Ein weiterer entspannter Tag am Gardasee
Diese gemütlichen Tage machen süchtig. Wir sind spät aufgestanden und haben die Hunde auf ihren Morgenspaziergang mitgenommen. Wir sind um den See herum zum Café gelaufen, wo wir...

Veröffentlicht: 16.06.2026
Der Sonntag war heiß und voller Wochenendcamper. Deshalb haben wir nicht viel unternommen. Wir sind im See und im Pool geschwommen, haben etwas an der Bar getrunken und einen Großteil des Tages im Schatten verbracht.
Der Montag verlief ähnlich. Wir verbrachten eine schöne Stunde mit Abby, Reece und Earl auf dem See. Sie hatten ein Stand-Up-Paddleboard, und Betsy fuhr damit. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob es ihr wirklich gefallen hat.
Wir haben etwas mehr über sie erfahren. Reece ist selbstständig und kann das von überall aus erledigen, sogar von seinem Wohnmobil aus. Sie sind total reisebegeistert, auch wenn die Familie natürlich auch eine Rolle spielt. Abby hat außerdem spanische Wurzeln, und sie überlegen, eine Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Damit könnten sie ohne die 90/180-Regelung, die uns Briten betrifft, durch Europa reisen. Ich glaube, sie haben das gut durchdacht.
Montag war Reisetag. Wir hatten Glück und waren schon vor 7 Uhr wach, mussten also etwas leise sein. Ich wusch den Van ab. Mit der Kehrschaufel und Klebeband an einer der Markisenstangen befestigt, kam ich an das Solarpanel, das nämlich voller weißer, klebriger Punkte war, die von den Bäumen gefallen waren – eine echte Plage. Bald waren wir unterwegs und fuhren an einem Aqua Planet Tierbedarfsladen für Hundefutter und einem Lidl für Essen für uns vorbei. Die Fahrt dauerte ohne Pausen etwa fünfeinhalb Stunden, wir legten aber zwei Pausen ein, darunter eine Mittagspause im Schatten des Mont Blanc. Um dorthin zu gelangen, mussten wir durch den Mont-Blanc-Tunnel, der etwa 18 km lang ist und für Jane eine nervenaufreibende Angelegenheit. Die Landschaft unterwegs war wirklich spektakulär: Täler und reißende Flüsse, Seilbahnen und Wasserfälle vor der Kulisse imposanter Berge, von denen einige schneebedeckt waren.
Der erste Campingplatz, den wir uns ausgesucht hatten und der gestern noch ACSI-Plätze hatte, war heute ausgebucht, und die regulären Stellplätze kosteten 48 € pro Nacht. Wir haben den nächsten Campingplatz ausprobiert, der zwar ACSI-Plätze anbietet, aber nur für zwei Nächte. Er ist wirklich schön, liegt oberhalb des Sees mit einer tollen Aussicht. Wir haben weitere Campingplätze am See und auch einige an einem kleineren, hoffentlich weniger frequentierten Ufer in die engere Auswahl genommen und werden morgen dort anrufen, um zu fragen, wo noch Plätze frei sind. Wenn wir etwas finden, werden wir wahrscheinlich morgen umziehen.
