Veröffentlicht: 30.10.2023
Der Anfang hatte es in sich, denn er begann direkt mit einer ordentlichen Steigung. Zum Glück war es trocken und den ganzen Tag über nur windig. Meine Jacke hatte ich ausgezogen und so lief ich den ganzen Tag mit meinem Regencape rum. Der Weg war sehr schön. Habe so gut wie niemanden getroffen außer ein paar Pferde, Kühe und Schafe. Nach knapp der Hälfte habe ich vereinzelt ein paar Pilger getroffen, aber das lag wohl auch daran, dass ich relativ spät gestartet bin. Ich denke, die Bilder sprechen für sich. Die Aussicht und Ruhe war überwältigend und die ganzen Anstiege haben sich definitiv gelohnt. 2 Dinge haben mir ein wenig die Laune verschlechtert: Zuerst bin ich an einem Zaun hängen geblieben und habe mein Cape aufgerissen (ist zum Glück am Rand) und dann bin ich voll mit dem Schuh im Matsch versackt und dachte in dem Moment, ich maule mich gleich, aber konnte mich noch abfangen. Aber das sind ja vergleichsweise harmlose Dinge, von denen ich mir meine Laune nicht mehr verderben möchte. Erst gegen Ende kam ich körperlich ans Limit, aber genau da kam ich schon an. Wobei es ist ja meistens so, wenn man weiß, dass das Ziel nicht mehr weit ist, wird der Körper automatisch langsamer.
Offiziell geht diese Etappe 25km und dafür habe ich knapp 5Stunden gebraucht.