Der Diamant
An diesem Tag wollen wir den Dashbashi Canyon und die Diamond Bridge besuchen. Für ca 40 Millionen Dollar (weiß keiner so genau) wurde hier ein Megaprojekt umgesetzt, um den...

Veröffentlicht: 15.09.2026















Nach der Diamont Bridge fahren wir 2 Stunden bis in den kleinen Kaukasus.
Wir möchten auf den Abuli Pass (2800hm) und von dort zur Abuli Festung, einer Ruine wandern.
Leider geht unser Plan nicht auf, der Zustand der Bergstraße auf den Pass ist dermaßen schlecht sodass wir unseren Gregor ungefähr in der Mitte der Route abstellen müssen.
Kaum losgewandert kommt plötzlich eine extrem fetter, sehr teuer aussehender Mercedes den Bergweg entlang, hält bei uns an und 2 Männer grüßen uns und fragen uns wohl, ob wir auch auf den Abulipass und wir mit ihnen mitfahren möchten. Wohl schreibe ich deswegen weil die Herren so gut wie kein Englisch konnten und wir das mit dem Google Translate noch nicht so heraußen hatten.
Natürlich steigen wir in einem wildfremden Land in einer gottverlassenen Gegend irgendwo mitten im kleinen Kaukasus zu den Herren ins fette Auto! Sie stellen sich mit Damiel und Sanak oder so vor, sie fahren zu einem Familientreffen meinten sie.
Plötzlich kommen uns 6,7 andere, fette Autos entgegen, Damiel, der auch behauptet er sei der “Graf” der ganzen Gegend hier und ihm gehört alles, kennt und grüßt die alle. Immer wieder kommt auch er mit seinem Auto ans Limit, kracht ein paar mal gegen Steine am Weg und wir müssen kompliziert ausweichen um an den Autos vorbeizukommen.
Irgendwann kommen wir am Pass an und da oben ist - nichts. Wir bedanken uns bei den beiden netten dubiosen Herren, sind sehr froh wieder aus dem Auto draußen zu sein und verstehen einfach nicht, was das da in der absoluten Einsamkeit für ein Familientreffnen war. Wahrscheinlich irgendeine Drogen oder Waffenübergabe, wir werden es nie erfahren aber es war jedenfalls ein Abenteuer!
Ganz zur Festung konnten wir nicht hinwandern, da uns leider ein Hirtenhund wehemment angebellt hat, mit denen ist hier nicht zu spaßen.
Letztendlich ist uns noch ein lustiger russischer Tourist begegnet, Napoleon, nur mit Hut, Regenschirm und Selfiestick bewaffnet wandert der kurz vor Sonnenuntergang noch in die falsche Richtung.
Wir hoffen er hat es wieder nach Hause geschafft!
Was für ein Tag.
