essaouira

White and windy town
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Gepostet am 19. Mai

10. Reisetag

Heute war ein schöner Tag mit weniger Wind als gestern und angenehmem Sonnenschein. Die Shopping Mall runter zur Promenade und Kaffee in einem noch fast leeren Café. Es war Sonntag und wir waren relativ früh dran. Das war mal eine Wohltatohne das ganze Touristenpack. Birgit freute sich über ihren neuen Schal, den sie auf dem Weg erstanden hatte. Wohlweislich, denn der Wind von gestern hat uns gelehrt ,nur noch gut ausgerüstet unterwegs zu sein. Wer mag schon verfilzte Haare !!!. An den obligatorischen Sonnenbrillenverkäufern vorbei zog es uns in Richtung Hafen. Ihr erinnert euch ? Wir haben noch Bilder hiervon nachzuliefern. Da wir beide mit Kameras ausgerüstet waren, beschlossen wir einen Wettbewerb durchzuführen. Später sollte das schönste Foto gekürt werden. Motive gab es reichlich: Fischerboote, Möven, Katzen, Menschen und vieles mehr/Meer. An einem der Stadttore war uns schon häufiger ein Blinder aufgefallen, der Päckchen Taschentücher verkaufte. Im Gegensatz zu anderen Bettlern, die es dort reichlich gibt, verdient er sein Geld. Also kauften wir ihm 4 Stück ab Bei einer Summe von umgerechnet einem Euro verzichteten wir auf das Rückgeld. das hat der Mann nicht verstanden und wollte uns ein weiteres Päckchen Tempo mitgeben. In der Medina gönnten wir uns dann noch jeder eine Cola. Wir trinken ja hier immer nur Wasser, Kaffee und Minztee. Was es genauso häufig wie Bettler gibt sind Strassenmusikannten. Mal lauter, mal leiser. Mit 1-3 Personen und diversen Instrumenten. Mal besser mal schlechter. Unser Lieblingsmusikant ist der, den ihr auf dem Foto sehen könnt, Unaufdringlich, würdevoll und mit Dolch bewehrt, erkannte er uns später am heimischen Platz wieder. er erinnerte sich noch genau, dass er kur vorher etwas Geld von uns bekommen hatte und grüßte uns mit einer Verbeugung und einem erhobenen Daumen. Das nennen wir Stil. Heute ist der Tag der westlichen Dekadenz: Es gab nicht nur Cola sondern auch Fritten und Crunchips.
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essaouira
Gepostet am 19. Mai

9. Reisetag

Heute war das Wetter sehr windig. Trotzdem besuchten wir das an der Stadtmauer über der Küste gelegene Kastell, das von den Portugiesen erbaut wurde. Essaouira wurde um 700 v.Chr von den Phöniziern gegründet, und später von Puniern und Römern beherrscht. Die Festung und die Stadtmauer wurde im 16. Jh von den Portugiesen begonnen und 1628 setzte Sultan Mulai Abdelmalek aus der Dynastie der Saadier den Ausbau der Festungsanlagen fort. Wir wurden von extrem stürmischen Böen empfangen, die das Meerwasser bis über die Zinnen der Mauer hochpeitschten. Es war nur mit viel Mühe möglich Fotos zu machen. Besonders durch sie vorgelagerten Felsen bot sich uns ein Naturschauspiel sondergleichen. Die Kanonen aus Bronze und Eisen sind aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Abends war es dann kalt und wir haben eine Elektroheizung angemacht weil der Wind eben überall hereinkommt.
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essaouira
Gepostet am 17. Mai
Gegrilltes

