13.05.2026
Der Tag begann heute wieder mit einem tierischen Erlebnis - Pelikanfütterung hier im Ort, immer um diese Zeit, ....


Veröffentlicht: 14.05.2026































Grüße an alle Männer zum "Vatertag"! Diesen gibt es hier nicht.
Es war wieder Fahrtag und dies hieß heute fast 400 km geradeaus, abgesehen von den paar Kurven. Wir hatten das Gefühl, die Straßen hier sind nur für Touristen gebaut. Es waren Wohnmobile, Autos mit Wohnwagen oder Boot und auch einige "normale" Autos, wie wir es fahren, unterwegs. Links und rechts der Straße nur niederes Buschwerk im Sand. Dessen Farbe wechselte von weiß, über Gelbtöne zu rotbraun. Selten waren einige Schafe oder Ziegen zu sehen. Nach 200 km der erste Höhepunkt: das Billabong Roadhouse - eigentlich eine Tankstelle mit riesigem Parkplatz. Alle Fahrzeuge, egal aus welcher Richtung, legten deshalb einen Stopp ein. Außerdem war es Kneipe, Pension, Souvenirshop und einige Lebensmittel gab es ebenfalls. Wir kauften, außer Diesel, diesen leckeren Joghurt mit einheimischer Mango. Das daneben abgebildete Souvenir fanden wir nur "ungewöhnlich". Weiter ging es geradeaus durch die Weite. Einen Stopp machten wir am "Shell Beach", der es sogar zum Weltkulturerbetitel geschafft hat. Warum? Der gesamte weiße Strand besteht aus kleinen weißen Muscheln. Eigentlich ein toller Picknickplatz, aber auch hier waren die Buschfliegen allgegenwärtig, also Spaziergang nur mit Kopf im Netz.
Irgendwann sind auch die längsten Strecken geschafft. Unser Ziel war das "Monkey Mia Resort", an der Ostseite einer Landzunge, die etwa 170 km in den Ozean ragt. Dieser Ort ist besonders bekannt für seine "wilden Delphine". Beim Bummel durchs Gelände beobachteten wir einen Emu, der auf Nahrungssuche auch die Wohnwagen von Campern inspizierte. Von unserem Bungalow aus sahen wir dann viele Delphine, einige kamen sehr nahe an den Strand. Auch eine Meeresschildkröte wollte aufs Bild. Ansonsten bietet das Resort wieder alles, was Familien gern unternehmen. Da Schulzeit ist, sind außer den Graurücken nur Familien mit kleinen Kindern unterwegs. Wir haben, wie schon erwähnt, einen Bungalow in Strandnähe und der Ozean ist hier, im Vergleich zu gestern, sehr zahm. Mal sehen, was uns hier noch erwartet?
