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Zuletzt in Split

Split auf eigene Faust

Veröffentlicht: 10.09.2026

Fähre
Hafen von Split → Hafen von Split
Split, Kroatien
Attraktion
Pazar (Grüner Markt)
Split, Kroatien
Attraktion
Silbernes Tor (Srebrna vrata)
Split, Kroatien
Attraktion
Diokletianpalast
Split, Kroatien
Attraktion
Peristyl-Platz
Split, Kroatien
Attraktion
Kathedrale St. Domnius (Katedrala sv. Dujma)
Split, Kroatien
Attraktion
Eisentor (Mjedvrata)
Split, Kroatien
Attraktion
Narodni trg (Pjaca)
Split, Kroatien
Sehenswert
Altes Rathaus
Split, Kroatien
Attraktion
Crkva Duha Svetoga
Split, Kroatien
Attraktion
Fischmarkt (Peškarija)
Split, Kroatien
Attraktion
Obstplatz
Split, Kroatien
Was für ein unvergesslicher Sommertag! Als unser Schiff heute Morgen im Hafen von Split anlegte, ahnte ich noch nicht, wie tief mich diese Stadt in ihren Bann ziehen würde. Es ist unglaublich heiß, aber die Meeresbrise und die uralten Steine machen die Hitze fast vergessen. Split ist keine sterile Museumsstadt – hier pulsiert das pralle Leben mitten in der Geschichte.
Mein Tag begann mit einem absoluten Fest für die Sinne auf dem Pazar, dem Grünen Markt. Ich liebe dieses Gewusel! Überall duftete es nach frischen Sommerfeigen, reifen Tomaten und wilden Kräutern. Mittendrin feilschen die Einheimischen, und man spürt sofort die kroatische Lebensfreude. Nur ein paar Schritte weiter stand ich plötzlich vor dem Silbernen Tor (Srebrna vrata). Es ist faszinierend: Man geht durch dieses mächtige, römische Steintor und steht schlagartig im Diokletianpalast. Wobei „Palast“ eigentlich das falsche Wort ist – es ist ein lebendiges Labyrinth aus Gassen, in denen die Menschen in den Ruinen der Antike wohnen, wäscheaufhängen und Kaffee trinken.
Das absolute Herzstück ist der Peristyl-Platz. Als ich zwischen den riesigen korinthischen Säulen stand und die echte ägyptische Sphinx betrachtete, hatte ich kurz Gänsehaut. Direkt daneben ragt die Kathedrale St. Domnius (Katedrala sv. Dujma) auf. Es ist total verrückt, wenn man bedenkt, dass dieses Gotteshaus im ehemaligen Mausoleum des Kaisers Diokletian eingerichtet wurde – ausgerechnet er, der die Christen einst so grausam verfolgt hat. Geschichte hat manchmal einen feinen Sinn für Ironie.
Durch das Eisentor (Mjedvrata) mit seiner charmanten alten 24-Stunden-Uhr schlenderte ich weiter zum Narodni trg, dem Volksplatz, den alle hier nur Pjaca nennen. Vor dem wunderschönen Alten Rathaus habe ich mich erst mal in den Schatten gesetzt und bei einem Espresso das Treiben beobachtet. Ein kurzes Stück abseits der Touristenströme habe ich die kleine Heiliggeistkirche (Crkva Duha Svetoga) entdeckt – ein herrlicher, kühler Ort der Stille.
Danach wurde es laut und wuselig auf dem Fischmarkt (Peškarija). Die Händler schrien durcheinander, um ihren frischen Fang anzupreisen. Spannend: Wegen der nahen Schwefelquellen gibt es in dieser alten Eisenhalle tatsächlich keine einzige Fliege! Gleich um die Ecke öffnete sich der malerische Obstplatz. Hier wacht die stolze Statue des Dichters Marko Marulić im Schatten des mächtigen Venezianischen Turms (Mletačka Kula), der wie ein steinerner Wächter aus vergangenen Zeiten wirkt.
Am Nachmittag zog es mich natürlich auf die Riva. Diese Uferpromenade ist das pure Postkartenmotiv! Palmen, das glitzernde Meer und im Hintergrund die Kreuzfahrtschiffe. Am Ende der Riva kam ich an der ehrwürdigen Franziskuskirche vorbei und stand kurz darauf auf den Prokurative. Dieser Platz der Republik sieht mit seinen tiefroten Bögen aus, als hätte man ein Stück Venedig nach Kroatien gezaubert.
Zum krönenden Abschluss wollte ich die Stadt von oben sehen. Der Weg führte mich durch das charmante, alte Fischerviertel Veli Varoš mit seinen engen Steinhäuschen. Dann hieß es: Stufen zählen! Die historische Steintreppe hinauf zum Marjan-Hügel hat mich im Juli-Sonnenschein ordentlich ins Schwitzen gebracht. Aber oben angekommen, war jeder Schritt vergessen. Der Panoramablick von der Aussichtsplattform über die roten Dächer der Altstadt, den Hafen und die Adria-Inseln ist einfach atemberaubend. Beim Weitergehen durch den schattigen Pinienwald stieß ich noch auf die winzige, uralte Nikolauskirche (Crkva sv. Nikole), die sich so friedlich an den Hang schmiegt.
Jetzt sitze ich müde, glücklich und mit einer leichten Bräune wieder an Bord. Split, du hast mein Herz im Sturm erobert!

Auf einen Blick

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Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
KulturellEntspannend
  • Pazar (Grüner Markt)
  • Diokletianpalast
  • Peristyl-Platz
  • Riva
  • Marjan-Hügel
StadtKulturGeschichteArchitekturEssen
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