8. Reisetag - langsam voran

Wer früh ins Bett geht, steht auch früh auf... Alte Gewohnheiten soll man nicht ändern, darum wird morgens erstmal Kaffee getrunken. Wenigstens braucht man hier keine Wettervorhersage – man liegt mitten im Wetter – wenn es lauter rauscht, sind es mehr Wellen und wenn es im Zimmer hell wird scheint die Sonne. Da man zwangsweise, wenn man das Schlafzimmer verläßt, auf einer Terrasse steht, weiß man auch gleich wie kalt/warm es ist... Hier geht alles ruhig an, der Supermarkt öffnet um 9 Uhr, auf dem Souk kann man auch nicht viel früher einkaufen. Alles geht langsam. Heute haben wir Menschen beobachtet – geduldig im Restaurant sitzend... die heimischen Kellner – sind eigentlich eher Familienmitglieder, die aushelfen, schaffen es in einem Tempo zu laufen, dass man denkt, es würde eine slow motion laufen. Die Touristen hingegen oft gehetzt – trotz Urlaub – und eben noch nicht, wie wir – angekommen. Sie können es nicht erwarten, ihr Essen zu bekommen und nehmen sich nicht mals Zeit, ihre Getränke zu leeren oder gar den obligatorischen Minztee nach der Bezahlung zu genießen. Viele sind wohl nur Tagesausflügler aus Marrakesch und verbringen nur diesen einen Tag am Meer. Mathias meinte hier flögen die Fliegen sogar etwas langsamer... Heute war noch stärkerer Wind als gestern, die Brandung war unglaublich aufregend anzusehen – hier ist die Hitze wirklich ganz anders als bei uns.
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essaouira
Gepostet am 17. Mai

7. Reisetag

Endlich angekommen !!! 35 Grad, strahlender Sonnenschein. Heute geht es zum Baden. Ohne uns zu verlaufen, finden wir mittlerweile unseren Weg. Wir lassen uns auch von Taxifahrern, Gepäckträgern und anderen Tagelöhnern nicht mehr übers Ohr hauen. Am Strand stellten wir fest, dass wir für eine Decke schon viel zu alt sind und winkten einen geschäftstüchtigen jungen Mann heran, der uns sogleich zwei Liegen brachte. Natürlich konnte er kein Wechselgeld herausgeben. Mathias hat sich das Gesicht gemerkt. Man sieht sich immer zweimal im Leben. Da es Für Birgit das erste mal war am Atlantik, wollte sie unbedingt ins Wasser. Es herrschte eine herrliche Brandung mit hohen Wellen. Die Zungen der einlaufenden Wellen lecken immer weiter am Strand, so dass die ersten Sonnenhungrigen mit ihren Liegen langsam im Wasser standen. Anfangs heiter beobachtet, mussten auch wir später den Rückzug antreten. Tatsächlich warf sich Birgit irgendwann mutig in die Fluten. Zum Glück hat Mathias das Ganze beweiskräftig festgehalten. Das hätte Zuhause ohnehin niemand geglaubt. Man hat die Hitze kein bisschen gespürt, dank dem kalten starken Wind. Darum waren wir gut eingecremt denn man hört ja immer wieder, dass man nicht bemerkt, wie stark sie Sonne wirklich ist. Birgit, der festen Überzeugung, die empfindlichste Haut auf der Welt zu haben war vollkommen irritiert, als sich bei Mathias nach 15 Minuten in der Sonne schon die ersten Rötungen auf Brust und Bauch zeigten. Während Birgit das Ganze genoss begann Mathias zu frieren, denn in die Sonne konnte er keinesfalls mehr. Nach gut drei Stunden packten wir zusammen und wollten den Heimweg antreten. Da bemerkte Mathias den säumigen Liegenvermieter und sprang beherzt über die 50 cm hohe Mauer um ihn zur Rede zu stellen bezüglich des Wechselgeldes von umgerechnet einem EUR. Das ist hierzulande viel, wenn man bedenkt, dass der Tageslohn eines Trägers ca. 15 EUR beträgt. Ausserdem geht es ums Prinzip. Völlig ermattet kamen wir Zuhause an und mussten voller Schrecken feststellen, dass Mathias fast überall einen nicht zu verachtenden Sonnenbrand hatte, während Birgit nahezu unversehrt war. Selbst an den Füßen waren starke Rötungen. Daher unternahmen wir abends nichts mehr und gingen nach der Tagesschau direkt ins Bett.
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essaouira
Gepostet am 16. Mai

