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Tag 1 – Arigato, Lufthansa

Veröffentlicht: 04.05.2025

Flug
FRA → HND
Lufthansa · First Class
Fahrt
Haneda Airport → Shinjuku
Tokio, Japan
Fahrt
Shinjuku → Haneda Airport
Tokio, Japan
Spaziergang
Shinjuku → Kabukichō
Tokio, Japan
Sehenswert
3D-Katze
Tokio, Japan
Sehenswert
Godzilla
Tokio, Japan
Unterkunft
Hotel Gracery Shinjuku
Hotel · Tokio

Frankfurt nach Tokio.

Meilen eingelöst. First Class. One-in-a-Lifetime-Erlebnis.

Ein Lufthansa-Mitarbeiter eilt zum Auto, als ich den Parkplatz erreiche.

Er sagt, ich solle es mir in der Lounge gemütlich machen – den Rest erledigt er.

Gesagt – getan.

Vor der Lounge laufe ich durch den First-Class-Duty-Free und bleibe an einer Hautcreme hängen.

Preis: 1.299 Euro.

Ich frage mich kurz, ob sie das Gesicht nur pflegt – oder gleich komplett ersetzt.

Ich lächle. Und merke, wie mein Selbstwert ganz leise wieder zurück in die Lounge schleicht.

Dort erstmal zwei Gläser Champagner.

Weil man’s kann – und weil’s kostenlos ist.

Dann: private Eskorte im Luxus-SUV zum Flugzeug.

Der Kapitän begrüßt mich per Handschlag.

Das vermutlich letzte Mal, dass ich heute souverän wirke.

An Bord:

Wieder Champagner.

Später Wein zum Essen.

Der Sitz bequemer als mein Bett zu Hause.

Ich schlafe irgendwann ein.

Später werde ich sanft geweckt.

Die Stewardess fragt höflich, ob ich den Sitz wieder in die aufrechte Position bringen möchte.

Klar, mache ich.

Ich gehe kurz ins Bad – fast größer als mein eigenes daheim.

Im Spiegel sehe ich dann:

Ich habe die halbe Nacht auf meiner Schlafmaske gelegen.

In meinem Gesicht: ein kunstvoll eingedrücktes Maskenmuster.

Ich versuche, es wegzureiben.

Klappt nicht.

Ich wasche mein Gesicht kühl ab.

Durchsuche alle Schubladen –

vielleicht gibt’s ja eine Schlafmaskenabdruck-entfern-Creme?

Nein.

Nur Evian-Gesichtswasser.

Ich sprühe mich ein –

weil es irgendwie luxuriös klingt.

Es hilft null.

Also zurück auf den Sitz.

Mit gesenktem Blick.

Einreise mit Abdruck.

Willkommen in Tokio.

Am Flughafen erwartet mich eine Dame,

die mich durch Immigration begleitet.

Ich bin höflich, dankbar –

und offenbar gedanklich noch in Thailand.

Ich falte meine Hände, verbeuge mich tief und sage:

„Arigato.“

Sie lächelt höflich –

aber in ihren Augen steht:

„Warum betet der Tourist zu mir?“

Drei Schritte später fällt mir der Patzer auf.

Ich senke meinen Kopf noch etwas weiter.

Taxi zum Hotel – dann der Dämpfer:

Mein Asthma-Spray ist weg.

Ich vermute, es liegt noch im Flugzeug.

Also: Lufthansa anrufen.

Sie sagen:

„Bitte rufen Sie direkt am Flughafen an.“

Der Flughafen sagt:

„Wir sind nur für Dinge zuständig, die am Flughafen verloren gingen. Für im Flugzeug – rufen Sie Lufthansa an.“

Irgendwie drehen wir uns hier im Kreis.

Also fahre ich selbst zurück.

Mit der Bahn, weil: Taxi war schon super teuer.

Zweimal umsteigen.

Ich bin müde, reizüberflutet, mit leichtem Champagner-Kater –

aber irgendwann stehe ich wieder dort, wo ich gelandet bin.

Airport Haneda.

Das Spray? Gefunden.

Ich? Emotional erschöpft, aber funktional.

Mit der Bahn zurück nach Shinjuku.

Noch ein kurzer Abstecher zur 3D-Katze und zu Godzilla.

Ein bisschen durch Kabukichō und im Don Quijote verirrt.

Dann aber endlich ins Hotel.

Erste Nacht in Tokio.

Erster Tag voller Eindrücke.

Und die stille Erkenntnis:

Das war erst der Anfang.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Begleitung
Allein
LuxuriösAbenteuerlich
  • First Class mit Lufthansa von Frankfurt nach Tokio
  • Champagner in der Lounge und an Bord
  • Private Eskorte im Luxus-SUV zum Flugzeug
  • Ankunft in Haneda und Rückfahrt mit der Bahn wegen des verlorenen Asthma-Sprays
  • Abstecher nach Shinjuku, zur 3D-Katze, zu Godzilla und durch Kabukichō
SchlafmaskeAsthma-Spray
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