Impresiónes de Barcelona
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introducción - Einleitung

Veröffentlicht: 05.03.2021

Etwa eine Woche vor meiner Abreise fragte mich Larze: "Wie wandert man eigentlich aus?" - eine gute Frage. Sicherlich nicht so wie ich. Obwohl ich mich sehr auf diesen neuen Abschnitt gefreut hatte, habe ich es doch bis zum letzten Tag konsequent vermieden, mich gedanklich mit meinem Auszug zu beschäftigen. Keine gepackten Taschen, kein ausgeräumtes Zimmer, nix. Alles ein Problem für den Henni der Zukunft (man, den Typen beneide ich nicht.) Aber irgenwann ist dann eben Montag und dann ist Zukunfts-Henni dran.

Und der Abschied fiel schwer. Ich kann mich nicht erinnern, an einem Tag mal so viel geweint zu haben. Vier Stunden Zugfahrt nach Frankfurt, von denen ich bestimmt dreieinhalb geweint habe. Die Leute, die mit mir im ICE fuhren, haben sich sicher ihren Teil gedacht. Aber die mussten ja auch nicht ein ganzes Berlin-Leben in einen Rucksack packen! "I´m so not ready to leave" habe ich während der Fahrt immer wieder in mein Tagebuch geschrieben.


Und nun, nach gut drei Tagen, bin ich mit meinem Kopf immer noch viel zu Hause. Ich denke die ganze Zeit, dass ich jeden Tag möglichst viel von der Stadt sehen muss, weil ich ja bald wieder weg bin. Aber stimmt ja nicht. Ich bleibe ja. Heute war der erste Tag, an dem ich das zum ersten Mal gefühlt habe. Der erste Tag, der sich wie "ich glaube, ich lebe jetzt hier" angefühlt hat.


Aber gut, es geht mir eigentlich mehr darum, optische Impressionen mit euch zu teilen. Das passiert in den nächsten Beiträgen, inshallah. 

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Antworten (2)

Varen Mirginia
Ich freue mich schon auf deine Berichte und bin dankbar für alles, was du mit uns teilst. Du fehlst mir bereits jetzt, pendejo 😁 (sorry, das ist das einzige spanische Wort, das ich kenne 😂)!

Henni
😂🙏