6. Reisetag

Ich weiss nicht, ob ihr es bemerkt habt, aber wir haben mittlerweile manche Bilder mit Untertitel versehen. einfach mit dem Mauszeiger über das Bild fahren. Vom 6. Tag unserer Reise gibt es nicht so viel zu berichten. Wir sind entspannt durch die Souks geschlendert. Den Fischmarkt haben wir entdeckt, wo man sogar Thunfisch und Muränen bekommt und überall junge Katzen herumtollen. Birgit hat zwei sehr schöne Stoffe gefunden und Mathias eine Jacke. Diesmal haben wir uns erfolgreich im Feilschen versucht. Am Abend haben wir Tajine gemacht mit einem Hühnchen. Die Verkäufer lassen sich gerne fotografieren, wenn man was bei ihnen kauft. Immerhin wissen sie dann, dass man sie nicht als Attraktion knipst und dann wieder im Restaurant isst. Auch extrem leckere Pralinen bzw Gebäck haben wir gefunden. Also Süßes können die hier wirklich. Mathias wollte den Namen dieser bizarren Bäume wissen, die man hier überall sieht. Zunächst nur Schulterzucken, aber dann wurde die Reinigungskraft, der Bank gefragt, die dann wiederum den Bänker fragte, der dann wusste, dass es ein Okario-Baum ist, der nur hier in der Gegend vorkommt. Die Menschen sind hier sehr hilsbereit.
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essaouira
Gepostet am 14. Mai
Unsere tägliche Minze

5. Reisetag - Ab Mittag

Als allererstes hier die Bilder vom Souk am Nachmittag. Es ist wirklich viel los. Selbst der zahnlose Alte mit demFahrrad sagte sinngemäß zu uns; "Kommt lieber am Morgen her, am Nachmittag sind sie alle verrückt" --- Kein Tag ohne Malheur. Nachdem wir gerade eine Stunde den Blog für heute vorbereitet haben, hat Birgit den ganzen Text gelöscht..... also versuchen wir es nochmal zu schreiben. - Als wir heute Mittag loszogen, steuerten wir erstmal unser Lieblingscafe vor der Tür an, um deren super leckeren Capuccino zu trinken. Ausserdem waren wir von gestern Abend noch zwei Capuccino schuldig. Immerhin sind wir schon kreditwürdig. Heute haben wir uns dem heimischen Porzellan hingegeben. Nach einem Berber-Tee beim Händler um die Ecke und langer langer langer Diskussion haben wir uns auf zwei Teebecher und einen Teller geeinigt – die Auswahl war einfach zu groß. - Als nächstes standen Essaouiras Galerien auf dem Programm. In sehr schönen alten, zum Teil aber auch gammligen Gebäuden mit Innenhöfen werden Gemälde und Kunst aller Art angeboten. Typisch marrokkanisch sind Töpferwaren, Lederarbeiten jeglicher Art, Produkte aus Tujaholz, Berberschmuck, Teppiche und Schals, Kleidung und Stoffe in allen prächtigen Farben. - Schliesslich hungrig gingen wir heute mal ins Restaurant zum Essen. Für Mathias gab es eine Tajine mit Fisch und für Birgit eine Pastilla. Wir wussten mit dem Begriff nichts anzufangen. Spanisch oder französisch ? Auch in englisch heisst es so. Es stellte sich als Typisch marrokkanische Teigtasche mit Huhn heraus, die mit Zimt und Honig gewürzt und mit Sesam bestreut wird. Knusprig und heiss mit einer Salatbeilage megalecker. - Zuhause angekommen, musste Mathias sofort wiederlos, um Gebäck zu besorgen. Für horrende 1,20 EUR gab es Nussgebäck mit leckerem Tee aus Minze und Zitronenverbene. - A pro pos Süßkram; auch das gehört zu Marrokko: Unsere kleinen schwarzen Mitbewohner, die Zucker über alles lieben. Man findet sie auf Zuckerwürfeln und gerade hat Birgit auch ihre Mentos weggeworfen.......zum Glück gibt es ja Tupperdosen. Immerhin gibt es dank der vielen Katzen hier keine Skorpione. - So jetzt ist der Tag zu ende, denn die Sirenen heulen hier zum Zeichen, dass die Sonne untergegangen ist und gegessen werden kann-es ist nämlich Ramadan.
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essaouira
Gepostet am 14. Mai
Es gibt eben doch keine Sonnengarantie

