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Hilo, Tsunamis, Vulkane

Veröffentlicht: 18.02.2018

Es hat die ganze Nacht geschüttet, wo kommt nur dieses ganze Wasser her!!! 

Ich versuche, hier ein paar Bilder hochzuladen, was genauso schlecht und langsam funktioniert wie gestern. Das macht so gar keinen Spaß, also fahren wir nach Hilo, einer größeren Stadt an der Küste. 

Hilo wurde in seiner Geschichte bereits mehrmals schwer von Tsunamis getroffen bzw zerstört. Hawaii wird statistisch gesehen alle 10 Jahre von einem Tsunami getroffen! So wundert es nicht, dass es hier ein Museum zu diesem Thema gibt. Da des zwar jetzt nicht mehr regnet, aber die Sonne sich doch noch nicht traut, gehen wir hinein. Es ist informativ und zeigt natürlich die Stadtgeschichte, aber auch die Tsunamigeschichte Hawaiis mit allen ihren dramatischen Folgen. Auch Hinterbliebene und Überlebende kommen auf großen Schaubildern zu Wort. 

Natürlich wird die Entstehung von Tsunamis erklärt und auch das mittlerweile im pazifischen Raum installierte Frühwarnsystem, dem viele Menschen ihr Leben verdanken! Ein Film zeigt anschaulich, was für eine Gewalt und Wucht diese Wellen haben, und dass sie nicht berechenbar sind. Sie kommen in mehreren Schüben, teilweise über Stunden verteilt. Viele Abenteurlustige Zuschauer haben ihr Leben gelassen, weil sie dachten, sicher zu sein. 

Nach diesem beeindruckenden Besuch bummeln wir durch die Stadt, kaufen noch ein schönes, handgearbeitetes Schmuckstück für mich :-) und kehren ein im Cafe Pesto.

Mittlerweile hat sich das Wetter beruhigt, die Sonne kommt raus und es ist wieder T-Shirt-Wetter! Wir beschließen, der nahen Macadamius-Nuss-Farm einen Besuch abzustatten, kaufen dort ein paar Nüsse und fahren nochmal zum Vulcano-Park.

Und diesmal haben wir Glück!!! Die Sicht ist gut, auf der Plattform des Jaggar-Museums kann man die ganze Größe der Kilauea Caldera erkennen und man kann im Halemaúmaú Krater die Lava erahnen.

Noch ist es hell, wir bleiben bis zum Sonnenuntergang und werden tollen Bildern belohnt. So viel Naturgewalt, so nah, so unberechenbar, beängstigend und trotzdem wunderschön!

Eine junge Rangerin hält einen kleinen Vortrag und erklärt die Physiologie der Schildvulkane hier auf den Inseln, die Lavaflüsse und die Geschichte dieses Kraters, der nach dem Glauben der Haiwaiianer der Sitz der Göttin Pelé ist. Sie ist die Göttin des Feuers und der Vulkane und sehr mächtig! Darum ist den Hawaiianern dieser Berg heilig.

Glücklich und zufrieden fahren wir nach Hause, wo ich jetzt mein Glück mit dem Internet erneut versuche!

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