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Sardinien

Veröffentlicht: 13.05.2026

Fähre
Commercial docks → Sardinia ferry terminal
Italy
Unterkunft
best site in Sardinia
Wohnmobil · Sardinia

Heute nahmen wir die Fähre um 10 Uhr nach Sardinien und kamen um 18:30 Uhr an. Typisch italienisch: Sie legte um 10:30 Uhr ab und kam gegen 18:45 Uhr an. Das Einsteigen war chaotisch, aber es hat irgendwie geklappt. Keine schicken Schilder wie bei Le Tunnel, nur ein Mann mit einem Barcode-Scanner am Eingang des Hafens. Es war im Grunde ein ganz normaler Handelshafen, in den die Fähre hineingequetscht wurde.

Wir hatten eine Hütte gebucht, die laut Website für die Hunde benötigt wurde. Allerdings saßen einige Hundebesitzer auch auf der „Hundeterrasse“, die sich einfach im offenen Bereich des Oberdecks aufhielt. Wir saßen eine ganze Weile draußen, windgeschützt und in der Sonne – sehr angenehm. Gegen 14:30 Uhr zogen wir uns in die Hütte zurück und machten beide ein Nickerchen. Herrlich.

Gegen 17 Uhr klopften die Reinigungskräfte an der Tür und baten uns, das Zimmer zu verlassen. Wir warteten dann eine Stunde lang darauf, dass die Parkgarage öffnete.

Das Verlassen der Fähre verlief genauso chaotisch. Wir wurden angewiesen, rückwärts herauszufahren und die Rampe zu benutzen, über die wir zu unserem Parkplatz gelangt waren. Abgesehen von einer kleinen Auseinandersetzung mit einem anderen Auto, das dasselbe tat und das wir zugeparkt hatten, konnten wir bald von Bord gehen. Es fühlte sich fast wie Betrug an, da alle anderen Autos dicht gedrängt wie Sardinen in der Dose standen. Von den üblichen Mitarbeitern, die einem Anweisungen geben, war keiner zu sehen.

Vorletztes Mal trafen wir auf dem Campingplatz ein älteres englisches Ehepaar, und sie erzählte eine interessante Geschichte. Sie waren erst vor Kurzem verheiratet, und sie hatte bis zum Tod ihres Mannes einen italienischen Campingplatz betrieben. Dann machte ihr der Brexit – wie vielen anderen auch – einen Strich durch die Rechnung. Deshalb versucht sie nun, ihr italienisches Haus zu verkaufen, da sie dort nicht mehr leben möchte. Es hängen zu viele Erinnerungen daran, und wegen der 90/180-Regel kann sie dort auch nicht bleiben. Ihr Haus lag in einem Erdbebengebiet, und sie erzählte, dass sich die Gegend noch immer erhole. Die älteren Gebäude seien größtenteils zerstört und würden noch immer ersetzt.

Jedenfalls empfahl uns diese Dame den besten Campingplatz Sardiniens, und dort sind wir jetzt. Auf dem Campingplatz, den wir heute Morgen verlassen haben, musste ich einem Deutschen applaudieren, der seinen Wohnwagen so gekonnt rückwärts aus dem Stellplatz manövriert hatte. Beim Einchecken hier trafen wir ihn und seine Frau dann zufällig an der Rezeption wieder.

Es ist heute Abend etwas windig, und die erste Nacht nach der späten Ankunft ist immer etwas hektisch, aber wir haben uns eingerichtet und gerade ein Käse-Cracker-Abendessen mit einem leckeren Lidl-Pils genossen. Gar nicht schlecht.

Sophie hat uns eine Karte mit ihren Lieblingsorten auf Sardinien geschickt und morgen werden wir mit der Erkundung des Nordens der Insel beginnen.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Wetter
Sommer
Begleitung
Mit Familie
EntspannendAbenteuerlich
  • Ferry crossing to Sardinia
  • Cabin on the ferry for the dogs
  • Arrived and set up at a campsite
  • Cheese and cracker supper with a Lidl pils beer
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