5.Reisetag - Am Morgen

Heute morgen ist es trüb. Keine Sonne zu sehen und dementsprechend etwas kühler. Da wir aber ohnehin noch Fotos nachzuliefern haben, können wir das heute ganz entspannt tun. Bis dahin zeigen wir euch einige Bilder aus der direkten Umgebung des Place Taraa und was sonst noch nicht veröffentlicht wurde.
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essaouira
Gepostet am 13. Mai

4.Reisetag

Heute war einkaufen angesagt. Wir wollten uns den großen Supermarkt Aswar Essalam ansehen, wo es Vieles aus der Gegend, aber auch Importe zu kaufen gibt. Später erfahrt ihr von uns auch Genaueres über den hiesigen Souk, der vor unserer Haustüre liegt. Gegen 9:30 machten wir uns langsam auf den Weg Richtung Bab Doukala, wo sich die Taxis befinden. Überall war ein verführerischer Duft von Backwaren in der Luft. Also kauften wir zwei Croissants, die mit einer Mohnmasse gefüllt waren und gerade aus dem Ofen kamen...... herrlich !!! Auch der Preis von 15 Cent das Stück. Derartig gestärkt nahmen wir ein Taxi, das uns für 70 Cent zum Ziel unserer Begierde brachte. Während wir auf Öffnung warteten sahen wir interessiert den Pferde-Droschken zu, die hier als Taxis von den Einheimischen genutzt werden. Sie haben 2 feste Routen innerhalb derer man aussteigen kann. Ah der Hypermarché hat geöffnet. So nennt man diese Märkte weil man hier von der Waschmaschine bis zum Lauch so ziemlich alles kaufen kann. Haribo, oder Nutella ? Alles vorhanden. Wir hatten es aber eher auf einheimischen Produkte abgesehen, die nur einen Bruchteil der Importware kosten, aber von guter Qualität sind. Der Vorteil ist, dass gerade Nahrungsmittel hier hygienischer und frischer dargeboten werden können. Allerdings hatten wir -allen Warnungen zum Trotz- bisher kein Problem damit, die Waren auf der Strasse zu geniessen. Marrokko ist für Street-Food in der ganzen Welt berühmt und das können wir durchaus bestätigen. Wir kaufen auch Nudeln, Reis etc. offen im Souk. Man kann also auch 100g Nudeln in der Papiertüte bekommen. Auch Butter gibt es vom Stück geschnitten. Diesbezüglich scheint man hier schon lange etwas witer zu sein, als in Europa. Auch die Würste, die MAthias gestern beim Metzger an der Strasse gekauft hat waren klasse. Vermutlich, hatten die keine so lange Reise hinter sich, wie bei uns. Im Übrigen gibt es hier KEINE Plastiktüten, alles wird in Stoffbeuteln oder Papier angeboten - wirklich fortschrittlich! Wir haben die Preise im Supermarkt mal auf Fotos festgehalten, damit ihr eine ungefähre Vorstellung habt, wie billig viele heimische Nahrungsmittel hier sind.. Am Nachmittag gingen wir auf Tour durch den Kiez. Wir fanden einen Laden mit wunderschönem Keramikgeschirr. Die Designs waren vom Inhaber entworfen und das Geschirr von seinem Compagnon gefertigt. Ein netter kleiner Apotheker verkaufte uns Salbe für Birgits Fuß und Kompressen, nachdem er die Wunde ernst begutachtet hatte. Dann kamen wir in den wohl übelriechendsden Fischereihafen nördlich des Niger. Wir waren gleichermaßen beeindruckt und angewidert, wie dort zT auf Hockern Fisch verkauft wurde. Die abgeschnitenen Fischköpfe und Ineereien werden einfach auf den Boden geworfen.. Hernach fanden wir endlich den Badestrand von Essaouira. Er schmiegt sich an eine sichelförmige Bucht und ist wenig besucht. Auf dem Rückweg entdeckte Birgit einen Laden mit afrikanischer Kleidung und Stoffen (!!!). Leider können wir euch von diesem Ausflug keine Fotos anbieten, weil Mathias die Speicherkarte im Notebook vergessen hatte. Wir haben eifrig geknipst und erst zuhause bemerkt, dass es vergebens war. Wir werden das selbstverständlich für unsere geneigten Blog-Besucher nachholen. Jeden Tag ein Malleur - sonst wäre es ja langweilig für euch! Heute waren wir ausgeschlossen und mussten mal wieder Kaffee trinken und auf die Vermietrin warten.. uns wurden zwei Wohnungsschlüssel bei unserer Ankunft übergeben , heute haben wir dann festgestellt, dass der eine leider nicht passt! So, das essen ist fertig - bis morgen!
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essaouira
Gepostet am 12. Mai

