Las Vegas of the Black Sea
Batumi - endlich kommen wir wieder einmal in die Zivilisation. Eine sehr sehr freundliche Dame empfängt uns in sehr gutem Deutsch in ihrem House at the Sea. Sie hat das auf der...

Veröffentlicht: 25.09.2026

















Den zweiten Tag in Batumi wollen wir hauptsächlich am Strand verbringen, da wir von den ganzen Abenteuern (und den Drinks letzten Abend) doch schon etwas erschöpft waren. Die nette Dame vom House on the Sea gibt uns einen Tipp: Shukura Beach.
Also packen wir erstmals in diesem Urlaub unsere Badesachen aus und düsen dorthin. Der Weg vom Parkplatz hinunter führt durch dschungelartiges Gebiet, überall Bananenbäume und Palmen, es ist herrlich. Beim Strand angekommen sind wir aber enttäuscht- Schatten, eine betonierte nicht einladende Fläche und ein paar ebenso ratlos rumstehende Touristen. Wir beschließen doch heute den botanischen Garten von Batumi zu besichtigen, der liegt auf dem Weg nach Hause und soll angeblich auch einen Strand haben.
Der botanische Garten ist wirklich sehr schön, es ist kein kompakter gepflegter Garten wie wir es aus Schottland oder Madeira kennen, sondern ein riesiges Areal das zum Wandern und Verweilen einlädt. Etwas nervig ist die Zipline, die quer durch den Garten geht - prinzipiell mag ich Ziplines aber man hört überall das laute Geräusch der Rollen, das nervt ein wenig beim Relaxen.
Nirgendwo ein Strand also verlassen wir den Garten auf der gegenüberliegenden (Richtung Batumi) Seite, dort gibt es einen nicht schönen, aber weitläufigeren sonnigen Stein-Strand Mit Blick auf Batumi. Dort lassen wir uns nieder und genießen den Nachmittag.
Auf der Heimfahrt suchen wir nach Gasthäusern und finden einen gut bewerteten Italiener in der Nähe unserer Unterkunft. Leider zu, verdammt. Gleich daneben ebenfalls eine gut bewertetes georgisches Lokal, passt wir probieren es. Und was soll ich sagen, es ist das schlechteste Essen des ganzen Urlaubs und sicherlich unter den Top 10 schlechtesten Essen meines Lebens.
Das Fleisch zach wie Leder, der Wein sauer wie Essig, pfui Teibel, wir besorgen uns ein paar Bierchen und trinken uns den grauslichen Geschmack weg. Meidet das Restaurant Makhinjauri, fahrt besser in die Stadt zum Essen.
