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Regentag in Tokio

Veröffentlicht: 17.09.2026

Attraktion
Suga-Schrein
Tokio, Japan
Attraktion
Gōtoku-ji-Tempel
Tokio, Japan
Sehenswert
Shibuya
Tokio, Japan
Attraktion
Hachikō-Statue
Tokio, Japan
Sehenswert
Pachinko-Halle
Tokio, Japan
Attraktion
Ghibli-Museum
Tokio, Japan
Essen
typisches Tokioter Sushi-Restaurant
Sushi · $ · Abendessen

16. September

Am Mittwoch war das Wetter zum ersten Mal richtig schlecht. Es regnete den ganzen Tag, was aber nicht weiter dramatisch war, da unser wichtigstes Ziel für den Tag ohnehin ein Museum war.

Zunächst standen allerdings noch ein shintoistischer Schrein und ein weiterer buddhistischer Tempel auf dem Programm. Der Suga-Schrein erlangte in den letzten Jahren viel Bekanntheit, da in einem der bekanntesten Anime-Filme, Your Name., hier die Schlussszene spielt. Für Isi natürlich ein Must-see!

Gemeinsam kauften wir noch ein Wunschbrett, um den Kami Inari des Schreins um den Schutz von Familie und Freunden zu bitten.

Danach fuhren wir mit dem Bus zum Gōtoku-ji-Tempel. Dieser ist vor allem für seine Tausenden Glückskatzen, die sogenannten Maneki Neko, bekannt. Wegen akuter Katzenknappheit durfte jeder allerdings nur eine Katze erwerben. Man soll einen Wunsch aussprechen und die Katze bei dessen Erfüllung wieder zum Tempel zurückbringen. Schaun wir mal …

Anschließend ging es weiter in Richtung Museum, mit einem kurzen Zwischenstopp in Shibuya. Da wir es am Vortag nicht geschafft hatten, konnten wir nun noch ein Foto mit der Statue des wohl berühmtesten Hundes Japans machen. Hachikō war ein Hund, der seinen Besitzer jeden Tag am Bahnhof abholte und auch nach dessen Tod noch zehn Jahre lang täglich am Bahnhof auf ihn wartete.

Außerdem schauten wir noch kurz in einer der Pachinko-Hallen vorbei. Das sind Spielhallen, in denen man an Glücksspielautomaten sein Geld verprassen kann. Es ist unfassbar laut und überall blinkt und blitzt es. Wir versuchten natürlich ebenfalls unser Glück, aber leider war uns das Glück nicht hold.

Dann ging es endlich weiter zur eigentlichen Attraktion des Tages: dem Ghibli-Museum.

Dort konnte man sehen, wie der kreative und technische Schaffensprozess hinter den berühmten Animationsfilmen aussieht. Die Gestaltung der Räume war wirklich beeindruckend – was wir allerdings leider nicht fotografisch belegen können, da im Inneren des Museums keine Bilder erlaubt waren.

Wir konnten uns außerdem noch einen exklusiven Kurzfilm in einem kleinen Kino anschauen. Danach war der Tag auch schon wieder fast vorbei.

Auf dem Heimweg kehrten wir noch in einem typischen Tokioter Sushi-Restaurant ein. Vier Sushi-Köche bereiteten dort frisches Sushi zu, welches anschließend auf einem Förderband durch den Raum fuhr. Man konnte einfach nehmen, was einen ansprach, und bezahlte am Ende pro Teller – abhängig von der jeweiligen Tellerfarbe.

Da wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatten, deckten wir uns entsprechend großzügig mit Tellern ein.

Dabei geriet uns auch ein Sushi in die Hände, das wir zunächst für Thunfisch hielten. Bei genauerer Betrachtung stellte ich jedoch mit fachkundigem Auge fest, dass es sich wohl nicht um Fisch handelte. Also musste es Rindfleisch sein.

Es schmeckte allerdings wirklich anders.

Als ich daraufhin die Karte genauer studierte, stellte ich fest, dass dort überhaupt kein Rindfleisch angeboten wurde – dafür aber Pferd und Wal.

Wir haben nicht weiter nachgefragt und sind stattdessen ins Hotel und direkt ins Bett.

Guten Appetit und Gute Nacht!

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Dauer
1 Tag
Wetter
Regenzeit
Begleitung
Zu zweit (2)
Kulturell
  • Suga-Schrein
  • Gōtoku-ji-Tempel
  • Shibuya mit Hachikō-Statue
  • Pachinko-Halle
  • Ghibli-Museum
  • Sushi-Restaurant mit Förderband
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