Bilder vom 3.Reisetag

Der Tag begann für Mathias heute bereits um 4 Uhr zum Morgengebet :-( Birgit hatte den Ruf des Muezzin verschlafen, die Glückliche !!! Nachdem wir Birgit die Wunde, die sich sich beim Laufen durch den Souk in Marrakesch (Riesenblase am Fußballen) zugezogen hatte, verbunden war, machten wir uns auf den Weg. Ziel war das Cafe Taraa quasi vor unserer Haustür, wo man ein typisch marokkanisches Frühstück vor Allem mit leckerem Kaffee bekommt. Nach einem Plausch mit der Vermieterin war eigentlich der tägliche Wasserkauf bzw. Gemüse geplant. Dennoch wollte Birgit lieber das Meer sehen - immer noch im Glauben, Google-Maps würde nicht lügen..... Schönheit und Armut Seite an Seite. Nachdem wir endlich eine Art Zugang gefunden hatten, waren wir zutiefst schockiert. Aber seht euch die Bilder selbst an. Den widerlichen Gestank müsst ihr euch selbst dazudenken. Leider gab es am Ende nichts als Wasser und den Portugiesen sei Dank eine ca. 6 m hohe Stadtmauer. Ohne Wasser, dafür mit Humpelfuß entschieden wir uns für das Fragment einer Treppe, die etwa einen Meter über dem Strand aufhörte. Rettung brachte neben Mathias ein netter aber übel riechender Marrokkaner. Nur soviel sei gesagt; Birgits rechtes Bein kam nicht ohne Blessuren davon. Derart erschöpft (immer noch ohne Wasser bei min. 31 Grad) machten wir uns auf den Heimweg. Wir sind eben Pfadfinder. Wenig später machte sich der Held der Arbeit auf, um Wasser und Nahrung zu besorgen. Nicht gerade einfach, wenn ein guter Teil der Verkäufer sich gerade zum Gebet versammelt. Begeistert und mit frischem Fleisch und Gewürzen im Gepäck ging es dann wieder nach Hause. Im Schlepptau einen nach Trinkgeld heischenden Eingeborenen. Immerhin hatte der ihm den Weg zum Gemüse gewiesen. Zum Abendessen gab es wohlverdient frische Rindswürstchen mit Nudeln, dem erbeuteten Gemüse und Minztee.
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essaouira
Gepostet am 12. Mai

Bilder vom 2. Reisetag

Bilder zu Tag 2
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Gepostet am 12. Mai

