12.05.2026
Überraschung - vor unserem Zimmerfenster in Cervantes grasten heute früh zwei Kängurus ....


Veröffentlicht: 13.05.2026








































Der Tag begann heute wieder mit einem tierischen Erlebnis - Pelikanfütterung hier im Ort, immer um diese Zeit, am gleichen Fleck. Es waren auch ausreichend Schaulustige anwesend. Eine Freiwillige hatte genug Fisch dabei, um die heute sieben anwesenden Pelikane damit zu füttern. Für die Zuschauer gab es einiges an Informationen über diese Tiere. Die Fütterung hat eine lange Tradition, denn vor Jahrzehnten hat sich dieses Ritual daraus ergeben, dass Pelikane über die Straße zum gegenüberliegenden Café marschierten und auf Futter hofften. Dieses heißt inzwischen " Café Pelikan". Aus Gründen des Tierschutzes entschloß man sich, sie dann am gegenüberliegenden Strandabschnitt bei der Futtersuche zu unterstützen. Eine tolle Idee und täglich gut besucht!
Das Hauptziel war heute die Erkundung einiger Hotspots des "Kalbarri NP" - ein riesiges Territorium! Ein Fluss schlängelt sich auf 700km durch diese rotbraunen Felsformationen. Tiere gab es wieder nur "in Metall". Es gibt toll ausgebaute Wanderwege oder Naturwege. An alles ist gedacht, mit den entsprechenden Hinweisen zur Benutzung. Wir hatten heute bedeckten Himmel, im Sommer werden es hier bis zu 50 Grad. Besonders toll soll der Frühling sein, wenn die Wildblumen blühen. Ein Höhepunkt ist dieses "Fenster", von der Natur geschaffen.
Zur "Pinklagune" war es ein ganzes Stück, aber: unglaublich, die Farbe kommt durch Mikroorganismen zustande. Zur Mitte geht sie manchmal in blau über. Der "Strand" war ebenfalls rosa und sehr fest durch die Salzkristalle.
Sonnencreme war nicht nötig, dafür aber Netze, die man über die Köpfe/Hüte zieht, damit einen die Buschfliegen nicht "auffressen" - unangenehme Tierchen. Am Ozean oder wenn der Wind geht, hat man vor ihnen Ruhe!
Auf dem Rückweg ging es noch an einige Buchten mit spektakulären farbigen Felsen, an denen sich die Wellen brachen. Zuletzt beobachteten wir noch Surfer, die auf die perfekten Wellen wartend, im Wasser paddelten. Die ca. 3 - 4m hohen Wellen kommen mit einer Wucht, das kann man sich kaum vorstellen.
Gefahren sind wir heute rund 300 km, um die Highlights des Nationalparks und die Pink Lagoon zu sehen. Was für ein weites Land und rechts und links fast nur Buschwerk, grün, oft relativ trochen und manchmal verbrannt! Die Zufahrtsstraßen sind topp, selten Sand. Allrad mussten wir nicht benutzen!
