Tag 2 Grenzgang (Bergwitzsee)
Der zweite Tag unseres Grenzganges begann mit einem minimalistischen Frühstück. Danach machte uns das Wetter einen Strich durch die ursprüngliche Planung. Eigentlich war eine...


Veröffentlicht: 25.06.2025
Unser dritter Tag begann unerwartet früh: Um 1:30 Uhr wurden wir von einem Fuchs geweckt. Schon am Vortag hatten wir uns gewundert, warum die Äpfel drei Meter vom Zelt entfernt lagen – nun wissen wir es besser. Der Fuchs schnüffelte zunächst in unserem Vorzelt nach Essbarem, bevor er zum Mülleimer überging, in dem wir am Abend zuvor unsere Reste entsorgt hatten. Nach dem nächtlichen Schreck krochen wir wieder in die Schlafsäcke.
Zum Frühstück gab es leckeres Rührei. Da die Bootstour am Vortag wegen des Wetters ausgefallen war, wollten wir sie heute unbedingt nachholen. Nach einem kurzen, aber intensiven Gespräch mit der Rezeption, durften wir die Boote trotz einer bestehenden Unwetterwarnung auf eigene Verantwortung ausleihen. Wir wagten es – und wurden mit einer windigen, aber spannenden Tour belohnt. Währenddessen versuchten wir uns im Angeln, was bei dem starken Wind eine echte Herausforderung war.
Zum Mittagessen gab es Nudeln mit Tomatensoße. Den Kochtopf dafür borgten wir uns von einem freundlichen Camper. Während ein Teil der Gruppe kochte, ging der andere Teil einkaufen für das Abendessen. Nach dem Essen sprangen wir ins Wasser, spielten Frisbee, Wasserball und genossen einfach den Tag am See. Später lieferten wir uns noch ein kleines Volleyball-Match gegen ein Campingpärchen – leider verloren wir beide Runden knapp.
Am Abend wurde gemeinsam gegrillt. Zum Abschluss des Tages wagten wir einen weiteren Angelversuch – diesmal mit Erfolg! Ein schöner Ausklang für einen abwechslungsreichen und abenteuerlichen Tag.