„Erst die
Landesgartenschau hat uns bekannt gemacht“, meinte die
Frühstücksfee. Stimmt – auch wenn es die Ellwanger Berge auf
mancher Wander- oder Radfahrerlisten bestimmt schon vorher gab. Der
Name tauchte höchstens auf den Autobahnschildern auf, mehr war mir
nicht bekannt.
Jetzt also
die Landesgartenschau mit einem neuen Verlauf der renaturierten
Jagst. Keine großen Blumenbeete, wie andere Schauen bieten.
Eventuell dem heißen Sommer geschuldet, gab es viele
Mitmach-Stationen für Kinder und Erwachsene. Dazu eine Wiese mit
feuchter Ecke für Wasserbüffel, die es sich aber lieber im Schatten
der Büsche gemütlich gemacht hatten und eine weitere Wiese mit zwei
Kühen, die ebenfalls Ruhe brauchten. Dann waren da auch noch die
Felder, die von Gänsen und Co. kahl gefressen waren. Was vielleicht
erklärte, warum es auch der Jagst keine einzige Ente zu sehen gab.
Keine Ahnung, wie diese verscheucht wurden.
Zwischendurch
gab es immer wieder Stationen für das leibliche Wohl. Dazu auch
einigen Stellen auch Musik zu Kaffee und Kuchen. Diese
Landesgartenschau ist etwas anders als viele andere – aber auf
jeden Fall sehenswert.
Dann lockte
natürlich auch die Stadt Ellwangen, bevorzugt die Altstadt.
Straßen wurde überspannt von Blumenbällen und Schmetterlingen. Ich
habe noch in keiner anderen Stadt so eine Vielzahl von Eisdielen
erlebt. Klar – bei dem Wetter waren alle Tische und Stühle davor
belegt. Auch die vielen Brunnen, in denen auch Wasser vorhanden war,
sorgten für etwas Abkühlung.
In der
Touristen Info wurden mir dann der „Kalte Markt“ erklärt, die
Basilika mit der ökumenischen Tür und die Figuren im Brunnen.
Leider gibt es Führungen nicht jeden Tag – oder nur auf
„Vorbestellung“. Also nur zu zweit Ellwangens Altstadt erkunden.
So viel Betrieb hatten wir schon lange nicht mehr in einer Innenstadt
gesehen. Jede Gastronomie hatte Außenbestuhlung und war fast immer
ausgelastet. Aber auch die anderen Geschäfte hatte einiges an
Publikum. Auf dem Marktplatz war gegen schlechte Witterung zusätzlich
ein Zelt aufgebaut. Dazu noch jede Menge Sonnenschirme über den
Bierbänken. Ein Bier nach vier von hier passte genau dazu.
Geschwind
noch im Hotel ROTER OCHSEN salonfähig gemacht und zum Abendessen auf
deren Terrasse gegangen. Die war so
voll, dass wir einige Wartezeit hinnahmen. Bei dem schönen Wetter
wäre ich ungern in einer der „Stuben“ geblieben. Glück hatten
wir – zu zweit ist es oft einfacher einen Tisch zu bekommen. Das
Essen war so hervorragend, davon hätte ich glatt etwas mit nach
Hause nehmen können. Die Küche verdiente auf jeden Fall ein
Trinkgeld – das Personal war freundlich und beratend, hatte
bestimmt einige Kilometer hinter sich, als endlich Feierabend war.
Noch ein kleiner Spaziergang die Gasse hinunter und so fand ein
schöner Tag einen tollen Ausklang.
Bis bald!
Auf einen Blick
Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
Begleitung
Zu zweit (2)
Stimmung
KulturellEntspannendKulinarisch
Highlights
Landesgartenschau mit renaturierter Jagst
Altstadt von Ellwangen
Basilika mit der ökumenischen Tür
Abendessen auf der Terrasse des Hotel Roter Ochsen
Themen
StadtNaturKulturEssenGeschichteArchitektur
Wir sind mit 133 viel unterwegsWie ein Newsletter: jeder neue Beitrag kommt per Mail.
Antworten
Mehr aus dem Reiseblog Wir sind mit 133 viel unterwegs