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Unser erster Tag in Tokio

Veröffentlicht: 16.09.2026

Essen
Hotelfrühstück
$ · Frühstück
Fahrt
Tokyo → Kamakura
Japan
Attraktion
Jochi-ji-Tempel
Kamakura, Japan
Attraktion
Kōtoku-in-Tempel
Kamakura, Japan
Strand
Shichirigahama Beach
Kamakura, Japan
Essen
Omoide Yokocho
$ · Abendessen

14. September

Zwar hatten wir nun endlich die Möglichkeit, richtig zu schlafen, aber der Jetlag plagte uns dann doch ein wenig. Erst waren wir nachts um 2:00 Uhr hellwach und dann morgens um 8:00 Uhr hundemüde. Trotzdem quälten wir uns aus dem Bett und genossen das Hotelfrühstück, das erstaunlich abwechslungsreich gestaltet war. Es sollte wohl die unterschiedlichen Geschmäcker der Gäste aus China, Korea und natürlich Japan bedienen.

Danach machten wir uns zu unserem ersten Ausflugsziel auf. Mit dem Bahnsystem in Tokio kommt man erstaunlich schnell zurecht. Man besorgt sich eine Karte – die sogenannte Suica Card –, die man vorher aufladen kann. Beim Betreten oder Verlassen des Bahnhofs bzw. Busses hält man sie einfach an einen Scanner und der entsprechende Betrag wird automatisch abgebucht.

Den richtigen Bahnsteig zu finden, ist allerdings wieder eine andere Geschichte. Mit Google Maps klappt aber auch das irgendwie.

Der Bahnverkehr in Japan ist außerordentlich ordentlich. Überall werden Schlangen gebildet, niemand drängelt oder ist laut in der Bahn – zumindest niemand außer den Touristen. Es wird sehr viel Rücksicht aufeinander genommen und irgendwie läuft alles wie eine gut funktionierende Maschine.

So kamen wir jedenfalls zu unserem ersten Ziel: dem Jochi-ji-Tempel im Stadtteil Kamakura. Ein wirklich märchenhafter buddhistischer Tempel, idyllisch am Rande der Stadt gelegen. Zunächst genossen wir einfach die Atmosphäre und erkundeten in aller Ruhe das Tempelgelände.

Hinter dem Tempel entdeckten wir einen Wanderpfad, der zu einem nahegelegenen Park führte. Kurz darauf waren unsere Schuhe matschig und wir befanden uns nur wenige Kilometer von der Stadt entfernt mitten in idyllischer Natur. Die Insekten waren ausgesprochen laut und aufgrund der Regenfälle der letzten Wochen war der Weg teilweise ziemlich matschig. Dafür bot der Pfad einige wunderschöne Abschnitte.

Nachdem wir uns schließlich durch das matschige Ende des Weges gekämpft hatten, kamen wir irgendwann doch ziemlich erschöpft am großen Buddha des Kōtoku-in-Tempels an. Dort steht eine riesige, 121 Tonnen schwere Bronzestatue aus dem Jahr 1251 auf dem Tempelgelände. Natürlich durfte auch ein kleines Souvenir nicht fehlen, und so kauften wir uns ein Amulett für Glück auf Reisen.

Danach fuhren wir noch ein kurzes Stück mit der Bahn zum Shichirigahama Beach. Im örtlichen Konbini – über diese kleinen Geschäfte werden wir noch gesondert berichten – deckten wir uns mit Onigiri und Sandwiches ein, um am Strand zu picknicken.

Leider hatten wir die Rechnung ohne die ansässigen Greifvögel gemacht. Einer von ihnen schnappte sich prompt Isis Kebab-Sandwich. Aber halb so schlimm – wir wurden dafür mit einer für diese Jahreszeit ungewöhnlich guten Aussicht auf den Fuji entschädigt.

Anschließend ging es wieder zurück ins Hotel, um uns frisch zu machen. Danach machten wir noch einen Abstecher in die Omoide Yokocho, die sogenannte Memory Lane. Dabei handelt es sich um kleine, enge Gassen in Shinjuku mit zahlreichen winzigen Restaurants, hauptsächlich Grill- und Ramenläden. Hier aßen wir gegrillte Fleischbällchen und Hühnerhautspieße, die wirklich ausgesprochen lecker waren.

Zum Abschluss des Tages bestaunten wir noch die vermutlich größte animierte 3D-Katze der Welt (?) – und dann ging es auch endlich ins Bett.

Langer Text, aber wir haben an diesem Tag auch verdammt viel erlebt.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Regenzeit
Begleitung
Zu zweit (2)
KulturellAbenteuerlichKulinarisch
  • Jochi-ji-Tempel in Kamakura
  • Wanderpfad zum Kōtoku-in
  • Shichirigahama Beach mit Blick auf den Fuji
  • Essen in der Omoide Yokocho
Suica CardGoogle Maps
TransitKulturNaturStrandEssen
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