14.05.2026
Grüße an alle Männer zum "Vatertag"! Diesen gibt es hier nicht. Es war wieder Fahrtag und dies hieß heute ...


Veröffentlicht: 15.05.2026







































"Dirk Hartog Island" - dies war unser heutiges Tagesziel. Die Insel wurde nach ihrem Entdecker, der sie 1616 erstmalig betrat, benannt. Es ging also am Morgen 25 km auf die andere Seite dieser Landzunge, nach Denham und dort aufs Boot. Wir waren dieses Mal mit die "Jungen", denn eine Gruppe rüstiger australischer Senioren war mit auf Tour. Zwei junge Frauen steuerten das Boot flott in einer Stunde über den Ozean. Beim Aussteigen mussten wir etwas durchs Wasser und an der Bar gab es dort zum Frühstück Kaffee oder Tee und Kuchen. Dieser Teil der Insel ist Privatland und die kleine Lodge wird durch die Mutter unserer Kapitänin geleitet. Von Bord wurde erst einmal eine Menge an Kartons entladen, denn man muss alles herbringen, auch den Benzin für die Jeeps. Mit diesen gingen es dann durchs karge Gelände - es ist Trockenzeit. Die Sandpisten verlangen Allrad und gutes Fahrkönnen. Mutter, Tochter und die zweite junge Frau, eine Deutsche, hatten auch Spaß, uns durchs Gelände zu "schaukeln". Es ging an verschiedene Küstenabschnitte, am ersten sahen wir im klaren flachen Wasser junge Haie und auch eine Schildkröte. In der Shark Bay soll es 28 Haiarten geben. Bei genauem Hinsehen entdeckt man im grünlichen Wasser über einem Felsen einen kleinen Hai, ca. 1m lang. Am nächsten Strandabschnitt waren meterhohe Wellen, die sich an den Felsen brachen. Durch Löcher in den Felsen spritzte die Gischt wie bei Geysiren empor. Was für ein Naturschauspiel! Wir haben nicht die gesamte Insel durchstreift, dafür ist sie zu groß, 80 km lang und 3 -11 km breit. Anschließend gab es ein sehr leckeres Mittagessen, welches der Koch der Lodge zubereitet hatte, doch vorher beobachteten wir eine ca. 1 m lange Echse, die auch gerade "Lunchtime" hatte. Gegen 14 Uhr war dann "Ginprobe", aus der eigenen Produktion. Gin kann man trinken, aber bei Sonne, und die hatten wir, muss man schon vorsichtig sein. Danach war Zeit zum Baden oder Paddeln. Außerdem entdeckten wir an diesem Teil des Strandes eine Vielzahl an Seesternen, die die Brandung ins seichte Wasser gespült hatte. Was für eine Vielfalt! Sie hatten einen Durchmesser von ca. 15 cm. Sie sind relativ hart und wir dachten erst, sie seien bereits tot. Aber als wir den ersten auf den Sand gesetzt hatten, bewegte der sich langsam Richtung Wasser. Gegen 16 Uhr ging es bei flottem Tempo und ebensolcher Musik wieder zurück. Und um 17 Uhr ist die Kleinstadt bereits leer, die Geschäfte geschlossen, nur noch einige Pups haben bis 19 Uhr geöffnet, für deutsche Urlauberorte kaum vorstellbar. Mit dem Sonnenuntergang trafen wir im Resort ein und dann wird es ganz schnell dunkel! Dadurch kamen wir heute zum "Delphinegucken" vor der Haustür zu spät, wie schade ...
