Iguacu Wasserfälle
4 1/2 Flugstunden von Manaus entfernt liegt Iguacu do Foz, eine nichtssagende Stadt im Dreiländereck von Brasilien, Argentinien und Paraguay, mit einer Riesenattraktion: den...


Veröffentlicht: 01.02.2020


























Die Anfahrt zur argentischen Seite der Fälle haben wir wegen der langwierigen Grenzformalitäten dann lieber als organisierte Tour gemacht. Die ortskundigen Guides schummeln sich überall vorbei und werden schnell durchgewunken. Auch mussten wir am Eingang nicht, wie am Vortag, 1,5 Stunden Schlange stehen. Alles war gut organisiert, eine Schienenbahn zu verschiedenen Stationen war im Eintrittspreis inbegriffen. Auf schönen Wegen und über stabile Stege konnten wir uns die Aussichten auf die gigantischen Fälle erlaufen. Auch wenn wir nicht ganz allein im Park waren gab es kaum Gedränge. Am Ende waren wir von den Blicken auf die Wasserfälle von dieser Seite aus noch mehr beeindruckt als am Vortag. Hier kam man dem tosenden Wasser noch näher und wurde auch ordentlich nass😝. Kleine nasenbärartige Croaties begleiteten uns auf Schritt und Tritt. Sehen putzig aus, die Tierlein, sind aber nicht ungefährlich mit ihren scharfen Krallen und Zähnen. An den Imbissstationen gab es deshalb auch große Käfige - für die kauenden Touristen😂. Leid taten uns die lethargisch wirkenden Mitglieder der Guarany-Indianer, die am Ausgang des Parks musizierten. Sie haben sich dem Zugriff der " Zivilisation" nicht entziehen können und führen nun ein von ihren uralten Traditionen entfremdetes Folklore-Dasein.
