Zwischenstopp in Omapere
Morgens konnte ich zähne putzen und co in dem bad vor ort absolut premium. Bin dann back zu meinem auto und der typ neben mir kam so zu mir ja er reist so rum und wo soll er...


Veröffentlicht: 25.06.2025































































Heute war zwar nicht der letzte tag, aber der letzte tag mit meiner geplanten Route, ok ja ich hab das auto noch paar tage und auckland kommt noch. Aber das letzte mal von stop zu stop fahren so wie ich es geplant hatte versteht ihr. Voller paranoia hab ich morgens in awanui nach dem aufstehen doch noch vollgetankt (hatte nch fast 3/4), man weiß ja nie n. Mit einem wunderschönen sonnenaufgang an der seite ging es erst mal n stück hoch. Zuerst wollte ich zur Ninety Mile beach. Mein gott, so lange wollte ich da hin leute und dann stand ich da. Nach links, nach rechts ewig der strand in weiter ferne sieht man das land und kann erahnen wo vielleicht das cape liegt. Ein paar autos sind am strand gefahren und ich hätte das auch so gerne gemacht, bin mir aber ziemlich sicher dass ich mit meiner karre einfach stecken geblieben wäre. Also ging ich auf nummer sicher und war ewig spazieren ohne muscheln zu sammeln. Mh ja ich bin auch stolz auf mich. So back ins auto voller sand ging es jetzt zum Highlight dachte ich. Das Cape reinga. Die fahrt dorthin hat mir schon komplett den atem geraubt. Durch grüne berge, immer mal am ende sieht man sanddünen, hoch und runter. Kurz vor dem cape der blick war so legendär hab ein paar mal angehalten. Man hat das cape marie van diemen gesehen und das sah wahnsinnig toll aus. Kurzer fußmarsch zum cape und wahnsinn, rechts der strand den man von oben sieht, die felsen, also da hab ich schon fast geheult. Dann ging es aber erst noch zum lighthouse und zu der stelle wo sich die meere treffen. Für die Māori ist Cape Reinga ein heiliger Ort, an dem die Seelen der Verstorbenen ihre letzte Reise antreten – sie gleiten den Wurzelpfad eines alten Pohutukawa-Baums hinab ins Meer. Dort treffen Tasmansee und Pazifik aufeinander, was den Übergang zwischen der Welt der Lebenden und der der Geister symbolisiert. Der Ort heißt auf Māori Te Rerenga Wairua, „der Ort, an dem die Geister hinabsteigen“.
Ich war ganz alleine da und konnte das in völliger Ruhe genießen. Es war wircklich ne einmalige view und ein absolutes Highlight. Nachdem ich mich nach einer zeit von der view lösen konnte, ging es dann aber zu nem fast noch cooleren Highlight. Zu den Giant Sand dunes. Und ja die sind so schon brutal cool, aber was macht das ganze noch cooler? Sich n sandboard ausleihen, mit seiner letzten power die dünen irgendwie hochklettern und auf dem sandboard runtersliden. Ja das war schon ziemlich cool. Ich hatte zwar unterschätzt wie anstrengend es bergauf is ( ja ok ich war auch an der steilsten düne da) aber es hat so unfassbar viel spaß gemacht. Bin dann noch ein gutes stück richtung meer gegangen und hatte traumhafte views. Bin auf ne riesen düne geklettert und sah wie wircklich riesig die dünenlandschaft ist , das meer auf der seite im hintergrund die grünen berge. Nachdem ich auf dem rückweg den großteil wieder zurückgeslidet bin gans erst mal was zum essen. Da ich jetzt voller sand war, da ich das mit vollem einsatz durchgezogen hab war klar: nochmal ab zurück nach kaitaia zur gratis dusche. Das war wieder ein traum, kostenlos heiß duschen. Und dann gings an die tokerau beach ins camp, direkt am meer leute. Leider zu windig zum kochen, aber für die views kann man das natürlich verzeihen. Also strandspaziergang, lesen und chillen. Ein perfekter tag
