Nach Nikko mit dem Zug
Jetzt geht es nach Nikko in einem Zug mit einem netten Sitzbankmuster. Das Wetter war auch sehr passend zu den Bergen die sich vor einem auftun. So hat man vom Bahnhof in Nikko...


Veröffentlicht: 21.09.2026




















Von Nikko aus geht es mitten durch die Berge mit einer besonderen Bahn. Die Aizu Bahn bringt einen bis nach Aizuwakamatsu. Sie führt durch sehr bergiges und dicht bewachsenes Gelände, vorbei an verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Die Bahn selber ist dabei auch eine Sehenswürdigkeit.
Bei To no Hetsuri bin ich ausgestiegen, um mir die bekannten Felsformationen anzusehen. Diese sind sehr hoch und untypisch.
Von dort aus bin ich dann weiter Richtung Yunokami Onsen gelaufen. In dieser Region sind viele Schilder die vor Bären warnen, da diese in Japans Bergen noch sehr verbreitet sind. Womöglich habe ich sogar einen gehört, aber nichts gesehen.
Unterwegs bin ich auch noch an einem netten Schrein und einem interessanten Pilz vorbei gekommen. Zudem hat man von der Brücke eine klasse Aussicht auf den Fluss.
In Yunokami Onsen angekommen, gibt es ein Onsen für die Füße, bei dem man seine Füße, bei diesem schmuddel Wetter, in heißem Wasser erfrischen kann. Dies war auch nötig als ich zurück kam, nach dem ich bergauf nach Ouchi-juku gelaufen war.
Ouchi-juku ist ein altes und kleines Dorf in den Bergen, das mehr oder weniger als Touristenattraktion dient. Es gibt viele Souveniershops, aber auch eine besondere Mahlzeit wird dort angeboten. Diese probierte ich. Bei Negi Soba wird Soba mit einem Lauch (Negi) anstatt Stäbchen gegessen. Somit hat man direkt den frischen Lauch zum Mitessen. Auch etwas Kulturgeschichte wird dort in einem alten Haus ausgestellt, beispielsweise die verschiedenen Arten und Stufen der Dachdeckerkunst.
In Aizuwakamatsu selber war ich nur kurz und habe mir die schöne Burg angeschaut. In Japan gibt es auch oft regionale Gullideckel wie hier für Aizuwakamatsu zu sehen ist.
