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Tag 14 – Seetag: Halloween, ein Visum-Schreck und die ersten Zeichen des Amazonas 🎃🌴

Veröffentlicht: 01.11.2026

🌅 Endlich wieder ein Sonnenaufgang!

Um 6:30 Uhr war ich heute auf den Beinen. Das Halskratzen ist leider weiterhin da. 🙈 Ich hoffe wirklich, dass sich daraus nichts Größeres entwickelt.

Pünktlich um 7:00 Uhr stand ich wieder beim Frühaufsteher-Kaffee. Und diesmal wurde ich endlich belohnt: ein herrlicher Sonnenaufgang! Na also, es geht doch! ☀️

Erstaunlicherweise war es heute Morgen beim Frühaufsteher-Kaffee ziemlich leer. Vielleicht schlafen die anderen noch oder bereiten sich ebenfalls auf den Tag vor. Die Halloween-Dekoration an Bord nimmt jedenfalls immer mehr Fahrt auf. Überall tauchen Kürbisse und gruselige Figuren auf.

Um 8:00 Uhr ging es zum Frühstück ins East Restaurant. Meinen Kaffee dort ließ ich heute allerdings ausfallen. Stattdessen gab es Pfefferminztee mit Honig. Es muss schließlich alles getan werden, um das Halskratzen einzudämmen.

Dass derzeit einiges an Bord umgeht, ist kaum zu übersehen. Die während der Corona-Zeit so oft geübte Hust- und Niesetikette scheinen manche inzwischen wieder vergessen zu haben. Beim Frühstück erzählte mir außerdem ein anderer Gast, dass dessen Nachbarkabine von den Kabinen-Stewards in Ganzkörper-Schutzanzügen gereinigt werden musste. Das lässt vermuten, dass es an Bord weiterhin mit verschiedenen Viren und Erkrankungen zu tun gibt.

Um 9:00 Uhr beobachtete ich lieber nur die Teilnehmer der AIDA Walks. Mit einer möglichen Erkältung Sport zu treiben, ist schließlich keine gute Kombination. Heute war Zuschauen angesagt!

😱 Der große Visum-Schreck

Um 9:30 Uhr folgte dann eine unerwartete Aufregung: Ich müsse wegen Unstimmigkeiten mit meinem Visum für Australien an die Rezeption! 😱 Um 10:00 Uhr sollte ich dort vorsprechen.

Da schießt einem natürlich erst einmal einiges durch den Kopf. Schließlich ist das Visum für die kommenden Reiseabschnitte unerlässlich.

Die Auflösung war zum Glück völlig unspektakulär: Ich hatte bei der Übertragung der Visumnummer ins Schiffsmanifest eine falsche Nummer eingetragen. Das Visum wurde noch einmal eingescannt und überprüft – alles in Ordnung! Puh, da fiel mir doch ein kleiner Stein vom Herzen.

🚢 Wichtige Informationen vom Kapitän

Auch der Kapitän hatte heute eine wichtige Information für die Gäste: Im Amazonasgebiet funktioniert die Wasseraufbereitung an Bord  nicht. Deshalb bat er darum, den Wasserverbrauch während dieses Reiseabschnitts zu reduzieren. Die vorhandenen Wasservorräte reichen für fünf Tage. Dies entspricht der Zeit, die wir uns im Amazonas-Gebiet befinden.

Eine wichtige Information, die natürlich alle an Bord betrifft. Gerade auf einer solchen Reise wird einem bewusst, wie selbstverständlich man normalerweise frisches Wasser aus dem Hahn nutzt.

📸 Spooky-Shooting mit unerwünschtem Publikum

Nach dem Visum-Schreck ging es erst einmal zum Fotoshooting. Das heutige Thema: „Spooky“ – passend zu Halloween. 🎃

Dabei gab es allerdings eine Begegnung der etwas anderen Art. Eine mir völlig unbekannte Gästin zückte plötzlich ihre eigene Kamera, positionierte sich hinter der Fotografin und begann, mich beim Posieren zu fotografieren.

Ich machte ihr deutlich, dass ich das nicht möchte. Die Fotografin wusste zunächst gar nicht, worauf ich hinauswollte – verständlicherweise, denn für ihre eigentliche Arbeit spielte die Situation keine Rolle.

Die Gästin behauptete zwar anschließend, das Foto gelöscht zu haben. So richtig glauben kann ich das allerdings nicht. 😤

Ich finde es schon ziemlich eigenartig, was sich manche Menschen herausnehmen. Nur weil jemand bei einem Fotoshooting mitmacht, bedeutet das noch lange nicht, dass andere Gäste ungefragt private Aufnahmen machen dürfen. Ein bisschen Respekt und Rücksichtnahme sollte eigentlich selbstverständlich sein.

🌭 Halloween-Poolbrunch und eine kleine Mittagsruhe

Um 11:30 Uhr wartete bereits der Poolbrunch unter dem Motto „Halloween“. Kulinarisch gab es unter anderem Currywurst, Zuckerwatte, Chili con Carne, Kürbissuppe und Kürbiskuchen.

