Morgen beginnt der Tag früh.
Treffen um 6:45 Uhr zum Frühstück, Abfahrt um 7:20 Uhr in Port Douglas. Die ganze Gruppe ist dabei – Ziel ist die Schnorchel-Tour zum Great Barrier Reef.
Die Ingwer-Tabletten liegen bereit. Ich habe Respekt vor dem Ozean. Es wird ein langer Tag auf dem Wasser, mit Schnorcheln, Weite, Farben – und diesem besonderen Gefühl, wirklich draußen zu sein. Morgen ist noch einmal ein absolutes Highlight dieser Reise.
Die Dramaturgie der Reise – kein Zufall
Was mir auf dieser Reise sehr bewusst geworden ist:
Das ist klug geplant. Man merkt den Hintergrund eines amerikanischen Reiseveranstalters. Die Dramaturgie stimmt.
Die größten Höhepunkte liegen ganz bewusst am Ende.
Nicht zufällig – sondern strategisch. Die letzten Eindrücke bleiben am längsten.
In Neuseeland war es Queenstown, hier ist es Queensland mit dem Great Barrier Reef. Orte und Erlebnisse, bei denen klar ist:
Das vergisst man sein Leben lang nicht.
Ich merke selbst, wie präsent mir immer noch meine erste Woche allein unterwegs ist. Diese Intensität. Diese Klarheit. Und genau daran knüpft das Programm jetzt an – zum Abschluss.
Bilder, die man nicht vergisst
Ich habe euch die ersten Bilder bereits eingestellt.
Und ja: Es sieht hier wirklich so aus.
Man kann es sich kaum vorstellen – aber es ist unglaublich schön.
Die Tour dauert den ganzen Tag:
von 8 bis 17 Uhr, ab und zurück nach Port Douglas. Alles ist organisiert: Verpflegung, Ablauf, Pausen. Man muss sich um nichts kümmern – außer da zu sein.
Die Tour ist nicht günstig, das sieht man sofort.
Aber sie ist inkludiert. Und auch das gehört zur Planung: Am Ende spart man nicht, am Ende investiert man – in Erinnerungen.
Das ist durchdacht. Bis zum Schluss.
Und parallel: die Gedanken an Zuhause
Gleichzeitig merke ich seit heute – eigentlich schon seit gestern – etwas sehr deutlich:
Ich denke ganz intensiv an meine Frau und meine beiden Kinder. Natürlich auch an den Rest der Familie, aber diese drei stehen gerade klar im Mittelpunkt.
Fünf Wochen unterwegs zu sein ist für mich persönlich eine lange Zeit.
Die Vorfreude wächst, sie wieder in den Arm zu nehmen, dieses Gefühl wieder zu spüren, das mir am wichtigsten ist.
Diese Reise war großartig, intensiv, lehrreich. Ich habe wahnsinnig viel gesehen und gelernt. Das wird noch einmal einen eigenen Rückblick bekommen – auch die Australien-Woche insgesamt. Lasst euch überraschen, was ich daraus mache.
Der Abschluss
Nach dem Reef-Ausflug bleibt noch ein freier Tag. Den wollen wir bewusst ruhig angehen lassen. Vielleicht noch einmal zum Strand – auch wenn ich beim Baden sehr zurückhaltend bin. Das Thema Krokodile ist hier reale Präsenz, kein Warnschild aus Routine. Dieses Risiko gehe ich nicht ein.
Aufregung. Dankbarkeit. Vorfreude.
Es ist wahnsinnig schön. Wirklich toll.
Und gleichzeitig freue ich mich riesig auf Zuhause – auf meine Familie und auf eine ganz besondere Weihnachtszeit.
Ein Abschluss, der passt:
Noch einmal staunen.
Noch einmal draußen sein.
Und dann mit vollem Herzen zurückkehren.