Tag 2 - Die Fahrt nach Essaouira

Glück gehabt- der Besitzer vom Riad konnte uns noch eine Fahrt in einem Kleinbus vermitteln, so mussten wir die Fahrt nach Essaouira nicht mit Taxi und einem öffentlichen Bus organisieren. Im Bus sitzen einige Leute, die nur zum Baden an die Küste möchten und schon genervt sind, weil der Busfahrer die ganze Zeit redet, natürlich nur in französisch, aber für uns viele interessante Geschichten erzählt, die mir Mathias ganz geduldig immer wieder übersetzt. An “Bord” wird französisch, deutsch, englisch und italienisch geredet... und Mathias versteht vieles.. Alles wird vermarktet – sogar Ziegen auf Bäumen... und wenn die gerade mal keine Lust haben auf Bäume zu steigen, dann werden sie von den Guides eben herauf gebracht... fürs Foto wird dann natürlich kassiert! Wir fahren durch öde Gegenden, viel Sand und Steine, aber es gibt auch große landwirtschaftlich genutze Flächen - schließlich liegen in unseren Supermärkten ja reichlich Produkte “From Marokko”. Es gibt Granatäpfel, Oliven, Aprikosen, Wein und sogar Arganbäume und Eukalyptus. Besonders interessant fanden wir einen Besuch der Argankooperative, die ausschließlich von Frauen gegründet und betrieben wird. Von Hand werden die gelblichen Arganfrüchte geschält, der Kern wird mit einem Stein aufgeschlagen, dann werden am Ende die Kerne gemahlen und ganz mühsam läuft die Flüssigkeit heraus, aus der das Öl gewonnen wird und zu Kosmetika verarbeitet. Trotz der harten Arbeit waren die Frauen alle freundlich und aufgeschlossen, gerne stellten sie ihre Arbeit vor. So verdienen sie ihr eigenes Geld und sind unabhängig, was in Marokko nicht selbstverständlich ist. Gegen Mittag kamen wir endlich in Essaouira an.. der Atlantik begrüßt uns, Palmen und weiße Prachtbauten, aber als wir uns wieder auf die Suche nach unserer Wohnung machen und ein Stück durch den Souk (den Basar, auf dem tatsächlich alles verkauft wird) laufen, werden wir wieder vom Schmutz, üblen Gerüchen und Tagelöhnern überwältigt, die uns den Weg zeigen wollen, die Koffer tragen oder uns zu ihren Läden bringen wollen. Schließlich kommen wir an, die Vermieterin ist noch nicht da... aber ohne den alten Zahnlosen mit dem verrosteten Fahrrad, hätten wir den Platz niemals gefunden... die deutsche Ordnung mit Google maps, Strassennamen und Adressen könnt ihr hier vergessen 🙂 Unsere Wohnung ist schön und sehr marrokkanisch. Wir steigen viele Stufen, mal schmaler, mal breiter, ohne Geländer nach der zweiten Etage erreichen wir unsere Dusche und Toilette, nach einer weiteren Etage gelangen wir auf die erste Terrasse, von hier gehen der Leseraum ab, das Schlafzimmer und das Wohnzimmer mit der Küche. Eine schmale Stiege führt zu einer höher gelegenen Terrasse, die etwas schattiger liegt und noch ein paar Stufen höher liegt unser Lieblingsplatz mit Blick auf die Felsen und den Atlantik – der Ausblick ist herrlich, das Rauschen des Meeres ist immer gegenwärtig genauso wie das Schreien der Möven... schön.
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essaouira
Gepostet am 12. Mai

Unsere Wohnung am Place Taraa

Bruschetta und Krabbensalat mit Garnele im "La Roche" und erste Bilder von der Wohnung: Terrassen auf 3 Ebenen, ein Innenhof von demaus 3 Zimmer erreichbar sind: Lesezimmer, Wohnzimmer und Schlafzimmer
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essaouira
Gepostet am 12. Mai

Ein Tag in Marrakesch reicht !!!

Seit gestern sind wir nun endlich in Essaouira, allen Widrigkeiten zum Trotz. Es begann bereits bei unserer Ankunft am Flughafen Marrakesch: Eine Stunde Verspätung und extrem penible Zollbeamte, die haarklein wissen wollten wo wir wohnen werden und wie die Besitzerin heisst. Alsbald fanden wir uns n einem Büro wieder, in dem wir die Nummer unserer Vermieterin angaben, die umgehend angerufen wurde um unseren geplanten Aufenthalt zu bestätigen. Auch für sie eine Premiere. Bei beiden vorhergehenden Reisen hatte ich das so nicht erlebt. Unnötig zu erwähnen, dass die Herrschaften sehr unfreundlich waren. Gottlob hatte das Taxi vom Riad noch gewartet, so dass wir heil dort ankamen. An das Desaster bei 34 Grad durch den Souk zu irren um einen Geldautomaten zu finden erinnere ich mich ungern. Jedenfalls waren wir um Einiges später auf dem berühmten Place Jemma el Fna,von wo aus wir nach einem leckeren Essen und mit Bargeld versehen mit dem Taxi den Heimweg antraten.
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