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Zuletzt in Italien

Auf Wiedersehen Sardinien, hallo Italien und (vielleicht) Slowenien

Veröffentlicht: 30.05.2026

Essen
little rural restaurant
$ · Abendessen
Fähre
ferry port → ferry port
Italy
Unterkunft
villa
Ferienwohnung
Attraktion
doggie beach
Italy
Attraktion
German Military Cemetery and War Memorial
Futa Pass, Italy

Als wir zu Beginn unseres Aufenthalts die Schlüssel für die Villa abholten, sagte die Dame, dass direkt nach uns niemand mehr da sei und wir gegen 16 oder 17 Uhr abreisen könnten. Diese Information erreichte das Reinigungsteam nicht, das daraufhin etwas genervt reagierte und seinen Vorgesetzten anrief, um mit unserem deutschen Nachbarn (dem dasselbe gesagt worden war) und anschließend mit uns zu sprechen und uns mitzuteilen, dass wir ausziehen müssten. Da wir ohnehin schon zu etwa 80 % gepackt hatten, konnten wir recht zügig abreisen. Nun standen wir vor dem Problem, wie wir uns die Zeit bis 20 Uhr vertreiben sollten, da wir dann am Fährhafen sein mussten. Wir suchten uns einen Hundestrand aus und verbrachten dort ein paar schöne, wenn auch brütend heiße Stunden am Meer, bevor wir die Fähre nahmen. Unterwegs hielten wir an einem kleinen Landgasthof für eine Pizza, wo wir auf dem Parkplatz von einem freundlichen Kellner namens Ivor begrüßt wurden, der halb Ukrainer und halb Italiener war. Seltsam, aber letztendlich alles gut. Der Restauranthund, ein männlicher Jack Terrier, schloss Winnie sofort ins Herz. Er musste sich auf die Zehenspitzen stellen, um überhaupt an Winnies Hinterteil schnuppern zu können, und sie war mehr daran interessiert, einem Ball hinterherzujagen, sodass der kleine Jack so schnell rennen musste, wie ihn seine kurzen Beine trugen, nur um mithalten zu können.

Bei der Sicherheitskontrolle im Hafen unterlief uns ein kleiner Bedienungsfehler – ich hatte vergessen, die Daten des Transporters bei der Online-Buchung anzugeben. Also mussten wir uns aus der Schlange zum Ticketschalter zurückziehen, den Transporter nachtragen, 22 € bezahlen, ein gedrucktes Ticket erhalten und dann ein zweites Mal durch die Sicherheitskontrolle. Dort angekommen, erwartete uns das übliche lange Warten in der Schlange für „mittelgroße Transporter“, während die ganzen kleinen Autos vor uns durchfuhren. Dank des sehr lauten Mannes in der Warnweste waren wir aber bald auf dem Schiff und konnten parken. Auf dem Autodeck befand sich außerdem ein LKW voller Kühe, die die zehn Stunden wohl dort dicht gedrängt stehen mussten und ziemlich laut muhten, was Jane etwas störte.

Wir kamen in unserer Kabine an und gingen dann aufs Oberdeck, das Hundedeck, um noch einen kleinen Spaziergang zu machen, bevor wir schlafen gingen.

Die Kabine war völlig in Ordnung, die Matratze weniger. Wir hatten beide am nächsten Tag Nacken- und Rückenschmerzen. Um 7:30 Uhr waren wir von der Fähre und auf dem Weg zu unserem Stellplatz.

Wir befinden uns an einem Ort mit eigenem Wasserfall, aber lasst euch nicht zu sehr mitreißen. Er liegt im Futa-Pass, wo während des Krieges heftige Kämpfe stattfanden. Nach einem fünfminütigen Spaziergang erreichten wir einen deutschen Soldatenfriedhof mit Kriegerdenkmal, auf dem die Grabsteine von dreißigtausend Männern (und Jungen) liegen. Sehr ergreifend. Heute wird der Ort genutzt, um Kindern den Krieg und, viel wichtiger, den Frieden näherzubringen. Ich weiß, wir waren auf der anderen Seite und so weiter, aber der Anblick der vielen jungen Männergräber (zwei auf einem Stein) war sehr bewegend. Hoffentlich passiert uns das nicht noch einmal, ja?


Auf einen Blick

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Dauer
2 Tage
Wetter
Sommer
Begleitung
Mit Familie
EntspannendKulturell
  • doggie beach by the sea
  • pizza at a rural restaurant
  • overnight ferry with the van
  • German Military Cemetery and War Memorial in the Futa Pass
vandog
StrandEssenTransitGeschichte
  • van add-on ticket at port security22 €
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