Uluru – zwischen Ehrfurcht und unbequemen Fragen
Ein Ort von großer Schönheit und tiefer Bedeutung – und zugleich ein Ort, der Fragen aufwirft. Nach nur zwei Tagen am Uluru schildere ich meine persönliche Wahrnehmung zwischen...

Veröffentlicht: 15.12.2025









Heute ist Reisetag. Wir verlassen diesen unverschämt heißen Ort. Zu heiß für mich – körperlich und auch innerlich. Ich bin ehrlich froh, hier wegzugehen. Nicht nur wegen der Temperaturen, sondern weil für mich vieles einfach nicht stimmig war. Manche Eindrücke brauchen keine lange Analyse, sie setzen sich direkt im Bauch fest.
Natürlich: Schön, dass wir diesen Ort gesehen haben. Ich habe ihn zur Kenntnis genommen. Und ich habe viel gelernt. Aber für mich ist dieses Kapitel abgeschlossen.
Heute fliegen wir nach Sydney.
Sydney ist für mich kein unbekanntes Terrain. Hier habe ich angefangen. Ich weiß, was mich erwartet – und genau das gibt mir ein gutes Gefühl. Gleichzeitig warten ein, zwei neue Highlights auf uns. Ich will noch nicht zu viel vorwegnehmen, aber eines kann ich jetzt schon teilen: Es wird intensiv, es wird spannend, und es wird emotional.
Heute kommen wir an. Für den heutigen Reisetag packe ich euch ein Bild mit rein, damit ihr seht, was ansteht. Morgen haben wir dann volles Programm, den ganzen Tag. Und am Donnerstag, unserem freien Tag in Sydney, haben wir etwas ganz Besonderes vor.
Climbing – Sydney Harbour Bridge
Ich schreibe es bewusst so, weil es genau darum geht: Climbing.
Ich werde die Sydney Harbour Bridge besteigen.
Gebucht ist das Ganze bereits. Gesundheitsgeschichten sind geprüft. Rund 1.500 Stufen. Ich habe im Vorfeld mit Michael Mayer gesprochen, Nationaldirektor BNI Österreich und Deutschland. Er kommt aus den Bergen und meinte: anspruchsvoll, aber absolut machbar – und vor allem eindrucksvoll. Also habe ich es mitgebucht.
Ich mache das zusammen mit Erik und Chris. John aus Kanada ist auch dabei, allerdings eine Dreiviertelstunde später. Er sammelt diejenigen auf, die es nicht geschafft haben. Allein dieser Gedanke zeigt schon, dass es kein Spaziergang wird.
Ich werde euch berichten, wie es war. Das wird spannend.
Die letzten Stunden hier waren noch einmal kontrastreich:
Gestern Abend beim Sonnenuntergang wieder die gleiche Situation – dieses intensive Nachfragen, man kann es auch Betteln nennen. „Wir verkaufen unsere Kunst.“ Man kann es verkleiden, aber für mich fühlt es sich nicht richtig an.
Heute Morgen dagegen, beim Sonnenaufgang um 4:30 Uhr: niemand da. Absolute Ruhe. Wir ganz für uns. Großartige Stimmung, starke Bilder.
Ich habe euch davon noch zwei Bilder beigetan. Sie wurden von Roza aus Kanada gemacht. Beim Frühstück saßen wir dann wieder zusammen: Roza, Jamie und ich. Der Rest der Truppe ist erst einmal wieder schlafen gegangen.
Meine Sachen sind gepackt. Ich bin bereit.
Auf nach Sydney.
Ich freue mich darauf. Auf die Stadt, auf die Energie, auf Vertrautes – und auf neue Highlights.
Climbing ist eines davon.
