zur venezianische Loggia die 1626-1628 erbaut wurde. Ursprünglich war es eine Art Clubhaus für die Venezianer von Iraklion. Richtig schön anzusehen ist der Vorbereich zum Eingang mit seinen Arkaden. das einstige Waffenarsenal befand sich hinter der Loggia. Die sogenannte Armeria. Dort befindet sich heute das Bürgermeisteramt.


Die venezianische Loggia


 
Der vordere Bereich mit den Arkaden

Die frühere Armeria - Heute das Bürgermeisteramt

Ich machte dann noch einen kurzen Abstecher in den El Greco Park mit der gleichnamigen Statue. Eine kleine grüne Oase inmitten des ganzen Gewusels. Urprünglich auf Kreta geboren wanderte der Künstler später nach Toledo in Spanien aus wo er zu einem bekannten Maler wurde. Sein griechischer Name war für die Spanier nur sehr schwer auszusprechen deshalb nannten sie ihn einfach nur El Greco - Der Grieche.
 
Der El Greco Park mit Statue

Wir wanderten dann weiter bis zur Platia El.Venizelou an der sich der Morosini-Brunnen befindet. Leider ist dieser nicht mehr ganz vollständig - In der obersten Wasserschale befand sich früher noch eine Poseidon-Statue

Der Morosini-Brunnen

Von hier ging es dann hinein in das kleine Gässchen Odos 1821 mit den ganzen kleinen Shops und Restaurants. Gut geschützt durch die Sonnensegel schlenderten wir hier entlang und genossen das Szenario. Gekauft haben wir hier allerdings nichts. Am Ende der Gasse kehrten wir dann ins Steki ein - eine Art Imbiss mit Sitzgelegenheiten. Wir gönnten uns Pita-Gyros (Gyros mit Kartoffelchips, Tomaten, Zwiebeln und Tsaziki in einem Fladenbrot) und Cola.

Die Odos 1821 unter den schützenden Sonnensegeln

Ein Restaurant in der Odos 1821

Danach ging es dann zum letzten Besichtigungspunkt. Der kleinen und der grossen Minas Kirche. Die beiden Kirchen sind nach dem heiligen Minas benannt, dem Stadtpatron von Iraklion. Nachdem die ehemalige Tituskirche zu einer Moschee umfunktioniert wurde diente zunächst die kleine Minas Kirche und später dann die grosse Minas Kirche als Kathedrale von Iraklion. Wir sahen uns noch in Ruhe um und warteten dann an der hiesigen Station auf den Bus. Gegen 15:00 Uhr ging es dann zurück und gegen 15:30 Uhr kamen wir in Amoudara an.

Die grosse Minas Kirche aufgenommen von der Seite

Es gab Jede Menge Blumen um den Kirchenplatz herum

Frontalansicht der grossen Minas Kirche - Links unten im Bild die kleine Minas Kirche

Grünanlage um den Kirchenplatz herum

Sundowner über den Bergen von Amoudara

Noch kurz im Supermarkt shoppen, danach auf dem Zimmer entspannen. Gegen 18:30 Uhr ging es nochmal an den Pool ein paar Bahnen ziehen.Gegen 20:20 Uhr trafen wir uns auf Chris`Zimmer. Gegen 20:40 Uhr ging es zum Abendessen an den Strand. Gegen 22:15 Uhr zurück zum Hotel, gegen 23:00 Uhr ins Bett.

02/09/2018
Heute wurde ich relativ früh wach und gönnte mir ein Special. Gegen 06:10 Uhr ging ich auf das Dach des Hotels und schaute mir den Sonnenaufgang an. Das ganze zog sich 50 Minuten dahin und war wirklich sehenswert. Gegen 07:50 dann zum Frühschwimmen und gegen 09:00 Uhr zum Frühstück. Gegen 10:40 Uhr dann zum Strand.

Morgendämmerung über Amoudara

Der Morgenhimmel in Orange

Hier machten wir dann ein paar Juxfotos unter den Tamarisken und mit unseren Schatten. Gegen 12:15 dann das erste Mal ins Meer. Obwohl das Wasser sehr aufgewühlt und nicht besonders klar war versuchten wir uns an ein paar Unterwasserfotos. Nicht so der Hit. Gegen 13:10 Uhr dann Mittagessen. Danach erstmal Entspannen. Gegen 15:20 Uhr dann nochmal ins Wasser. Gegen 16:20 Uhr dann zurück in Richtung Hotel.

Chris unter den Tamarisken

Andrew unter den Tamarisken

Schattenspiele am Strand

Leider war das Meer zu aufgewühlt für gute Unterwasserfotos



Entspannungszone am Strand


Auf dem Weg zum Hotel dann noch kurz in den Supermarkt. Im Hotel dann erstmal ein wenig relaxen. Gegen 18:40 dann nochmal in den Pool.Gegen 19:30 Uhr dann aufs Zimmer und einen Happen essen. Heute dann ausnahmsweise mal nicht mehr los. Gegen 22:30 Uhr ins Bett.







































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Antworten (1)

Joshi
Sehr schön gemacht Onkel A. Ich hoffe das noch viele weitere Reiseberichte kommen werden! LG. Joshua

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