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Sechster Stopp: Maun

Fast pünktlich ging es Montag Morgen um 7:30 Uhr los Richtung Maun. Nach einer sehr langen Fahrt kamen wir gegen 18 Uhr in unserem Camp an. Nachdem wir schnell die Zelte aufgebaut haben sind wir noch in den Pool gesprungen, was wir nach der sehr heißen Autofahrt auch alle nötig hatten. Zum Abendessen gab es zu unserer Freude endlich nochmal Nudeln. Das Essen ist wirklich sehr sehr lecker aber mir zu fleischlastig deshalb freue ich mich, wenn es auch mal Nudeln gibt. Wobei in den Soßen meist auch Fleisch ist😉 wenn ich wieder in Windhoek bin werde erstmal eine vegetarische Woche einlegen.

Nach dem Abendessen haben wir noch zusammen gesessen und gespielt. Auf dem Weg ins Bett bin ich fast über Jeannie und Malin gestolpert, die auf dem Boden lagen und in den beeindruckenden Sternenhimmel schauten. Natürlich habe ich mich dazu gelegt und es total genossen einfach nur in ein so klares Meer aus Sterne blicken zu können.

Am nächsten Morgen hatten ich und vier weitere einen Flug über das Okavango Delta geplant. Um kurz nach 9 Uhr fuhr uns unser Guide zu dem Flughafen. Passkontrolle und Bezahlung verlief sehr schnell, sodass wir kurze Zeit später schon in unserer kleinen 8-Mann Maschine saßen. Wir wussten, dass der Flug eine wackelige Angelegenheit werden würde und hatten vorsichtshalber eine Reisetablette genommen. Der Pilot stellte sich uns vor und startete das Flugzeug. Der Motor sprang nicht an. Erneut versuchte es der Pilot. Wieder passierte nichts. Mit jedem weiteren Versuch sank unser Vertrauen in das Flugzeug in den Pilot. Nach gefühlten zehn versuchen gab er es dann auf und wir mussten wieder aussteigen und zu einer anderen Maschine laufen. Als wir dann in dieser saßen bemerkte der Pilot, dass der Tank leer war. Also mussten wir erneut aussteigen und ein paar Minuten warten. Als wir dann endlich wieder in der Maschine saßen dachten wir es könnte los gehen. Doch auch dieser Motor sprang eine Male nicht an. Irgendwann funktionierte es aber dann und wir bewegten uns etwas skeptisch und mit flauem Magen auf die Startbahn. Insgesamt war der 45 Minuten lange Flug über das Delta sehr schön und beeindruckend, wie sich die Landschaft und das Wasser dort seinen Weg bahnt aber die Umstände waren nicht die aller besten. Wir hatten erwartet, dass wir noch tiefer in das Delta reinfliegen würden und den Zwillingen ging es beiden sehr schlecht, sodass ich mich um sie sorgte und es auch nicht hundertprozentig genießen konnte. Mir war zwar auch dauerhaft schlecht aber nicht so schlimm, dass ich Erbrechen musste. Und auch meine Angst hielt sich in Grenzen. Nur in einem Moment, als der Pilot das Flugzeug sehr stark sinken ließ und mit geringster Entfernung über den Boden flog bekam auch ich etwas Panik. Ich fand es sehr unprofessional, dass der Pilot nicht mit uns kommuniziert hat. Wenn uns direkt klar gewesen wäre, dass es Absicht war hätten wir auch anders reagiert. Nichts desto trotz war es ein schönes Erlebnis. Den Rest des Tages haben wir am Pool oder mit Kartenspielen verbracht, als das gute Wetter durch ein Gewitter unterbrochen wurde. 

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