Der konkrete Zusammenhang zwischen Halloween und einigen dieser Speisen erschloss sich mir zwar nicht ganz, aber geschmeckt hat es trotzdem. Nach Currywurst und Wackelpudding war dann allerdings Schluss. 😉

Um 13:00 Uhr ging es zur Augenpflege auf die Kabine. Daraus wurde ein ausgedehnter Mittagsschlaf von zweieinhalb Stunden.

Währenddessen gab es an Bord eine kleine Aufregung: Es wurde ein schiffsweiter Alarm wegen einer "unklaren Lage" ausgelöst. Zum Glück konnte dieser schnell wieder aufgehoben werden.

Im Zusammenhang damit wurde offenbar auch ein sicherheitsrelevanter Fehler bei der Durchsageanlage entdeckt: Nicht alle Durchsagen waren im gesamten Schiff zu hören. Anschließend ertönte es mehrfach mit einem „Bimmeln“ und den Worten „Test, Test“ durch die Lautsprecher.

So etwas ist natürlich nicht ideal. Umso beruhigender ist es, wenn solche sicherheitsrelevanten Probleme entdeckt und schnell behoben werden.

🍹 Ein Blick auf die ersten Zeichen des Amazonas

Um 15:30 Uhr war ich nach meinem ausgedehnten Mittagsschläfchen wieder fit genug für einen alkoholfreien Aperol Spritz.

Und auch draußen gab es etwas Interessantes zu beobachten: Das Meer zeigte bereits eine bräunlich-grüne Verfärbung. Ein deutliches Zeichen dafür, dass wir uns langsam dem Amazonas nähern und bald in dessen Mündungsgebiet gelangen werden.

Nach einer kleinen Erfrischung an der Bar ging es ins Theatrium. Dort stand ein ganz besonderer Abschied auf dem Programm:

Die Verabschiedung der Besteckständer! 😂

Aus hygienischen Gründen dürfen diese während der kommenden 14 Tage in Brasilien nicht auf den Tischen stehen. Stattdessen kommen Bestecktaschen zum Einsatz.

Das Ganze wurde mit einem kleinen Interview des Besteckständers und jeder Menge lustigem Tratsch zelebriert. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Besteckständer einmal seinen großen Abschiedsauftritt bekommt? Ein bisschen Kreuzfahrt-Humor muss eben sein!

🎃 Halloween an Bord: Krimi, Dinner und eine starke Show

Anschließend ging es zum Umziehen und Abendessen. Schließlich sollte man sich rechtzeitig Plätze im Theatrium sichern, denn bei der Prime Time stand ein Krimi-Dinner auf dem Programm, gefolgt von der großen Halloween-Show.

Das Abendessen stand ganz im Zeichen von Halloween. Das Restaurant war wirklich beeindruckend dekoriert: etwas abgedunkelt, überall Kürbisse, Totenköpfe und düstere Gestalten. Da hatte sich die Crew ordentlich ins Zeug gelegt!

Das anschließende Krimi-Dinner war allerdings eher durchwachsen. Die Umsetzung wirkte stellenweise wenig überzeugend und die Improvisation ließ durchaus noch Luft nach oben.

Dafür entschädigte die folgende Show der AIDA-Stars umso mehr. Die Künstler lieferten eine richtig gute Vorstellung ab und sorgten für einen gelungenen Abschluss des Bühnenprogramms.

Auch auf dem Pooldeck herrschte anschließend gute Stimmung und es wurde ordentlich gefeiert. Ich bin weder an Bord noch zu Hause ein besonders großer Halloween-Fan. Aber mitnehmen kann man die Atmosphäre natürlich trotzdem!

🕰️ Und schon wieder eine Stunde zurück!

Um 22:40 Uhr nach der alten und 21:40 Uhr nach der neuen Bordzeit ging es schließlich auf die Kabine.

Denn es stand wieder eine Zeitumstellung an: Die Uhren wurden erneut um eine Stunde zurückgestellt.

Danke! Eine Stunde länger schlafen – das nehmen wir doch gerne mit. 😂 Mein Rhythmus wird sich trotzdem "bedanken".

🌴 Mein Fazit

Ein ereignisreicher Seetag mit einem endlich gelungenen Sonnenaufgang, einem kurzen Visum-Schreck, einem etwas unerfreulichen Erlebnis beim Fotoshooting und jeder Menge Halloween an Bord.

Dazu wichtige Informationen zur Wasserversorgung und ein erster sichtbarer Vorgeschmack auf unser nächstes großes Ziel: den Amazonas.

Das Abenteuer Südamerika rückt immer näher. Und ich hoffe sehr, dass sich mein Halskratzen bis dahin wieder verabschiedet hat.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Wetter
Herbst
Begleitung
Allein
AbenteuerlichAbseits der PfadeEntspannend
  • Ein herrlicher Sonnenaufgang
  • Halloween-Poolbrunch und Halloween-Show an Bord
  • Erste sichtbare Verfärbung des Meeres als Zeichen der Annäherung an den Amazonas
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